Android 6 Marshmallow auf dem Honor 7 testen

Android Marshmallow

Seit einiger Zeit ist Huaweis Mittelklasse-Flaggschiff Hoonor 7 auf dem Markt verfügbar. Wann das Smartphone Android 6 Marshmallow erhalten wird, stand zunächst in den Sternen. Besitzer des Honor 7 haben aktuell allerdings die Chance, die neueste Android-Variante als Betaversion auf ihrem Gerät zu testen.

Android Marshmallow
Android Marshmallow

Um bei dem Test mitmachen zu können, muss man sich als Mitglied im Hihonor Club registrieren. Dazu sendet man eine Mail an de.info@hihonor.de samt dem Betreff „Beta Honor 7“. Wichtig ist, dass die IMEI (die Seriennummer des Geräts) in der Mail angegeben wird. Danach erfolgt seitens Honor eine Auslosung unter allen Bewerbern. Ist ein Bewerber ausgelost worden, bekommt er das Update auf Android 6 Marshmallow Over-the-Air (OTA) angeboten.

Eine weitere Voraussetzung für den Test ist die Firmware PLK-L01C432B121, auf der die Betaversion von Android 6 Marshmallow aufbaut. Dringend empfohlen wird, vor der Installation des Updates sämtliche Daten zu sichern. Für Daten, die gegebenfalls abhanden kommen, übernimmt Honor keine Verantwortung.

Das Honor 7 (Bild Honor)
Das Honor 7 (Bild Honor)

Nach dem Test können mögliche Fehler bis zum 22. Dezember an Honor übermittelt werden. Um Fehler erkennen zu können, empfiehlt Honor ein Werkreset nach Beendigung der Testphase durchzuführen. Zur Übermittlung können Nutzer ebenfalls die oben genannte Mail-Adresse verwenden. Die Bewerbungsphase geht noch bis zu9. Dezember.

drupe: Besser Telefonieren mit dem Smartphone

drupe: Favorisierte Kontakte Screenshot: teltarif.de

drupe verspricht, das Telefonieren mit dem Smartphone zu revolutionieren – die Floating-App wartet geduldig am Display-Rand, bis sie gebraucht wird. Der App-Test von teltarif.de zeigt, ob die Anwendung hält, was sie verspricht.

drupe: Favorisierte Kontakte Screenshot: teltarif.de
drupe: Favorisierte Kontakte
Screenshot: teltarif.de

Auf Android sind Floating-Apps der letzte Schrei. Diese zeigen Teile ihrer Be­nutzer­ober­fläche auch über anderen aktiven Apps an und gewähren so Zugang zu wichtigen Funktionen. Prominentes Beispiel ist die Chat-Oberfläche des Facebook Messenger, die ganz ähnlich realisiert ist.

drupe will nach diesem Konzept die Telefonie-Welt von Android revolutionieren. Ob das klappt, haben wir mehrere Wochen getestet.

drupe: Floating-App zum Telefonieren

drupe stellt dauerhaft drei Kreise am rechten oder linken Rand des Displays dar. Der Nutzer öffnet drupe, indem er an der Stelle der drei Punkte in die Mitte des Displays wischt. Damit ist es aus jeder beliebigen App möglich, auf die Telefon-Funktion zuzugreifen. Ein Umweg zum Beispiel in den App Drawer ist so nicht mehr nötig, um einen Anruf zu starten – das kann Zeit sparen und Nerven schonen.

Nach dem Start legt sich die App vollständig über die zuvor geöffnete. Schon an dieser Stelle fallen gegenüber klassischen Telefon-Apps einige Unterschiede auf. An der linken Seite sind bunte Icons angebracht, die auf die Telefon-App, WhatsApp, Google Maps oder den Facebook Messenger deuten. An der rechten Seite sind hingegen Kontakte aufgeführt – beim ersten Start sortiert nach den letzten Anrufen.

