Gerüchte um neues iPhone, neues iPad und neue Apple Watch

Apple Store (Bild Apple)

Schon lange wird über einen Termin spekuliert, an dem Apple seine ersten neuen Produkte des Kalenderjahres 2016 vorstellen könnte. Mehrere amerikanische Medien berichten nun davon dass es am 15. März soweit sein soll.

Apple Store (Bild Apple)
Apple Store (Bild Apple)

Dem Vernehmen nach wird Apple im Rahmen einer größeren Präsentation ein neues Tablet (iPad Air 3), eine neue Armbanduhr (Apple Watch 2) und vermutlich auch ein neues Smartphone mit 4-Zoll-Display (iPhone 5se) vorstellen. Offiziell bestätigt sind diese drei Produkte bisher nicht, die Gerüchte der vergangenen Tage sprechen aber für die Vorstellung gleich mehrerer neuer Geräte.

Während die Tablet-Verkäufe nicht nur bei Apple stark rückläufig sind und Smartwatches bisher nur für eine eher kleine Zielgruppe interessant sind, macht die Vorstellung eines neuen iPhones für Apple schon mehr Sinn. Fast 75 Millionen Geräte verkaufte der US-Konzern im vergangenen Quartal – so viele wie nie zuvor.

Mit einem neuen 4-Zoll-Modell könnte Apple Personen ansprechen, die nicht bis zu 1.075 Euro für ein Smartphone (iPhone 6 Plus mit 128 GB Speicher) ausgeben möchten. Das iPhone 5se dürfte das aktuell noch erhältliche iPhone 5s ersetzen, das ebenfalls mit einem 4 Zoll großen Bildschirm ausgestattet ist und je nach Speichervariante zwischen 505 und 555 Euro kostet.

Was sind „Android Wear Watch Faces“ ?

Wer eine Smartwatch auf Basis von Android Wear verwendet, kann ab sofort auf mehrere neue so genannte Watch Faces zugreifen. Die Hintergründe für das Ziffernblatt werden laufend erweitert und wurden nun um zusätzliche Versionen von neun Fashion-Brands ergänzt.

Smart Watch (Bild Google)
Smart Watch (Bild Google)

Mit dabei sind dieses Mal unter anderem der Sport-Artikel-Hersteller Asics, die Mode-Kette Mango und die adidas-Tochtermarke Y-3. Außerdem verschiedene Designer wie Zoe Jordan, Ted Baker oder Melissa Joy Manning. Google will Nutzern einer Android-Wear-Smartwatch mit den neuen Hintergründen nach eigenen Angaben die Möglichkeit geben, den eigenen Stil noch individueller zur Schau zu stellen.

Smart Watch Designs (Bild Google)
Smart Watch Designs (Bild Google)

Die neuen Watch-Faces stehen ab sofort als Download zur Verfügung. Nutzer eines iPhones werden ebenfalls Zugriff auf die neuen Hintergründe bekommen. Allerdings wird die passende Android Wear Mobile App erst in den kommenden Tagen mit einem passenden Update versorgt. Etwas Geduld ist also noch gefragt.

Aufgeschraubt: Das versteckt sich in der Apple Watch

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Kaum auf dem Markt, schon zerlegt: Der Apple Watch Teardown lüftet die Geheimnisse um die Elektronik in der smarten Uhr. Für die verstecktesten Bauteile war dazu Röntgenstrahlung nötig.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Vor nicht einmal zwei Wochen startete die langersehnte Apple Watch in den Verkauf. Allerdings nach monatelanger Wartezeit, da es angeblich Verzögerungen bei der Herstellung gab, wie 9to5mac berichtete. Einer Meldung des Wall Street Journal zufolge gibt es aktuell Probleme mit der Produktion des „Taptic Engine“ genannten Vibrationsmotors, was die Auslieferung weiter verzögert. Frühestens Ende Juni wird man die Apple Watch daher ohne Vorbestellung im Apple Store ergattern können.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Verkaufszahlen

Exakte Verkaufszahlen sind bis heute Mangelware, weil Apple die Smartwatch unter „Andere Produkte“ listet und damit zwischen iPods, Apple TV und Zubehör verschwinden lässt. Schätzungen zufolge sollen in den USA am ersten Tag immerhin knapp 1 Million Vorbestellungen eingegangen sein. Die meisten davon für das Einstiegs-Modell „Apple Watch Sport“. Tim Cook beurteilte die Reaktionen auf die Uhr während der Verkündung der Quartatszahlen als „überwältigend positiv“. Der Analyst Mig-Chi Kuo von KGI Securities vermutet auf Giga, dass Apple zunächst 2,3 Millionen Exemplare produzieren ließ und die Vorbestellungen diesen Wert übersteigen. Er geht davon aus, dass zukünftig 2-3 Millionen Uhren im Monat vom Band laufen sollen.

