So laden Sie Ihre Powerbank richtig:

Beachten Sie diese Tipps, um Ihre Powerbank richtig zu laden, damit diese besonders lange vorhält!

Wie geschieht die Aufladung des Geräts?

Oft werden Powerbanks mit einem passenden Ladegerät geliefert. Wenn das nicht der Fall ist, dann können Sie bedenkenlos das Kabel verwenden, mit dem Sie Ihr Mobiltelefon mit dem Netzadapter verbinden: Die Stecker, aber auch die Spannung und Stromstärke sind kompatibel. Dementsprechend können Sie, falls Sie keinen Zugriff auf eine freie Steckdose haben, Ihre Powerbank auch über einen USB-Anschluss an Ihrem Computer oder Laptop aufladen; dies dauert zumeist jedoch länger, da ein USB-Anschluss an solchen Geräten nur 0,5 Ampere ausgibt. Das Aufladen stört jedoch nicht bei der Arbeit mit dem Laptop oder Computer, sodass Sie den Akku, wenn Sie ein wenig Zeit haben, einfach neben dem Arbeiten aufladen können. Bitte beachten Sie, dass beim Aufladen an einem Laptop dessen Batterie stärker benutzt wird, falls dieser dabei nicht an das Stromnetz angeschlossen ist.

Wo liegt der optimale Ladezustand?

Idealerweise sollte der Ladezustand Ihrer Powerbank zwischen 30 und 70 % liegen; so hält sie so lange wie möglich vor. Natürlich ist dies nicht immer möglich und Ladezustände außerhalb dieses Intervalls stellen zumeist kein Problem dar. Sie sollten jedoch darauf achten, nicht immer zu warten, bis der Akku völlig leer ist, bevor Sie ihn aufladen, sondern ihn besser zwischendurch immer wieder aufladen. Bei modernen Geräten können Sie ohne Bedenken Ladegeräte auch bei weniger als 100 % abziehen. Es macht daher Sinn, Powerbanks mit mehr Leistung auszuwählen, da die Lebensdauer eines solchen Geräts länger ist als die Lebensdauer eines Geräts, das ständig leer oder randvoll ist. Orientieren Sie sich einfach an den LEDs der Kapazitätsanzeige: Am besten bewegt sich die Aufladung der Powerbank immer zwischen der 2. und 3. LED (wenn die Anzeige aus vier LEDs besteht).

Was ist bei der ersten Aufladung zu beachten?

Auf langfristige Sicht ist es nicht optimal, Powerbanks dauerhaft voll aufzuladen. Laden Sie daher Ihr Gerät nur dann voll auf, wenn Sie sicher sind, die komplette Kapazität zu benötigen. Bei den ersten vier Ladezyklen Ihrer neuen Powerbank sollte darauf geachtet werden, sie komplett aufzuladen und zu warten, bis die Ladung sich auf etwa 10 % reduziert hat, bevor Sie sie erneut auf 100 % aufladen. Wenn Sie bei den ersten drei bis vier Ladevorgängen dieses Szenario einhalten, dann nutzen Sie anschließend die gesamte Kapazität Ihres Geräts für möglichst lange Zeit.

Sollte man eine Powerbank auch entleeren?

Die Antwort auf diese Frage ist klar: Nein! Die Lebensdauer Ihrer Powerbank wird nicht durch regelmäßige Entladungen verlängert und ein solches Nutzungsverhalten trägt nicht dazu bei, die Gesamtkapazitätsleistung beizubehalten. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall, so können die Zellen auf Dauer durch eine Tiefenentladung geschädigt werden. Besonders Lithium-Ionen-Batterien vertragen vollständige Entladungen nicht gut. Sie sollten also darauf achten, Ihre Powerbank regelmäßig nachzuladen, sodass sich der Akku nie vollständig entleert.

Schaden hohe Temperaturen einer Powerbank?