Um einen Kontakt anzurufen, konnten wir das Bildchen eines Kontakts auf das Telefon-Symbol auf der gegenüber liegenden Seite ziehen. Dann startete bereits die originale Telefon-App unseres Smart­phones und wählte die Nummer. Ähnlich bei anderen Apps: Zogen wir einen Kontakt auf das WhatsApp-Kürzel, landeten wir direkt im entsprechenden Chat. Im Daumen-Modus reicht es, das Kontakt-Bildchen in die Richtung der gewünschten Funktion zu ziehen – eine grafische Animation zeigt an, welche App aufgerufen würde, ließe der Nutzer nun los. Auch der Zugriff auf mehrere Rufnummern ist möglich: Hielten wir ein Kontakt-Bild mehrere Sekunden über das Telefon-Symbol, so erschien die Auswahl der zu wählenden Rufnummer.

Praktisch ist die zweite Haupt-Ansicht von drupe: Hier stellt die App kürzlich kontaktierte Personen dar. Dabei berücksichtigt sie nicht nur Telefon-Anrufe, sondern auch alle anderen unterstützten Apps – zwischen zwei SMS-Unterhaltungen findet sich vielleicht eine Facebook-Messenger-Gruppe, ein Anruf oder auch eine WhatsApp-Nachricht. Das hat echten Mehrwert für Nutzer, die viel mit den von drupe unterstützten Apps arbeiten.

In der Haupt-Ansicht der App steht eine Suche bereit, mit der Kontakte durchsucht werden können – auch eine direkte Eingabe einer Rufnummer ist möglich.

drupe verfügt über einen Lockscreen-Modus. Der ist aber mit Vorsicht zu genießen, da letztlich sämtliche Kontaktdaten über drupe erreichbar sind. Vor dem Zugriff auf andere Apps ist aber der Lock-Code des Handys fällig. drupe hat außerdem Gruppen implementiert, die sich genau wie einzelne Kontakte auf ein App-Symbol ziehen lassen. Dies soll sogar App-übergreifend möglich sein – einzelne Nachrichten verschickt die App allerdings nur über eine einzige App. Eine Mischung aus WhatsApp, SMS und E-Mail war in unserem Test nicht möglich. Immerhin steht eine drupe-Gruppe in anderen Apps zur Verfügung.

rupe: Daumen-Modus für kurze Swipe-Wege. Screenshot: teltarif.de
drupe: Daumen-Modus für kurze Swipe-Wege.
Screenshot: teltarif.de

drupe: Verfügbare Apps einstellen

In den Einstellungen lässt sich die genaue Auswahl der verfügbaren Apps einstellen. Die Auswahl deckt wichtige, aber bei weitem nicht alle Anwendungen ab. WhatsApp, Facebook Messenger und Hangouts sind in puncto Messaging dabei. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Kalender aufzurufen oder nach der Adresse des Kontakts zu suchen. Alternative Messenger wie Viber, Threema oder textsecure fehlen.

drupe ist kostenlos im Google Play Store zu beziehen. Um zu funktionieren, benötigt drupe Zugriff auf das Adressbuch – logisch. Laut Datenschutzbedingungen werden jedoch keine dort gespeicherten Daten an drupe gesendet.

drupe: Haupt-Screen der Floating-App Screenshot: teltarif.de
drupe: Haupt-Screen der Floating-App
Screenshot: teltarif.de

Fazit: Vom Smart­phone nicht mehr wegzudenken

drupe hält in einigen Punkten, was es verspricht, denn die Telefon-Funktion ist bei manchen Smart­phones schwer aufzurufen – längst vorbei sind die Zeiten, als Handys bzw. Smart­phone eine explizite Hörer-Taste hatten. drupe bringt sie zurück – zumindest ein bisschen. Allerdings gibt es auch Platz für Verbesserungen: Weitere unterstützte Apps und wirklich App-übergreifende Gruppen wären wünschenswert.

Samsung Xcover 3 im Test: Robust, handlich, günstig

Das Samsung Xcover3

Das neue Xcover 3 ist wasser-, staub- und stoßfest und dabei erstaunlich kompakt. Die Ausstattung liegt im Mittelklassebereich, interessant wird das Smartphone durch seinen Preis: Zum Start ist er mehr als 150 Euro niedriger als beim Vorgänger.

Das Samsung Xcover3
Das Samsung Xcover3

Samsungs wasser-, staub- und stoßfeste Xcover-Serie hat mit dem Xcover 3 ein neues Modell erhalten. Bisher waren die Xcover-Modelle gemessen an der Leistungsfähigkeit der Mittelklasse-Hardware betrachtet immer etwas zu teuer. Das hat Samsung mit dem neuen Gerät erfreulicherweise geändert: Die Ausstattung ist besser als die des Vorgängers, der Preis dafür deutlich niedriger. Golem.de hat sich das neue Modell genauer angeschaut.

