Jolla-Kunden erhalten ihr Geld zurück

Jolla Tablet (Bild Jolla)

Jolla kam in den vergangenen Wochen nicht aus den Negativschlagzeilen heraus: Das finnische Start-up hatte mit einer finanziellen Schieflage zu kämpfen und verkündete dann am Neujahrstag, nicht die geplante Zahl von Jolla-Tablets ausliefern zu können. Nun hat sich Jolla-Chef Antti Saarnio zu der verfahrenen Situation geäußert und einen Plan vorgestellt.

Jolla Tablet (Bild Jolla)
Jolla Tablet (Bild Jolla)

Das finnische Start-up Jolla steht vor einem Problem: Durch eine Verwicklung von ungünstigen Umständen geriet der Hersteller in die unangenehme Lage, seine Unterstützer mehr oder weniger im Regen stehen zu lassen. Bereits zu Beginn des Jahres wurde verkündet, dass das geplante Tablet nur an eine kleine Menge von Kunden geliefert werden wird. In einem aktuellen Blogpost meldet sich nun Jollas Chef Antti Saarnio mit einem Plan zu Wort.

Das Jolla Tablet wurde im November 2014 über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert, seit August des vergangenen Jahres konnten Interessenten das mobile Endgerät vorbestellen. Von insgesamt 12.000 geplanten Tablets können letztlich aber nur 540 Einheiten produziert und versendet werden. Zu den künftigen Besitzer werden ausschließlich diejenigen gehören, die zu den ersten Unterstützern des Projekts zählen. Alle weiteren Käufer gehen leer aus. Wie Saarnio in dem Blogpost erklärt, habe Jolla nun aber einen Rückerstattungsplan entwickelt: Demnach erhalten eben diese Käufer ihr gesamtes Geld zurück, inklusive Zubehör und Versand. Für Käufer, die das Tablet über Indiegogo vorbestellt haben, erfolgt die Rückzahlung in zwei Raten – die erste Rate im Februar oder März, die zweite Rate innerhalb eines Jahres. Käufer, die das Gerät über den Jolla Shop vorbestellt haben, erhalten ihr Geld hingegen in einer Summe zurück.

Alle entsprechenden Kunden werden in den kommenden Wochen per Mail über die Rückzahlung informiert. Wie Saarnio bittet, solle man sich bis dahin nicht an den Support-Service wenden.

Gerücht um Samsung-Tablet mit Windows 10 und 12 Zoll Bildschirm

Samsung Tablet (Bild Samsung)

Der ungarischen Seite techlabor.hu liegt ein Zertifizierungsergebnis für ein Samsung-Tablet mit Windows 10 vor. Das Wi-Fi-Alliance-Zertifikat weist auf ein Tablet hin, das mit Windows 10 läuft und die Kennung SM-W700 trägt. Weitere Angaben lassen möglicherweise auf ein 12-Zoll-Gerät schließen. Bei der Display-Auflösung mutmaßt die Quelle, dass das Gerät mit 2K oder 4K kommt. Dies wären dann 1.600 x 2.560 Pixel beziehungsweise 2.400 x 3.840 Pixel.

Samsung Tablet (Bild Samsung)
Samsung Tablet (Bild Samsung)

Den Kern des Tablets soll ein Intel-Prozessor bilden, hier ist die Rede vom Intel Core M, dem 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Außerdem dürfte das Tablet mit dem S Pen kompatibel sein.

Eine Vorstellung des Tablets bereits im Januar scheint nicht ausgeschlossen, so die Quelle. Die in der dieser Woche beginnende Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas könnte dafür einen geeigneten Rahmen bieten.

Zertifizierung Samsung Tablet (Bild techlabor hu)
Zertifizierung Samsung Tablet (Bild techlabor hu)

Im August gab es bereits Gerüchte um ein Samsung-Tablet mit Windows 10, das in direkte Konkurrenz zu Microsofts Tablet Surface Pro 4 treten sollte. Die Daten von damals decken sich zum größten Teil mit den aktuellen von techlabor, sodass es ein und dasselbe Gerät sein könnte. Eine offizielle Verlautbarung seitens Samsung steht noch aus.

