Amazon verkauft Microsoft Lumia 950 XL aktuell nicht direkt

Microsoft Lumia 950 XL (Bild Microsoft)

Amazon meldet Probleme beim Verkauf und Versand des Lumia 950 XL von Microsoft. Der Online-Versandhändler verkauft das Smartphone aktuell und vorübergehend nicht aus dem eigenen Bestand. Auf der Produktseite des Handys wird unter den ersten Produktdetails und den Preisoptionen eine Infobox angezeigt, die Aufschluss geben soll.

Microsoft Lumia 950 XL (Bild Microsoft)
Microsoft Lumia 950 XL (Bild Microsoft)

Es heißt, der Artikel werde aktuell überprüft und sei über Amazon.de nur durch Dritthändler erhältlich. Weiter im Text sagt Amazon, dass die Geräte auf Lager möglicherweise nicht in Ordnung seien oder von der Beschreibung auf der Webseite abweichen würden. Es würde an einer Lösung gearbeitet um das Lumia 950 XL baldmöglichst wieder direkt aus den Amazon-beständen anbieten zu können.

Hier versteckt sich Interpretationsgehalt. Womöglich hat Amazon von Microsoft fehlerhafte oder gar falsche Geräte geliefert bekommen. Aus den Kundenrezensionen der Kunden, die ein Lumia 950 XL geliefert bekommen haben, ist teilweise herauszulesen, dass das Betriebssystem nicht rund liefe. Es gibt die Vermutung, dass auf den Geräten nur eine Beta-Version von Windows 10 Mobile aufgespielt ist. Außerdem sorgt die Einhaltung der vorgegebenen Akkulaufzeit für Sorgenfalten bei Kunden.

Erst kurz vor Weihnachten hat Microsoft ein Firmware-Update für die beiden Smartphones ausgerollt. Ein direkter zusammenhang ist nicht bestätigt.

Amazon Meldung (Bild: Amazon)
Amazon Meldung (Bild: Amazon)

Wie der Blog Dr.Windows berichtet, erschien die Amazon-Meldung zunächst auch beim normalen Lumia 950. Hier ist sie mittlerweile verschwunden. Beim Lumia 950 XL ist zudem offenbar nur die Farbvariante „weiß“ betroffen. Ändert man auf der Produktseite die gewünschte Farbe, verschwindet die Infobox und der Händler ändert vom ausgewählten Dritthändler zu Amazon.

Weiter Gerüchte ums Lumia 850

Lumia 850 (Bild gsmarena)

Ein neues Designkonzept zeigt das vermeintliche Lumia 850 in edlem Design mit Metallrahmen und Holz-Cover. Das Lumia 830 wurde als günstiges Flaggschiff angepriesen und war dementsprechend zum Lumia 930 etwas abgespeckt worden. Jetzt verdichten sich die Gerüchte, dass nach dem Lumia 950, dem Lumia 950 XL und dem Lumia 550, das nächste Smartphone der x50-Familie, das Lumia 850 sein könnte und vielleicht in zwei Größen auf den Markt kommt.

Lumia 850 (Bild gsmarena)
Lumia 850 (Bild gsmarena)

Ein neues Designkonzept zum Lumia 850 treibt gerade den Puls von Lumia-Fans in die Höhe. Auf dem Facebook-Profil des „Phone Designers“, der schon des Öfteren mit Konzepten zu noch nicht erschienen Smartphones aufgefallen war, sind nun ein Satz Bilder erschienen, die eine designerische Utopie des zukünftigen Lumia 850 zeigen. Mit Metallrahmen und Wechselcovern stellt sich der Designer das Äußere des Lumia 830-Nachfolgers mit dem gleichen Konzept vor, wie es das aktuelle Modell ebenfalls innehat.

Das schlanke Design ist nicht nur vom Metallrahmen, sondern auch außergewöhnlichen Covern geprägt. So zeigt sich das Lumia 850 mit Rückseiten aus Holz, Leder und in Steinoptik. Die Front wird dabei etwas vernachlässigt, jedoch kommt sie auf dem ein oder anderen Bild auch vor. Hier steht dem Designer der Wunsch nach einer großen LED ins Gesicht geschrieben. Neben dem zusätzlichen Licht, ist auch die Frontkamera und eine Öffnung mit Sensoren zu sehen. Darin könnte sich der Iris-Scanner befinden, der auch schon in anderen Gerüchten aufgetaucht ist.