Erste Testberichte oft sekptisch

Nachdem die ersten Exemplare der Apple Watch ausgeliefert wurden, finden sich online auch schon die ersten Kritiken (Winfuture, Computerbild, Appleinsider, CNET). Und die fallen häufig nicht sonderlich euphorisch aus. Das Display sei bei Sonnenlicht nicht gut ablesbar, viele Apps würden lediglich Benachrichtigungen ohne Antwortoption pushen und die Uhr reagiere oft nicht zuverlässig auf Armbewegungen (Aufwach-Funktion). Ohne iPhone sei die Uhr zudem quasi nutzlos. Erstaunlich ist, dass auch die Bedienung, die ja ein herausragendes Merkmal vieler Apple-Produkte ist, nicht gerade glänzend abschneidet: Die Menüführung sei zu uneinheitlich, die vielen Eingabemöglichkeiten schwer zu durchschauen. Dass Tattoos die Funktion des Pulsmessers beeinträchtigen, musste Apple bereits offiziell einräumen.

Das Akku-Drama

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Scheinbar das größte Problem ist der Akku – bei intensiver Nutzung schafft es die Apple Watch kaum über den Tag und auch der Handy-Akku verliert zwischen 10 und 15 Prozent mehr als ohne Uhr. Einige Benutzer beklagten sogar einen noch heftigeren Energieverlust beim iPhone, sodass Apple mit Hilfestellung reagierte. Alles Punkte, die auch unsere Prognose zur Apple Watch eher pessimistisch aussehen lassen.

Besser als über die Stärken und Schwächen der Uhr zu spekulieren ist es aber, sich das elektronische Innenleben anzusehen.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Einkaufspreis von 84 Dollar

Apple_Watch_Edition_gold

Margenrekord bei der Apple Watch

Mit der Apple Watch stellt Apple die eigenen Margenrekorde noch einmal deutlich in den Schatten. Der Einkaufspreis liegt bei weniger als einem Viertel des Verkaufspreises.

Apple_Watch_Edition_gold
Apple_Watch_Edition_gold

Apple ist bekannt dafür, bei seinen Produkten Margen zu erzielen, von denen andere Hardwarehersteller nicht einmal zu träumen wagen. Mit der Apple Watch dürfte der Konzern aus Cuppertino nun jedoch selbst die eigenen Margenrekorde noch einmal klar überbieten.

Die Marktforscher und Ersatzteilspezialisten von IHS haben errechnet, dass das günstigste Modell Apple Watch Sport im Einkauf nur rund 81 US-Dollar kosten dürfte. Der Zusammenbau der Komponenten zur Smartwatch wird mit weiteren 2,50 Dollar angesetzt. Abzüglich der nicht eindeutig zuweisbaren Kosten für Forschung, Entwicklung, Marketing, Logistik und Vertrieb bleibt beinahe der komplette Rest des Verkaufspreises von 349 Dollar als Gewinn bei Apple hängen.

Damit kosten die Komponenten für die Apple Watch Sport nicht einmal ganz ein Viertel des Verkaufspreises. Selbst beim iPhone sind es je nach Modell zwischen 30 und 40 Prozent. Noch weit höher ist die Marge – wie üblich – bei den teureren Versionen der Watch. So geht beispielsweise das US-Magazin Businessinsider davon aus, dass Apple bei der vergoldeten Apple Watch Edition alleine für die Vergoldung rund 500 Prozent Marge auf den Materialpreis und Aufwand aufschlägt.

Verwirrend: Apple schickt die Watch unter die Dusche

High-Tech Gadgets und Wasser sind meist schlechte Kombination. Deshalb verwundert ein Tipp, den Apple jetzt für die Apple Watch gibt.

