Doch kein Galaxy Note 5?

Samsungs Galaxy Note Serie (Bild: inside-handy.de)

Samsung macht es mal wieder spannend!

Samsungs Galaxy Note Serie (Bild: inside-handy.de)
Samsungs Galaxy Note Serie (Bild: inside-handy.de)

Das Galaxy Note 4 könnte Samsungs letztes Phablet gewesen sein, das zur Galaxy-Note-Reihe gezählt werden darf. Offenbar verabschiedet sich Samsung nach dem Quartett von der Namensgebung. Ein von den Koreanern angemeldetes Patent, gibt einen Hinweis darauf, dass das vermeintliche Galaxy Note 5 als Galaxy S6 Note auf den Markt kommen könnte.

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Gerüchte zu einem Galaxy S6 Plus. Dabei soll es sich um eine größere S6-Variante handeln. Nun hat Samsung ein Patent angemeldet, das dem Unternehmen den Namen Galaxy S6 Note sichert. Es ist demnach vorstellbar, dass das Galaxy S6 Plus zum S6 Note wird. Samsung wäre es aber durchaus zuzutrauen, dass man sowohl eine Phablet-Variante des Galaxy S6 als auch ein identisches Gerät mit Stylus in einer Note-Version auf den Markt bringen wird.

Bislang geht man davon aus, dass das Galaxy S6 Note ein 5,7 Zoll großes Display besitzen wird, das, ähnlich wie das Galaxy S6 edge, zu beiden Seiten hin abgerundet ist. Auch die übrige Technik soll mit der des S6 edge identisch sein. Allerdings wird spekuliert, dass Samsung beim S6 Note nicht auf den Prozessor aus dem Eigenanbau (Exynos 7420 mit 64-Bit-Technologie) setzt, sondern stattdessen Qualcomms Hexa-Core-Prozessor Snapdragon 808 als Antrieb einbaut. Außerdem wurde erst kürzlich bekannt, dass der Akku auf 4.100 mAh anwachsen und ein USB-Type-C-Anschluss an Bord des neuen Phablets sein soll.

Lassen wir uns also zur IFA überraschen!

Riesen-Akku und USB-Typ-C für das neue Note 5 ?

Die erfolgreiche "Note"-Serie von Samsung (Foto: Samsung)

Nach dem Galaxy S6 ist vor dem Galaxy Note 5. Im September zur IFA wird Samsung wohl eine neue Version des Oberklasse-Phablets präsentieren. Bis dahin machen weiterhin zahlreiche Gerüchte die Runde, wie das neue Note 5 aussehen könnte und wie es technisch ausgestattet ist. Nun gibt es erste Details zu einem möglichen USB-Typ-C-Anschluss, dem Display, dem Akku und der Tiefe des nächsten Samsung-Flaggschiffs.

Die erfolgreiche "Note"-Serie von Samsung (Foto: Samsung)
Die erfolgreiche „Note“-Serie von Samsung (Foto: Samsung)

Einem Bericht aus China zufolge könnte beim Galaxy Note 5 ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss zu finden sein, der für einen deutlich schnelleren Datenverkehr sorgen würde. Denn der USB-Anschluss ermöglicht Transferraten von bis zu 10 GB/s. Zudem lassen sich mit dem neuen Anschluss auch höhere Spannungen und Stromstärken erreichen, sodass auch der Aufladeprozess deutlich beschleunigt werden könnte. Der Aufladeprozess ist mit dem neuen Anschluss ebenfalls etwas benutzerfreundlich. Bei einem USB Typ C kann das Kabel, wie auch schon bei Apples Lightning-Anschluss, von beiden Seiten reingesteckt werden. Der Nutzer muss vor dem Ladevorgang nicht erst die richtige Seite suchen, sondern kann das Kabel schnell und einfach in das Smartphone verfrachten.