Das Gehäuse des neuen Modells ist deutlich unauffälliger als das des Xcover 2. Dennoch ist es wieder nach IP67 und MIL-STD 810G vor Wasser, Staub, Stößen und Temperaturschwankungen geschützt. Auf den ersten Blick wirkt das Xcover 3 wie ein normales Smartphone, das in einer Bumper-Hülle steckt. In unseren Tests überstand das Smartphone sowohl Schläge mit einem Gummihammer und Stürze aus anderthalb Metern Höhe als auch Wasser- und Sandbäder problemlos.

Mit 132,4 x 69,8 mm ist das Xcover 3 fast genauso groß wie sein Vorgänger, sein Display ist jedoch größer. Aufgrund der verstärkten Ecken ist das neue Modell an diesen Stellen auf jeder Seite gut 1 mm breiter. Mit 10,1 mm ist das Xcover 3 genau 2 mm dünner als das Xcover 2, entsprechend unauffällig liegt das Gerät in der Hand. Das Gewicht liegt bei 154 Gramm, hier macht sich der zusätzliche Schutz etwas bemerkbar.

Größeres Display, gleiche Gehäusegröße

Das Display des Xcover 3 hat eine Diagonale von 4,5 Zoll, die Auflösung hat Samsung bei 800 x 480 Pixeln belassen. Das ergibt eine geringe Pixeldichte von nur 207 ppi, Bildschirminhalte werden also nicht allzu scharf angezeigt. Die Farben sind neutral, der Kontrast ist nicht besonders hoch. Eine automatische Helligkeitsregulierung gibt es mangels eines entsprechenden Sensors nicht, dafür einen Outdoor-Modus, der die Helligkeit für 15 Minuten über den eigentlichen Maximalwert hinaus erhöht. Als störend empfinden wir die hohe Anfälligkeit des Displays für Fingerabdrücke: Diese lassen sich auch nach längerem Putzen nur schwer wieder entfernen.

Auf der Vorderseite hat Samsung die Navigationstasten wieder als Hardware-Tasten verbaut und auf die ansonsten verwendeten Sensortasten verzichtet. Der Grund dafür: Sensortasten lassen sich nicht zuverlässig bedienen, wenn das Gerät und/oder die Finger nass sind. Zusätzlich zum Einschalter am rechten Rand und der Lautstärkewippe am linken Rand findet sich beim Xcover 3 links noch ein in Blau gehaltener Knopf. Dieser Xcover-Button kann durch einfachen und langen Druck zwei vom Nutzer festgelegte Aktionen ausführen.

Standardmäßig wird bei einfachem Druck das LED-Fotolicht aktiviert, das als Taschenlampe genutzt werden kann. Bei langem Druck auf den Xcover-Button wird die Kamera gestartet, der Knopf dient auch als Auslöser. Um den Zusatzknopf benutzen zu können, muss das Smartphone allerdings entsperrt sein – was den Zugriff folglich nicht besonders schnell macht. Wir finden die Funktion überflüssig. Es wäre praktischer, wenn der Xcover-Button auch im Standby-Modus genutzt werden könnte. Dann könnte er allerdings auch unabsichtlich in der Tasche gedrückt werden.

Akku kann ausgetauscht werden

Der Rückdeckel des Xcover 3 lässt sich erfreulicherweise wieder entfernen, der Akku ist dementsprechend leicht wechselbar, was bei Outdoor-Aktivitäten, wo nicht immer eine Steckdose in der Nähe ist, auch Sinn ergibt. Dass das Smartphone dennoch wasserdicht ist, liegt an einer Gummilippe, die den Innenraum rund um den Akku und den SIM- und SD-Karten-Steckplatz abschließt. Dieses System hat Samsung bereits bei den vorigen Modellen verwendet, der Nutzer muss allerdings darauf achten, dass der Deckel wirklich festsitzt. Die Kamera, der Lautsprecher oder die Anschlüsse müssen nicht zusätzlich abgedichtet werden, sie sind intern geschützt.