Apple Watch
Apple Watch

Wasser und High-Tech Gadgets passen nicht zusammen? Das scheint zumindest bei Apple nicht so ganz zuzutreffen. Denn Wasser soll dem Hersteller zufolge gezielt helfen, wenn es bei der Digitalkrone mal ein wenig hakt. Die Digitalkrone ist der wie bei einer analogen Uhr drehbare Button an der Gehäuseseite, der verschiedene Funktionen unterstützt. Bei Verschmutzung kann die Funktionsfähigkeit eingeschränkt sein. Wenn sie sich nur noch schwergängig oder gar nicht mehr drücken lässt, empfiehlt der Apple-Support, die Uhr mit warmem, fließendem Wasser direkt aus dem Hahn abzuspülen. Allerdings raten die Experten, diesen Vorgang nicht länger als 15 Sekunden andauern zu lassen, da die Uhr zwar nach IPX7 Spritzwasser-geschützt ist, aber nicht offiziell als wasserdicht bezeichnet wird.

Auf jeden Fall sollte die Apple Watch nach dem Abspülen ausgeschaltet und nicht in Wasser eintaucht werden. Während die Uhr sich im Wasserstrahl befindet, betätigt man die Krone, damit das Wasser den Schmutz optimal herausspülen kann. Wer eine Watch mit Lederarmband besitzt, muss dieses Band vor der »Dusche« entfernen, damit es nicht einweicht. Nachdem die Uhr unter fließendes Wasser gehalten wurde, sollte sie sofort mit einem Tuch abgetrocknet werden. Falls die Krone immer sich nur etwas schwergängig drücken lässt, kann der Vorgang wiederholt werden. Ganz wichtig ist, dass man keine Reinigungsmittel benutzt, noch nicht einmal ganz gewöhnliche Handseife.

Glaubt Ihr nicht?
Hier der Link zum Original-Artikel 😉

Apple Watch hat mit defektem Bauteil zu kämpfen

Eine defekte Komponente sorgt für Verzögerungen bei der Produktion der Apple Watch. Das könnte die schlechte Verfügbarkeit erklären.

Apple Watch
Apple Watch

»Taptic Engine«, ein Bauteil für haptisches Feedback, entwickelt sich zur Achilles-Ferse der Apple Watch. Im Inneren der mechanischen Komponente sorgt ein kleiner Stab, der hin und her bewegt wird, für fühlbare Vibrationen. Auch der Herzschlag des Nutzers soll mit dem Bauteil simuliert werden können. Nun aber berichtet das Wall Street Journal, dass die Taptic Engine gelegentlich ausfällt. Pikant: Dieses Problem tritt nur bei einem von zwei Lieferanten auf. Während bei den Komponenten der japanischen »Nidec Technologies« keine Ausfälle registriert wurden, machen die vom chinesischen Zulieferer »AAC« produzierten Bauteile Probleme.

Die Schwierigkeiten mit den chinesischen Taptic Engines sollen erst im Februar dieses Jahres während der Massenproduktion aufgefallen sein, sodass bereits fertig produzierte und für den Verkauf bestimmte Uhren wieder demontiert werden mussten. Aktuell ist die Apple Watch schwer zu bekommen. Interessenten, die aktuell bestellen, müssen mit Lieferzeiten bis Juni rechnen. Gleichzeitig will Apple aber keine Smartwatches zurückrufen. Offenbar ist man sich in Cupertino sicher, dass keine fehlerhaften Apple Watches bis dato in den Handel gelangt sind.

Viele Gründe sprechen offenbar gegen eine Smartwatch

Smartwatch? Nein. Befragte wollen unter anderem ihre alte Armanduhr nicht ersetzen (Foto: Fotolia / Dan Race)

Smartwatches sind nicht zuletzt aufgrund der Apple Watch in aller Munde. Geht es jedoch um die konkrete Anschaffung einer smarten Armbanduhr, zeigen sich die deutschen Nutzer noch eher zurückhaltend gegenüber.

Smartwatch? Nein. Befragte wollen unter anderem ihre alte Armanduhr nicht ersetzen (Foto: Fotolia / Dan Race)
Smartwatch? Nein. Befragte wollen unter anderem ihre alte Armanduhr nicht ersetzen (Foto: Fotolia / Dan Race)

Derzeit gibt es kein Vorbeikommen an der Apple Watch. Cupertino hält sich gewohnt mit Informationen zurück, umso höher ist das Interesse rund um den Globus. Das beweisen nicht zuletzt die hohen Verkaufszahlen zur Veröffentlichung des Wearable Devices.