Gerücht um günstige Samsung-Tablets

Samsung Tablet (Bild Tabletguide)

Samsung plant offenbar einen Angriff auf den Tablet-Markt. Zunächst tauchte die Zertifizierung eines 12-Zoll-Tablets auf. Nun berichtet die Seite Gadgetzarena von einem 8-Zöller, der zu Testzwecken in Indien gelandet sein soll. Dabei wird sich auf eine indische Import-Export-Behörde namens Zauba berufen.

Samsung Tablet (Bild Tabletguide)
Samsung Tablet (Bild Tabletguide)

Zwei bis dato unbekannte Tablets mit den Kennzeichen SM-T375S sind demnach im Dezember von Südkorea nach Dehli gesendet worden. Der Vermerk „For Testing“ lässt auf Test- oder Zertifizierungsgeräte schließen. Ebenfalls heißt es in dem Vermerk, dass die Geräte nicht verkauft und nach Erfüllung ihrer Funktion zerstört werden sollen.

Gadgetzarena hat zudem zu Datum und Modellbezeichnung passende Zertifizierungsangaben gefunden, die das Gerät quasi bestätigen sollen. Demnach handelt es sich um ein 8-Zoll-Android-Tablet.

Ebenfalls hat die Seite aus den angegebenen Daten einen Preis errechnet, der umgerechnet bei knap 100 US-Dollar liegt. Es müsste sich demnach um ein Einsteiger-Tablet handeln. Weitere Daten zu dem Gerät sind aus den Aufzeichnungen nicht zu entnehmen.

Die Zertifizierung lässt die Tests bereits als fortgeschritten wirken, sodass mit einer zeitnahen Präsentation des oder der Tablets gerechnet werden kann. Möglicherweise ist die Consumer Electronic Show in Las Vegas ein geeigneter Schauplatz.

Nachtlesemodus und mehr Elternkontrolle für Amazon Tablets

Amazon Tablets (Bild Amazon)

Amazon aktualisiert seine Tablets und schenkt seinen Fire-OS-5-Geräten neue Funktionen, zu denen ein Nachtlesemodus und verbesserte Kontrollfunktionen für Eltern gehören. Auch Kinder werden mit einem neuen Browser bedacht.

Amazon Tablets (Bild Amazon)
Amazon Tablets (Bild Amazon)

Wer in der Nacht auf seinem Tablet noch ein wenig Lesen möchte, dem wird die neue Funktion „Blue Shade“ gelegen kommen. Sie verringert den Blauanteil im Licht, dass das Display abgibt und reduziert die Helligkeit auf ein Minimum. Denn wie Amazon angibt, kann das blaue Licht des Displays einer Studie zufolge die Melatonin-Produktion hemmen und somit in den Schlafrhythmus eingreifen. Daraus können sich längere Einschlafzeiten und eine verspätet einsetzende REM-Schlafphase ergeben die am nächsten Morgen womöglich verstärkte Müdigkeit verursachen können. „Blue Shade“ nutzt Filter, um die Blaulichtabgabe zu begrenzen und bietet dem Nutzer an, auch einfach wärmere Filter anzuwenden und die Helligkeit an ihre Wünsche anzupassen.

Für Eltern gibt es ein neues Activity Center, welches den Eltern Einblick verschaffen soll, wie die Sprösslinge das Fire-Tablet nutzen. Es zeigt wieviel Zeit das Kind damit verbracht hat Spiele zu spielen, zu lesen und Videos anzusehen. Außerdem kann der Browserverlauf eingesehen werden und ebenso welche Apps verwendet wurden.

Für die kleinen Nutzer packt Amazon einen neuen Browser in das Update. Dieser offeriert ein kuratiertes Angebot an kindgerechten YouTube-Videos und Websites, die von Experten bei Amazon handverlesen wurden. Der Browser kann mittels FreeTime, Amazons Steuerzentrale für Eltern, aktiviert werden.

Das Update wird in den nächsten ein bis zwei Wochen an alle Fire-HD-10-, Fire-HD-8- und Fire-Tablets ausgeliefert.

Günstige Tablets von HP wird es bald nicht mehr geben

HP steigt aus dem Günstig-Tablet-Geschäft aus (Bild: HP)

Tablet-PCs zu Einsteiger-Preisen. Wer sie sucht, findet sie nicht nur bei der Amazon-Weihnachtsangebote-Woche, sondern auch bei vielen anderen Online-Händlern. Vor allem asiatische Hersteller schwemmen den Markt mit immer günstigeren Taschencomputern. Für HP ist das offenbar Grund genug, sich vom Markt für Einsteiger-Tablets zurückzuziehen. Offenbar will der Konzern kein Geld mehr verbrennen.