Sollte das Endprodukt Lumia 850 eine Ähnlichkeit mit den gezeigten Konzeptbildern besitzen, dürfen sich Fans der Lumia-Reihe freuen, jedoch werden wohl auch die Kritiker Gewehr bei Fuß stehen und die Ähnlichkeit mit Apples iPhone 4s bemängeln. Sie ist, speziell am Rahmen deutlich zu erkennen. Auf der Rückseite und auf der Front ist davon jedoch nicht viel zu spüren.

Lumia-830-Nachfolger mit Metallrahmen gesichtet

Microsoft Lumia 850? (Bild OnLeaks)

Gerade erst hat Microsoft das Lumia 950 und das Lumia 950 XL auf den Markt gebracht, da köcheln in der Gerüchteküche bereits neue Spekulationen um einen möglichen Nachfolger des Lumia 830. Von dem Windows-10-Handy, das einen Metallrahmen haben soll, sind nun erste Renderbilder und -videos aufgetaucht.

Microsoft Lumia 850? (Bild OnLeaks)
Microsoft Lumia 850? (Bild OnLeaks)

Zuerst hatte Redmond einem Lumia 850 dem Vernehmen nach eine Absage erteilt, doch womöglich wird die Absage jetzt abgesagt. Steve Hemmerstoffer, der auf Twitter als @OnLeaks bekannt ist, will aus Zuliefererkreisen nun CAD-Daten eines möglichen Lumia-830-Nachfolgers zugespielt bekommen haben. Diese offenbaren, was viele Microsoft-Fans sich schon für die Spitzenmodelle Lumia 950 und Lumia 950 XL gewünscht hätten: einen Metallrahmen, der das Gehäuse umgibt. Bereits das Lumia 930 und das Lumia 830 zierte ein solcher Metallrahmen, der den Geräten einen hochwertigeren Look-and-feel verleiht, als es das Kunststoffgehäuse der Lumia-950-Geschwister kann.

Auch die Maße des potenziellen Lumia 850 sind durchgesickert. So soll das Gerät 155,9 Millimeter lang, 77,23 Millimeter breit und 6,92 Millimeter dick werden, 8,5 Millimeter, wenn man die Kameraauswuchtung mitzählt. Diese erinnert optisch an das Lumia 640 und kennzeichnet das gesamte Design des Smartphones unverkennbar als Lumia.

Die Rückseite des Handys lässt sich wohl abnehmen, wie an einer Öffnungskerbe zu erkennen ist. Den Kopfhöreranschluss hat Microsoft an der Unterseite des Gehäuses angebracht, oben dafür der USB-Anschluss, bei dem es sich um einen Micro-USB-Anschluss zu handeln scheint, anstatt des USB-Typ-C-Anschlusses, den die Lumia-950-Modelle verwenden.

Wie Leaker-Kollege Evan Blass noch ergänzte wird Honjo, so der Entwicklungsname des Geräts, in Wirklichkeit einen goldenen Metallrahmen und ein goldenes Microsoft-Logo auf der Geräterückseite haben und überdies einen Selfie-Blitz auf der Frontseite des Geräts mitbringen.

Gerüchte um Microsofts „Surface Phone“

Gerüchte rund um ein mögliches Surface Phone von Microsoft gibt es schon länger, nun bekommen sie neue Nahrung. Der US-Blog Windows Central berichtet unter Berufung auf Quellen, die mit entsprechenden Plänen von Microsoft vertraut sein sollen, dass das Surface-Phone im zweiten Quartal kommenden Jahres in den Handel kommen soll.

Microsoft

Bisher bestand die Surface-Familie einzig und allein aus Tablets, die Microsoft rund um den Globus verkauft. So wird aktuell zum Beispiel das Surface Pro 4 vermarktet, das sich im Zusammenspiel mit dem neuen Betriebssystem Windows 10 auch schon in der Redaktion von inside-handy.de beweisen durfte und genauer betrachtet mehr ein Notebook als ein Tablet ist. Zukünftig soll es dem Vernehmen nach aber eben auch mindestens ein Surface Phone zu kaufen geben, das als neues Flaggschiff konsequent darauf ausgerichtet sein soll, die neuen Nutzungsmöglichkeiten von Windows 10 Mobile voll auszunutzen.