Sie sollten es in jedem Fall vermeiden, Ihr Gerät hohen Temperaturen auszusetzen. Besonders wenn das Gerät vollständig aufgeladen ist, kann es zur Beschädigung der Akkuzellen kommen. Sie sollten sich daher besonders im Sommer stets daran erinnern, Ihre Powerbank nie im Auto liegen zu lassen. Wenn Sie das Gerät für eine längere Zeit nicht nutzen möchten, dann sollte es einen Ladezustand von etwa 70 % haben, bevor es „beiseitegelegt“ wird. Eine Zimmertemperatur von maximal 25 °C ist perfekt für die Lagerung Ihrer Powerbank und die langfristige Schonung des Akkus für eine möglichst lange Lebensdauer.

Unkomplizierte Extraenergie für Ihre Gadgets

Zusammengefasst gibt es nicht viel zu beachten: Der Ladezustand sollte nach Möglichkeit nie bei 0 oder 100 % sein und das Gerät sollte nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Wenn Sie dies beachten, werden Sie lange Freude an Ihrer Powerbank haben und sich über jede Menge Extraenergie für Handy, Tablet, Kamera und Co freuen!

Jeder Zweite verschickt Neujahrsgrüße per Kurznachricht

Silvester (Bild: oosailooo / photocase.com)

Die Weihnachtsfeiertage sind anheimelnd vorüber gezogen und in ein paar Tagen steht schon das neue Jahr vor der Tür. Zu diesem Anlass möchte jedermann selbstverständlich auch Neujahrsgrüße versenden, meistens per Kurznachricht oder E-Mail. Eine genaue Nutzungsstatistik sowie Tipps zum versenden von Neujahrsgrüßen hat das Marktforschungsinstitut Bitkom zusammengestellt.

Silvester (Bild: oosailooo / photocase.com)
Silvester (Bild: oosailooo / photocase.com)

Mittels einer Bevölkerungsumfrage hat Bitkom ermitteln können, dass knapp die Hälfte der Deutschen ab 14 Jahren, genauer gesagt 46 Prozent, an Neujahr ihre Grüße per Kurznachrichten, sprich SMS oder auch Messenger-Diensten wie WhatsApp, verschicken. Mit rund 80 Prozent ist nur der Anruf beliebter, zu dem acht von zehn Befragten greifen. Im Gegensatz dazu übermitteln nur 30 Prozent der Befragten die Grüße per E-Mail, 25 Prozent via Brief oder Postkarte und nur 17 Prozent über ein Soziales Netzwerk.

Ein Unterschied wird zwischen den Altersgruppen deutlich: Die über 65-Jährigen greifen lieber zum Brief als zur E-Mail oder Kurznachricht. Hier verschickt jeder Dritte Neujahrsgrüße per Post (34 Prozent), jeder Fünfte (21 Prozent) per Kurznachricht und jeder Achte (12 Prozent) per E-Mail.

Tipps zum Versenden von Neujahrsgrüßen

Allseits bekannt ist, dass das Netz, sobald die Uhr am 31. Dezember auf 00.00 Uhr umschlägt, überlastet ist und die Nachrichten entweder verzögert oder gar nicht ankommen. Damit die Grüße dennoch versendet werden können, empfiehlt Bitkom folgende Tipps:

  • Die Nachricht vor Mitternacht versenden, sodass sie bereits vor dem großen Andrang auf Reisen geschickt wird.
  • Damit um Mitternacht keine Zeit verschwendet wird, kann die Nachricht vorgeschrieben und als Entwurf gespeichert werden. Danach braucht sie im passenden Augenblick nur noch abgeschickt zu werden. Auch über Messenger-Dienste wie WhatsApp kann man Nachrichten vorbereiten und im Vorhinein schon abschicken. Dazu muss man vor Mitternacht die mobilen Daten / WLAN ausschalten und zum Jahreswechsel wieder aktivieren. Die Nachricht wird dann automatisch an den Empfänger weitergeleitet.
  • Schlussendlich gibt es auch die Möglichkeit, Silvester-Grüße im Netz, also beispielsweise per E-Mail, zu versenden. Viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten für solche Anlässe einen zeitversetzten Nachrichten-Versand an, sodas sich auch hier eine Mail vorbereiten lässt.