HP steigt aus dem Günstig-Tablet-Geschäft aus (Bild: HP)
HP steigt aus dem Günstig-Tablet-Geschäft aus (Bild: HP)

Gegenüber der PCWorld erklärte der US-Konzern, dass der Fokus in Zukunft auf Produkten liegen solle, bei denen man von Wachstum und Profitablitität ausgehen könne. Weil der Preiskampf im unteren Preissegment jedoch immer schwindelerregendere Zustände einnehme, habe man sich nun dazu entschlossen, mehr Energie in hochpreisigere Geräte mit höheren Gewinnmargen zu stecken.

Im Klartext heißt das, dass HP in Zukunft verstärkt so genannte Detachables, Hybrid-Geräte und Business-Tablets produzieren will. Allein ist das Unternehmen damit nicht. Auch die Schwergewichte Apple und Microsoft legen wenig Wert darauf, günstige Tablets zu produzieren. Ob man HP-Tablets ähnlich wie bei Notebooks in Zukunft nur noch bei Firmenkunden zu sehen bekommt, bleibt abzuwarten.

Nvidia Shield Tablet K1

Grafikspezialist Nvidia legt sein Gaming-Tablet neu auf, das man vor rund einem Jahr eingeführt hatte. Mit dem neuen Produktnamen Shield Tablet K1 und einem deutlich günstigeren Preis will das Unternehmen es zum Weihnachtsgeschäft noch einmal wissen.

Nvidia Shield Tablet K1 (Bild NVidia)
Nvidia Shield Tablet K1 (Bild NVidia)

Sowohl äußerlich als auch von den inneren Werten hat Nvidia das Tablet nicht verändert. Noch immer treibt der eigene Tegra-K1-Chip das Android-Tablet an, dessen Besonderheit die integrierten 192 Kepler-Grafikrecheneinheiten sind. Vier ARM-Cortex-CPU-Kerne mit 2,2 GHz geben den Takt an. Ihnen stehen 2 GB RAM zur Seite, das interne Datendepot des Tablets umfasst 16 GB, ein Micro-SD-Slot zur Speichererweiterung ist allerdings mit an Bord.

Der 8 Zoll große IPS-Touchscreen des Shield Tablet K1 löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln noch ein bisschen schärfer auf als Full HD und dank der hohen Grafikleistung hat das Tablet laut Herstellerangaben auch keine Probleme mit der Wiedergabe von 4K-Video, das natürlich entsprechend skaliert wird. Zwei Kameras mit jeweils 5 Megapixeln stehen für Schnappschüsse und Selfies zur Verfügung, wobei Nvidia nur der rückseitigen Kamera einen Autofokus spendiert hat.

Neben Dual-Band-WLAN steht zur drahtlosen Konnektivität noch Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Eine Version mit Mobilfunk-Modem ist nicht erhältlich. Am Gerät finden sich außer dem Headset-Anschluss außerdem noch der zum Laden benötigte Micro-USB-Anschluss und ein Mini-HDMI-Ausgang, mit dem sich das Tablet an den heimischen Fernseher anschließen lässt. Stereo-Lautsprecher an der Frontseite runden die Leistungsmerkmale des Tablets ab.

Ausgeliefert wird das Tablet mit Android 5.1 Lollipop als Betriebssystem, doch ein baldiges Update auf Android 6.0 Marshmallow hat Nvidia bereits angekündigt. Damit wäre das Shield Tablet K1 eines der ersten Tablets mit der neuen Android-Version.

Günstiger, aber ohne Zubehör

Nvidia hat zur Neuauflage des Tablets kräftig an der Preisschraube gedreht. Wurde das Tablet im letzten Jahr noch zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro angeboten, kostet die Neuauflage nur noch 199,99 Euro. Dafür verzichtet Nvidia auf sämtliches Zubehör, auch das Ladegerät muss separat erworben werden, doch die meisten Smartphone-Besitzer sollten ohnehin einen oder mehrere Micro-USB-Ladegeräte besitzen. Besitzt man kein Ladegerät schlägt dieses mit 24,99 Euro zu Buche, ein Original-Klappcover mit Standvorrichtung kostet 29,99 Euro. Interessant für Gamer – immerhin die Hauptzielgruppe des Tablet – ist der Shield-Controller, den es für 59,99 Euro gibt. Wer sein Tablet lieber mit einem Stylus bedient wird auch im Nvidia-Store fündig, den passenden gibt es für 19,99 Euro.