Tatsächlich ist der Wille eine Smartwatch zu besitzen in Deutschland aber noch eher gering. Wie der Branchenverband Bitkom ermittelte, interessieren sich lediglich vier von zehn Deutschen für die Wearable Devices am Handgelenk. Zwar ist der Anteil unter den Befragten von 31 im vergangenen Jahr, auf 40 Prozent in 2014 gestiegen, der Weg zur Mehrheit ist dennoch weit. Auf jeden Fall eine Smartwatch besitzen will hingegen nur jeder Siebte. Der Bitkom zeigt sich nichtsdestotrotz euphorisch. »Bislang gab es auf dem Markt erst wenige Modelle mit entsprechend hohen Preisen. Das große Interesse der Verbraucher zeigt aber, dass die Geräte große Chancen auf dem Massenmarkt haben. Schon bald werden die Uhren zu unserem Alltag gehören«, so Timm Hoffmann, Bereichsleiter Consumer Electronics & Digital Media beim Branchenverband.

Welche Gründe allerdings gegen die Anschaffung einer Smartwatch sprechen, hat das Gros der desinteressierten Befragten angegeben. Demnach setzten sich 45 Prozent überhaupt noch nicht mit der Thematik auseinander. 36 Prozent der Befragten gaben hingegen an, dass sie schlicht ihre alte Armbanduhr nicht aufgeben wollen. Ebenso viele Nutzer haben Sorge, dass ihre Daten missbraucht werden.

Der Preis spielt selbstverständlich auch eine entscheidende Rolle. Für 29 Prozent sind die Geräte einfach noch zu teuer. Erstaunlich wenige der Befragten (19 Prozent) wollen keine Smartwatch am Handgelenk, da ihnen das Design nicht gefällt. Dieser geringe Anteil könnte aber nicht zuletzt damit erklärt werden, dass sich die Hersteller mittlerweile viel Mühe mit dem Äußeren der Geräte geben und dass sich die Devices teils kaum mehr von herkömmlichen Armbanduhren unterscheiden. Immerhin noch 11 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Akkulaufzeit der Smartwatches noch zu gering ist.

Bis die Hersteller von Smartwatches den Massenmarkt erschließen, könnte also noch einige Zeit vergehen. Zumindest gibt es noch einige entscheidende Gründe, die Nutzer vom Kauf einer smarten Armbanduhr abhalten.

Horrende Preise für die Apple Watch

Apple Watch bei eBay

Da die Lieferzeiten für die Apple Watch inzwischen bereits mehrere Monate betragen, wittern nun einige frühe Vorbesteller ein lohnendes Geschäft. Auf Verkaufsportalen wie eBay fordern sie teilweise mehr als den doppelten Neupreis für die Smartwatch.

Apple Watch bei eBay
Apple Watch bei eBay

Nach zwei Wochen Vorbestellungsphase beginnt Apple am Freitag offiziell mit der Auslieferung der Watch. Allerdings sind in dieser Zeit bereits so viele Bestellungen eingegangen, dass die Lieferfrist mehrere Monate betragen kann. Wer sich jetzt eine Apple Watch bestellt, wird sie sich – je nach Modell – oft erst zwischen Juni und August tatsächlich ans Handgelenk binden können. Diesen Umstand wollen sich nun einige derjenigen, die die Apple Watch als erste bestellt haben und bekommen werden, nun zu Nutze machen und daraus dickes Kapital schlagen. Auf Onlineportalen wie eBay finden sich aktuell zahlreiche Angebote für vorbestellte Apple Watches. Dabei langen die Verkäufer für ihre Vorbestellungen ordentlich zu und verlangen in den meisten Fällen zwischen 50 und 100 Prozent Aufschlag für die vermeintliche Ehre, sich schon bald als einer der ersten mit einer Apple Watch schmücken zu können.