Ein weiteres Gerücht besagt außerdem, dass im Galaxy Note 5 ein 4.100 mAh starker Akku untergebracht ist. Dies wäre für das etwa 5,7 Zoll große Phablet mit Quad-HD-Display ein recht großes Energiedepot. Umso erstaunlicher wäre es demnach, wenn das neue Note 5 tatsächlich die besagte Tiefe von nur 7,9 Millimetern besitzen würde.Leider ist bisher nicht bekannt, ob der Akku wechselbar oder fest verbaut sein wird.

Erst vor ein paar Tagen ist außerdem ein Patent von Samsung publik geworden, das einen automatisierten Auswurf-Mechanismus für den Stylus, dem Eingabestift der Phablet-Reihe Galaxy Note, beschreibt. Der Stylus könnte dann per Wischgeste oder per Sprachsteuerung aus dem Gehäuse des Smartphones manövriert werden.

Samsung Galaxy Note 5: Stylus per Sprachsteuerung herausfahren

Samsungs Galaxy Note Serie

Bei Note-Nutzern könnte es bald heißen: „Sesam, öffne dich!“. Ein Patent, das nun publik geworden ist, beschreibt eine elektromechanische Funktion, die den Stylus, also den Eingabestift, der in der Phablet-Reihe Galaxy Note integriert ist, automatisch aus dem Gehäuse des Handys heraus bugsiert. Damit soll per Sprachbefehl oder per Wischgeste der Einsatz des Siftes vorbereitet werden können.

Samsungs Galaxy Note Serie
Samsungs Galaxy Note Serie

Neben einer mechanischen Verriegelung sind für das automatische Freigeben des Stylus noch zwei Magnete und zwei Sensoren nötig. Die mechanische Verriegelung verhindert, dass der Stylus einfach aus dem Schacht rutscht, der erste Magnet stößt beim Entriegeln durch eine identische Polarisation mit dem Stift den Stylus heraus und der zweite Magnet verhindert das komplette Herausrutschen mit einer unterschiedlichen magnetischen Polarisation zum Stift.

Das Patent zum neuen Samsung Stylus. (Bild: Patently Mobile)
Das Patent zum neuen Samsung Stylus. (Bild: Patently Mobile)

Die Sensoren im Schaft erkennen welche Position der Stift gerade eingenommen hat und tragen so zur Steuerung per Software bei. Dabei wird laut Patently Mobile durch eine Wischgeste oder einen Sprachbefehl die mechanische Sperre gelöst und der erste Magnet stößt den Stift aus. Wenn der zweite Magnet den Stift in der Halbposition festhält und der Sensor meldet, der Stift sei komplett ausgefahren, kann der Nutzer den Stylus herausziehen und das Smartphone ist bereit zur Nutzung mit dem Eingabestift

Das Patent wurde dem Vernehmen nach im vierten Quartal des vergangenen Jahres eingereicht und vor kurzem veröffentlicht. Damit könnte es schon im neuen Samsung Galaxy Note 5 zum Einsatz kommen. Es soll wohl zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vom 4. bis 9. September vorgestellt werden. Schon die Vorgänger des neuen Note 5, unter anderem das Note 4 und das Note 3, sind auf der Messe in der deutschen Hauptstadt erschienen.

Exklusiv: Die neuen Samsung Smartphones!

Details zum Galaxy Note 5 uns Samsung S6.

Details zum Samsung Projekt Zen und Noble

Details zum Galaxy Note 5 uns Samsung S6.
Details zum Galaxy Note 5 uns Samsung S6.

Wie uns soeben mitgeteilt wurde entwickelt Samsung derzeit zwei neue Smartphones mit den Modell-Nummern SM-G928S und SM-N920F.

Es ist naheliegend, das es sich beim SM-G928S um eine neue Variante des Galaxy S6 handelt. Dies geht aus der Modellnummer hervor welche zeigt, dass es sich eher um eine Abwandlung des S6 als um ein völlig neues Modell handelt. Die bekannt gegebenen Modellnummern zeigen ebenfalls, dass es wie bei Samsung üblich verschiedene Versionen für die Märkte in Europa, Amerika und Asien geben wird.

Beim SM-N920F wird es sich sehr sicher um das Galaxy Note 5 handeln, was ebenfalls die Modellnummer nahe legt. Das Note 4 trägt bekanntlich die Nummer SM-N910F.