Ungünstig ist, dass der Deckel bei unseren Falltests ab und zu einfach abgesprungen ist – insbesondere, wenn das Smartphone auf die Front gefallen ist. Das kann bei sehr staubigen oder nassen Untergründen durchaus zum Problem werden, da auf diese Weise Dreck und Feuchtigkeit in die ungeschützten Bereiche des Innenraums eindringen können.

Kamera eignet sich für Schnappschüsse

Bei der Kameraausstattung hat Samsung es bei der bereits beim Xcover 2 verwendeten 5-Megapixel-Rückkamera belassen. Lediglich die Frontkamera wurde verbessert: Sie hat jetzt 2 Megapixel. Die Bildqualität ist in etwa so, wie man es von einer Kamera mit 5-Megapixel-Sensor erwartet: Die Schärfe ist nicht besonders hoch, aber noch akzeptabel, in dunkleren Bereichen beginnt der Sensor, relativ schnell zu rauschen. Generell sind Artefakte recht deutlich sichtbar, auch bei Tageslichtaufnahmen. Die Farben sind neutral, der automatische Weißabgleich funktioniert bei uns gut. Insgesamt taugen die Bilder als Schnappschüsse.

Im Inneren des Xcover 3 arbeitet ein Armada-PXA-1908-Quad-Core-SoC von Marvell, dessen vier A53-Kerne auf 1,2 GHz getaktet sind. Die GPU ist eine Vivante GC7000UL. Insgesamt ist die SoC-Ausstattung eher ungewöhnlich für ein Smartphone, Marvell ist eher als Hersteller für Embedded-Chips wie SSD-Controller bekannt. Der Arbeitsspeicher ist 1,5 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher mit 8 GByte recht niedrig. Davon stehen dem Nutzer knapp über 5 GByte zur Verfügung.

Das Xcover 3 unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch Cat4-LTE auf den Frequenzbändern 1, 3, 5, 7, 8 und 20. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11b/g/n, also nur auf der Frequenz 2,4 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger mit Glonass-Unterstützung und ein NFC-Chip sind eingebaut.

Das Xcover 3 läuft flüssig in den Menüs, bei alltäglichen Anwendungen sind uns keine nennenswerten Ruckler aufgefallen. Bei rechenintensiven Apps wie grafisch aufwendigen Spielen erreicht das SoC jedoch sehr schnell seine Grenzen. Das Rennspiel Riptide GP2 ist beispielsweise bereits nicht mehr benutzbar, wenn wir die Grafikeinstellungen auf das Optimum einstellen. Bereits im Menü müssen wir sekundenlang warten, bevor unsere Eingaben umgesetzt werden.

Benchmark-Ergebnisse im unteren Bereich

Dies macht sich auch anhand der Benchmark-Ergebnisse bemerkbar: Das Xcover 3 erreicht im Grafik-Benchmark 3DMark einen Wert von 3.802 Punkten – ein deutlich im unteren Bereich liegendes Ergebnis. Auch im GFX Bench erzielt das Xcover 3 ein sehr bescheidenes Ergebnis: Im Manhattan-Test kommt das Smartphone auf einen Offscreen-Wert von 0,8 fps, im T-Rex-Test erreicht es offscreen 5,4 fps. Im Geräte-Benchmark Geekbench 3 schafft das Gerät 564 Punkte im Single-Test, was in etwa dem ein Jahr alten Huawei Ascend P7 entspricht.

Ausgeliefert wird das Xcover 3 noch mit Android 4.4.4 alias Kitkat, Samsung verspricht aber ein Update auf Android 5.0. Als Oberfläche wird die von Samsung bekannte Oberfläche eingesetzt, allerdings fehlen Extrafunktionen wie Multi-Window. Ob hier bei einem kommenden Lollipop-Update nachgebessert wird, ist nicht bekannt. Samsungs Verschlüsselungsdienst Knox hingegen ist vorinstalliert.

Der Akku des Xcover 3 hat eine Nennladung von 2.200 mAh. Ein Full-HD-Video können wir auf dem Smartphone 4,5 Stunden lang abspielen – ein eher niedriger Wert. In der alltäglichen Nutzung hält das Xcover 3 problemlos einen Tag lang durch.