Doch ganz ohne Extras schickt Nvidia sein Tablet dann doch nicht ins Weihnachtsgeschäft: Ein Drei-Monats-Probeabo des hauseigenen Game-Streamingdienstes GeForce Now ist enthalten. Damit lassen sich eine breite Auswahl an Spielen direkt in der Cloud spielen, gestreamt von Nvidia-Supercomputern auf der ganzen Welt. Nach den ersten drei Monaten kostet der Dienst 9,99 Euro im Monat.

Kauft ein Galaxy S6 / Edge und erhaltet ein Galaxy Tab 4 7.0 gratis!

Samsung Tab gratis (Bild: Samsung)

Wer derzeit darüber nachdenkt, sich ein Samsung Galaxy S6 oder S6 Edge zu kaufen, der sollte sich dafür noch diesen Juni entscheiden, denn ab Montag gibt es zu jedem S6 ein Samsung Galaxy Tab 4 7.0 gratis dazu. Die Aktion trägt den Namen Tabletdeal und gilt für alle S6-Smartphones, die im Zeitraum 15. bis 30. Juni gekauft werden und eine entsprechende EAN-Nummer besitzen.

Samsung Tab gratis (Bild: Samsung)
Samsung Tab gratis (Bild: Samsung)

Wie die Schnäppchen-Website Mydealz.de berichtet, müssen Kunden, die in diesem Zeitraum ein S6 oder S6 Edge erwerben ihr Gerät auf der Aktionswebsite samsung.de/tabletdeal registrieren. Die Aktionsseite ist derzeit noch nicht online und wird erst ab Montag freigeschaltet. Bis zum 14. Juli müssen hier persönliche Daten sowie der Kaufbeleg angegeben werden. Anschließend wird das 7-Zoll-Tablet in der Farbe Schwarz innerhalb von 45 Tagen versendet. Pro Haushalt können hier maximal zwei Geräte registriert werden.

Kunden sollten sich vor dem Kauf jedoch bei ihrem Verkäufer informieren, ob es sich bei dem jeweiligen Gerät um ein Aktionsgerät handelt – insofern das Smartphone hierzulande über einen Händler oder mit einer Vertragsverlängerung erworben wird, sollten allerdings keinerlei Probleme zu erwarten sein. Doch Achtung: Wer sein Galaxy S6 oder S6 Edge innerhalb von sechs Monaten wieder zurückgibt, der verpflichtet sich auch das Galaxy Tab 4 wieder zurückzugeben. Auch behält sich der Hersteller vor den Aktionszeitraum zu verkürzen. Das Tablet ist im Normalfall zu einem Preis ab 120 Euro zu erwerben, wer dafür keine Verwendung hat, der kann es immerhin weiter verkaufen und erhält so eine Ersparnis auf sein Smartphone.

Den letzten Cashback-Deal hat Samsung vor rund einem halben Jahr angeboten. Damals haben die Kunden beim Kauf eines Galaxy Tab S 100 Euro zurückbekommen.

Das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 im Überblick:

  • Display: 7 Zoll, 1280 x 800 Pixel
  • Prozessor: 1,2 GHz, Quad-Core, Qualcomm Snapdragon 400 (MSM8226)
  • Speicher: 1,5 GB RAM / 8 GB intern (erweiterbar via Micro-SD-Karte)
  • Akku: 4.000 mAh
  • Kameras: 3 Megapixel (Rückseite) / 1,3 Megapixel (Front)
  • OS: Android 4.4 KitKat
  • Daten: WLAN / Bluetooth 4.0
  • Größe und Gewicht: 186,9 x 107,9 x 9 Millimeter / 276 Gramm

Gerücht um Samsungs Galaxy Tab E 9.6

Samsung Tablet E9.6 (Bild: blogofmobile)

Neues 10-Zoll-Tablet von Samsung aufgetaucht

Samsung Tablet E9.6 (Bild: blogofmobile)
Samsung Tablet E9.6 (Bild: blogofmobile)

Samsung steht anscheinend kurz vor der Vorstellung einer neuen Tablet-Reihe. In einer Veröffentlichung eines taiwanischen Mobilfunknetzbetreibers wird ein entsprechendes Gerät abgebildet und beworben. Dabei will sich Samsung wohl an eine preisbewusste Kunschaft wenden und trotzdem solide Leistung bieten.