Unsere Quelle berichtete uns, dass die neue Version des Galaxy S6 intern als „Projekt Zen„, die nächste Generation des Galaxy Note als „Projekt Noble“ geführt wird.

Hier findet Ihr die Aufstellung der Modellnummern für beide Projekte:

  • Noble – SM-N920F EUR XX
  • Noble – SM-N920S KOR SKC
  • Noble – SM-N920K KOR KTC
  • Noble – SM-N920A NA ATT
  • Noble – SM-N920V NA VZW
  • Zen – SM-G928A NA ATT
  • Zen – SM-G928S KOR SKC
  • Zen – SM-G928F EUR XX
  • Zen – SM-G928V NA VZW

Noch ist völlig unklar, wann Samsung gedenkt, die neue Version des S6 auf den Markt zu bringen, das Galaxy Note 5 wird vermutlich wieder auf der IFA vorgestellt werden.

Samsung liefert Sicherheitsupdate für Galaxy Note 10.1 und Note 2

Ein Nutzer testet ein Samsung Galaxy Note II. (Quelle: imago/UPI Photo)

Samsung liefert Sicherheitsupdate für Galaxy Note (Quelle: imago/UPI Photo)

Samsung hat damit begonnen, die massive Sicherheitslücke im Galaxy Note 10.1 und im Galaxy Note 2 zu schließen. Die Lücke war Mitte Dezember vergangenen Jahres bekannt geworden. Sie erlaubt es Angreifern, Daten zu stehlen, Schadcode einzuschleusen und die Geräte sogar unbrauchbar zu machen. Nun wird die Lücke nach und nach geschlossen, allerdings erhalten nicht alle Geräte das entsprechende Update.

Bisher liefert Samsung das wichtige Update nur für Geräte mit 3G-Modem aus. Wann die WLAN-Modelle das Update erhalten, hat Samsung nicht mitgeteilt. Betroffen sind alle Geräte mit den Samsung-eigenen Prozessoren Exynos 4210 und 4412. Diese Prozessoren sind unter anderem im Galaxy S3, Galaxy S2, dem Meizu MX, dem Galaxy Tab 7.0 Plus und dem Galaxy Tab 7.7 verbaut. Die Sicherheitslücke steckt im so genannten Kernel-Code, mit dem die Exynos-Prozessoren angesteuert werden. Sie ermöglicht vollen Zugriff auf das Gerät aus der Ferne, falls sich ein Schadprogramm eingenistet hat.

Samsung-Smartphones können blockiert werden

Eingeschleuste Schadprogramme können daher persönliche Daten ausspionieren und stehlen. Es ist aber auch möglich, dass sich eine Anwendung so genannte „Root-Rechte“ einräumt, also auf Systemebene verschiedene Einstellungen und Änderungen vornehmen darf. So könnte das Gerät vollständig blockiert und damit unbrauchbar gemacht werden. Gefunden wurde die Sicherheitslücke von einem Software-Entwickler, der seine Entdeckung in einem Forum veröffentlichte.

Samsung verharmlost die Gefahr

Nach der Entdeckung der Schwachstelle teilte das Unternehmen in einer kurzen Meldung mit, dass man die Thematik kenne, die Situation beobachte und an einem Software-Update arbeite. Die Gefährlichkeit der Schwachstelle spielte Samsung jedoch stark herunter: „Ein Sicherheitsrisiko auf den Geräten kann nur bestehen, wenn Schadsoftware auf den betroffenen Geräten betrieben wird. Geräte mit ausschließlich authentifizierten Anwendungen aus vertrauensvollen Quellen sind von diesem Problem nicht betroffen.“ Diese Aussage ist insofern haarsträubend, da auch in Googles offiziellem Android-Store Play immer wieder manipulierte Apps aufgetaucht sind. Android ist das beliebteste Betriebssystem von Malware-Autoren, fast alle neuen Mobil-Schädlinge richten sich gegen dieses System. Ist eine Lücke erst mal bekannt, steigt auch die Zahl der sie ausnutzenden Angriffe.