Für das Xcover 3 hat Samsung einen Preis von 220 Euro angegeben, im Onlinehandel ist es bereits für 210 Euro erhältlich. Damit liegt das Smartphone deutlich unter dem Startpreis für das Xcover 2 – sowohl unter dem offiziellen Preis bei der Einführung (380 Euro) als auch unter dem Straßenpreis, der bereits kurz nach der Einführung bei 265 Euro lag.

Der blaue Knopf am linken Rand bietet direkten Zugriff auf zahlreiche Funktionen und Anwendungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der blaue Knopf am linken Rand bietet direkten Zugriff auf zahlreiche Funktionen und Anwendungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Samsungs Xcover-Serie ist mit dem neuen Xcover 3 deutlich attraktiver geworden. Einer der Hauptgründe dafür ist der Preis: Knapp über 200 Euro ist für ein Smartphone mit dieser Hardware-Ausstattung und dem verbauten Schutz ein gutes Angebot. Zum Vergleich: Das bereits ältere und in zahlreichen Details etwas schwächer ausgestattete Cat B15Q kostet aktuell um die 280 Euro.

Zum anderen sieht das Xcover 3 nicht aus wie ein vor Wasser, Staub und Stößen geschütztes Smartphone, sondern eher wie ein normales Smartphone mit einer Hülle. Zieht man auch hier den Vergleich zum Cat B15Q oder anderen preisgünstigen Outdoor-Smartphones, wird dies umso deutlicher.

Von der Ausstattung her ist das Xcover 3 kein Topsmartphone. Das wird besonders bei Spielen deutlich, die den Prozessor schnell an seine Grenzen bringen. Alltägliche Arbeiten erledigt das Gerät allerdings zufriedenstellend schnell. Die Kamera eignet sich nur für Schnappschüsse, der Akku reicht für eine eintägige Nutzung aus, kann im Bedarfsfall aber gewechselt werden; bei diesen Kritikpunkten sollte man den Preis im Hinterkopf behalten.

Das Xcover 3 ist eines der aktuell besten robusten Smartphones in der Preisklasse. Das Gerät ist auch nicht zu klobig für den Einsatz in Situationen, die keine besondere Robustheit erfordern – anders als manch andere stoßfeste Smartphones. Bei dem verlangten Preis könnte sich das Xcover 3 zudem auch gut als Zweitsmartphone für Nutzer eignen, die nicht immer ein derartig widerstandsfähig Gerät benötigen.

Test: 12 von 12 Samsung-Akkus bei Amazon sind gefälscht

Nicht immer ist eine Fälschung vom Original zu unterscheiden.

Bei Amazon erhält man in 12 von 12 getesteten Fällen einen gefälschten Akku, wenn man einen neuen für sein Samsung Handy bestellen will. Das Geschäft mit Fälschungen boomt, da der Qualitätsunterschied oft erst nach Monaten deutlich wird.

In einem Test des Technologiemagazins c’t haben sich alle zwölf über Amazon gekauften Original-Akkus für Samsung-Smartphones als Fälschungen herausgestellt. Die bestellten Exemplare stammten teils von kleineren Händlern, teils von Amazon selbst, so die Tester. Die Kopien waren demnach optisch so gut nachgebaut, dass sie kaum von den Originalen zu unterscheiden waren. Erst eine Überprüfung durch den Hersteller bestätigte dann, dass kein einziger der angeblichen Original-Akkus tatsächlich original war.

Bei den bei eBay gehandelten Akkus wird es wohl auch nicht viel besser aussehen.

Nicht immer ist eine Fälschung vom Original zu unterscheiden.
Nicht immer ist eine Fälschung vom Original zu unterscheiden.

Zollstatistiken zufolge wächst der Handel mit gefälschten Akkus rasant: 2011 wurden in Deutschland noch 7000 gefälschte Handy-Akkus beschlagnahmt, 2014 waren es bereits über 45.000. c‘t berichtet, das Geschäft sei so erfolgreich, da den wenigsten Nutzern der Unterschied auffalle. Erst nach Monaten zeige sich die schlechtere Qualität durch rapide abnehmende Akkuleistung. Allerdings würden nur wenige Kunden dann noch reklamieren.

Bei Apple-Geräten gibt es ebenfalls einen großen Markt für Fälschungen: Da Apple überhaupt keine Original-Akkus in den Handel bringt, handelt es sich bei den Hunderten von entsprechenden Angeboten im Netz fast immer um Fälschungen.

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