So wird auf eBay beispielsweise das günstigste Modell, die Apple Watch Sport mit 38mm breitem Alugehäuse, meist für gut 700 Euro statt des von Apple ausgegebenen Neupreises von 399 Euro verkauft. Etwas geringer ist die Preisdifferenz zumeist beim Standardmodell Apple Watch, das in 42mm und mit klassischem Lederarmband normalerweise 799 Euro kostet. Auf eBay, Shpock und Co wird sie mehrfach für über 1.100 Euro angeboten. Mit dem voraussichtlichen Lieferdatum nächster Woche werden noch einmal zwei- bis dreihundert Euro extra fällig. Fast schon ein Schnäppchen sind im Vergleich dazu die auch im offiziellen Vorverkauf relativ selten angefragten Premium-Modelle der Edition-Reihe. Beispielsweise gibt es die bei Apple mit 13.000 Euro veranschlagte 42mm Watch in 18 Karat Gelbgold auf den diversen Auktions- und Handelsplattformen mit dem Zeitvorsprung einer Lieferung im Mai schon für rund 1.000 Euro mehr zu erwerben.

Apple Watch kommt am 24. April – auch nach Deutschland

Vorgestern hat Apple nicht nur verraten, wann die lang erwartete Apple Watch auf den Markt kommt, sondern auch Preise genannt. Die reichen von 399 bis 18.000 Euro.

Apple Watch
Apple Watch

Dass die Apple Watch im April auf den Markt kommen würde, war schon bekannt, nun hat Apple ein genaues Datum bekannt gegeben. Demnach ist die Smartwatch ab dem 24. April verfügbar und kann bereits ab dem 10. April vorbestellt werden – nicht nur in den USA, sondern auch in einigen anderen Ländern, darunter Deutschland.

Sie arbeitet mit dem iPhone 5, 5c und 5s sowie dem iPhone 6 und 6 Plus zusammen. Es gibt drei Modelle: die Apple Watch Sport mit Aluminiumgehäuse, die Apple Watch mit Edelstahlgehäuse und die Apple Watch Edition aus Gold. Alle drei sind in zwei Größen zu haben, mit 38 und 42 Millimetern. Während die Sport-Variante nur mit Kunststoffarmband angeboten wird, gibt es die beiden anderen Varianten auch mit Lederarmband, die in der Mitte angesiedelte Apple Watch darüber hinaus mit Milanaise- und Gliederarmband.

Apple Watch
Apple Watch

Der Einstiegspreis für die Uhr liegt bei 399 Euro. Dafür erhält der Käufer die Apple Watch Sport mit 38 Millimetern. Die Ausführung mit 42 Millimetern kostet 50 Euro mehr. Die Preise für das Watch-Modell reichen von 649 bis 1.249 Euro – je nach Größe und Armband. Das Luxussegment entert Apple dann mit der Watch Edition, die bei 11.000 Euro startet und in der teuersten Variante mit 18.000 Euro zu Buche schlägt.

Akkulaufzeit von 18 Stunden

Die Apple Watch besitzt einen Touchscreen, der 340 x 272 Pixel bei den 38-Millimeter-Varianten und 390 x 312 Pixel bei den 42-Millimeter-Varianten auflöst und den Unterschied zwischen Antippen und Drücken erkennen soll. Darüber hinaus gibt es eine Krone, mit der der Nutzer durch Menüs, Apps und Webseiten scrollen kann. Ein Druck auf die Krone ruft die digitale Assistentin Siri auf den Plan.

Die Smartwatch bietet die üblichen Funktionen eines Fitnesstrackers und zählt etwa Schritte oder misst den Puls. Sie kann auch Benachrichtigungen vom iPhone anzeigen, etwa über Anrufe, Nachrichten und Mails. Zudem übernimmt sie die Musiksteuerung. Erste Apps, die Apple gestern Abend zeigte, kommen von Instagram, Twitter, Shazam, WeChat und Nike.

Apple Watch
Apple Watch

Eine der am heißesten diskutierten Fragen zur Apple Watch, die vorab kursierten, war die nach der Akkulaufzeit. Die soll Apple zufolge bei typischer Nutzung bis zu 18 Stunden betragen – womit die Uhr quasi jede Nacht an der Steckdose verbringen muss. Die typische Nutzung sieht bei Apple so aus: 90 Mal den Arm heben, um das Display zu aktivieren und nach der Uhrzeit zu schauen, 90 Benachrichtigungen, 45 Minuten App-Nutzung und eine halbe Stunde Training mit Musik. Wer nur Musik hört, ist nach sechseinhalb Stunden mit dem Akku durch. Wer drei Stunden telefoniert, ebenfalls.

Das Ladekabel der Uhr dockt magnetisch an. Nach zweieinhalb Stunden soll der Akku wieder voll einsatzbereit sein, nach anderthalb Stunden immerhin schon wieder bei 80 Prozent.