Wie der Tech-Blog blogofmobile berichtet, besitzt das neue Galaxy Tab E 9.6 ein 9,6 Zoll großes WXGA-Display mit einer Auflösung von 768 x 1.280 Pixeln und einen Vierkern-Prozessor mit 1,3 GHz Taktfrequenz. Das Prospekt in dem es erschien, ist für den Monat Juni bestimmt, was dafür spricht, dass Samsung eine baldige Veröffentlichung plant.

Einige Medien gehen zur Zeit von zwei Versionen des Tablets aus, die sich durch die Möglichkeit der Mobilfunkanbindung unterscheiden. Dabei sollen sich die Tablets im Preisbereich unterhalb von 200 Euro bewegen.

Die technische Ausstattung soll entsprechend im Einsteigersegment angesiedelt sein. Der Arbeitsspeicher wird mit 1,5 GB beziffert und der interne Speicher soll 8 GB groß sein. Er kann dem Vernehmen nach um weitere 128 GB erweitert werden. Die Kameraausstattung soll mit 5 und mit 2 Megapixeln nicht gerade stattlich bestückt sein und auf eine LED zur Aufhellung dunkler Umgebungen verzichten. Neben Android in der Version 4.4 KitKat, werden ein 5.000 mAh großer Akku erwartet und einige Software-Eigenheiten, wie ein Kindermodus für sicheres Spielen am Tablet.

Das Samsung Galaxy Tab E 9.6 wird laut winfuture 490 Gramm auf die Waage bringen und mit 8,5 mm recht dünn ausfallen. Ob die Tablets, die in den Farben Schwarz, Weiß und Silber zu haben sein sollen, auch nach Deutschland kommen kann zur Zeit nur vermutet werden.

Tablet und Smartphone bringen dich um den Schlaf [Studie]

Schlafstörungen durch Tablet- & Smartphone-Nutzung

Die Nutzung von Smartphone oder Tablet vor dem Schlafengehen kann zu Schlafstörungen führen. Die Hintergrundbeleuchtung der Gerätedisplays verringert die Melatonin-Ausschüttung um bis zu 22 Prozent, wie eine Studie des Lighting Research Centers zeigt.

Schlafstörung durch Tablet-PCs
Intensive Display-Beleuchtung vor dem Zubettgehen kann zu Schlafstörungen führen (Foto: F Delventhal)

Eine Untersuchung des Lighting Research Centers (LRC) am Rensselaer Polytechnic Institute (Troy, USA) hat ergeben, dass ein zweistündiges Starren auf einen Tablet- oder Smartphone-Bildschirm vor dem Schlafengehen bereits ausreicht, um den Schlafrhythmus empfindlich zu stören. Schuld daran ist vor allem die Bildschirm-Hintergrundbeleuchtung. Diese bewirkt, dass die Melatonin-Ausschüttung um bis zu 22 Prozent herabgesetzt wird – in Abhängigkeit von der Helligkeit des Displays und der Entfernung der Augen vom Bildschirm.

Melatonin wird oft auch als “Schlafhormon” bezeichnet. Es steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Ist der Melatonin-Spiegel zu niedrig, so kann dies zu Schlafstörungen führen. Dabei sind besonders Jugendliche betroffen. Unterschiedliche Nutzungsformen wie etwa Lesen, Games oder das Anschauen von Videos wurden in der Studie allerding nicht berücksichtigt. Kritisch anzumerken ist darüber hinaus, dass lediglich 13 Probanden getestet wurden. Die Ergebnisse sollten also durch weitere Studien untermauert werden.

Die Studienleiterin Mariana Figueiro rät dennoch dazu, die Displays von Smartphone oder Tablet abends selbst manuell herunterzuregeln oder die Nutzungsdauer in den Abendstunden so gering wie möglich zu halten. Sie fordert die Gerätehersteller zudem dazu auf, Devices zu entwickeln, die eigenständig die Displaybeleuchtung der Umgebungshelligkeit anpassen.

Hier der Link zur Studie:
Light From Self-Luminous Tablet Computers Can Affect Evening Melatonin, Delaying Sleep – LRC-Studie