faltbarer Akku

Medienberichten zufolge hat der Hersteller Jenax einen Akku entwickelt, welcher sich 200.000 mal falten lässt und somit viel flexibler in einem Wearable eingesetzt werden könnte. Damit könnte man geringen den Platz, den das Innenleben eines Wearables bietet, optimal ausnutzen und das Problem von mangelnder Akkulaufzeit beheben.

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Das leidige Thema bei vielen Wearables ist immer wieder die Batterielaufzeit. Während einige Fitnessarmbänder und Tracker mehrere Wochen auskommen, halten viele Smartwatches immerhin ein paar Tage durch. Die Apple Watch wird voraussichtlich sogar täglich geladen werden müssen und hält bei intensiver Nutzung nur wenige Stunden durch.

Daher plant der Hersteller Jenax eine kleine Revolution und arbeitet an einem Akku, der sich 200.000 mal falten lässt und daher im Handy, aber auch vor allem in Wearables den wenigen Platz optimal ausnutzen könnte. Der J.Flex Akku wurde bereits vorgestellt und soll den Sicherheitsanforderungen, zumindest in Südkorea, entsprechen. Über die genaue Laufzeit lassen sich noch keine Angaben machen, wobei davon gesprochen wird, dass ein Smartphone Akku mit der flexiblen Lösung 6 mal länger halten könnte.

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Nicht nur in dem Bereich soll der Akku zum Tragen kommen, der Hersteller sieht sich auch in Computern, Robotern und der Haushaltselektronik. Andere Hersteller arbeiten jedoch ebenfalls an ähnlichen Projekten, daher heißt es hier erst einmal abwarten, denn es könnte noch eine Weile dauern bis ein faltbarer Akku allen Sicherheitsstandards gerecht wird und den Markt erobert.