Windows Central berichtet auch, dass ein anderes Microsoft-Smartphone auf Basis eines Intel-Chipsatzes zwischenzeitlich verworfen wurde. Es hätte eigentlich im Frühjahr kommenden Jahres erscheinen sollen, wurde nun aber offenbar zurückgezogen. Gründe dazu, warum dieser Schritt vollzogen wurde, sind nicht bekannt. Stattdessen sei das Team um Panos Panay, der auch für die anderen Surface-Modelle verantwortlich ist, beauftragt worden, ein Surface Phone zu bauen. Er selbst hatte in der jüngsten Vergangenheit bereits angedeutet, ein solches Gerät sehr gerne entwickeln zu wollen.

Eine offizielle Bestätigung von Microsoft gibt es unterdessen zu den neu aufgekommenen Surface-Phone-Gerüchten nicht.

Word, Excel und PowerPoint für viele weitere Handys

mobile Office (Bild: Microsoft)

Rund einen Monat lang wurde getestet, nun hat Microsoft die finale Version von Office für Android-Smartphones zur Verfügung gestellt. Über den Google Play Store stehen ab sofort die mobilen Versionen von Word, Excel und PowerPoint in ihrer fertig entwickelten Version zur Installation bereit.

mobile Office (Bild: Microsoft)
mobile Office (Bild: Microsoft)

Microsoft-Managerin Ulrike Grewe zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut, dass es gelungen ist, die Apps schnell fertigzustellen: „Wir halten unser Versprechen: Office ist auf allen gängigen Geräten verfügbar.“ In den zurückliegenden Monaten sei Office von einer reinen Desktop-Version zu einer umfassenden und plattformübergreifenden Lösung für das mobile Leben geworden.

Die neuen Office-Apps, zu denen auch die bereits seit einer Weile verfügbaren Apps OneNote (Notizbuch) und Outlook (E-Mail / Kalender) zählen, bieten dem Nutzer touchfähige und vertraute Funktionen, die Nutzer von der Desktop- und Tabletvariante möglicherweise schon kennen. Auf Wunsch der Nutzer wurde berücksichtigt, dass Dokumente nicht nur bei OneDrive in der Cloud gespeichert werden können, sondern auf Wunsch auch bei Dropbox, Google Drive und Box.
Android 4.4 ist Voraussetzung

Die Nutzung der Office-Apps für Android-Smartphones ist im Rahmen einer privaten Nutzung kostenlos. Für die geschäftliche Nutzung und für Tablets, die größer als 10,1 Zoll sind sowie für die Nutzung von Premium-Funktionen ist ein Office-365-Abo notwendig. Ohne Registrierung können Apps nur zum Anzeigen und Drucken verwendet werden. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Android-Smartphone, auf dem mindestens die Version 4.4.x Kitkat läuft und das mit 1 GB RAM ausgestattet ist.

Microsoft Office steht für iPhones, iPads, Android-Smartphones, Android-Tablets und in Kürze mit der Einführung von Windows 10 auch für Windows Phones und Windows Tablets zur Verfügung.

Sky gegen Microsoft: Droht das Aus für »Skype«?

Microsoft muss vielleicht schon bald einen neuen Namen für Skype suchen

Nachdem der britische Medienkonzern Sky Microsoft im vergangenen Jahr bereits die Bezeichnung »Skydrive« für seinen Cloudspeicher verbieten ließ, könnte jetzt bald auch der Online-Telefondienst »Skype« einen neuen Namen brauchen.

Microsoft muss vielleicht schon bald einen neuen Namen für Skype suchen
Microsoft muss vielleicht schon bald einen neuen Namen für Skype suchen

Im bereits seit zehn Jahren schwelenden Streit um den Markennamen »Skype« musste Microsoft, das den IP-Telefoniedienst 2011 übernommen hatte, erneut eine Niederlage einstecken. Genau wie zuvor bereits das europäische Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) gab jetzt auch das Europäische Gericht EuG in Luxemburg als Revisionskammer der Klage des britischen Medienunternehmens Sky Recht, das eine zu große Namensähnlichkeit beklagt. Das Gericht begründete dies unter anderem damit, dass die Namen sehr ähnlich geschrieben und ausgesprochen werden, da der Begriff Sky in Skype enthalten ist. Das Logo von Skype, das eine Wolke zeigt und somit Assoziationen zu Himmel (auf Englisch Sky), vergrößere die Verwechslungsgefahr noch weiter, so die Richter. Dabei wollten sie auch Microsofts Argument, dass »skypen« inzwischen sogar weltweit zum Synonym für Videotelefonie und einem festem Bestandteil des Wortschatzes vieler Sprachen geworden ist, nicht zählen lassen. Nach Ansicht des Gerichts ist Skype erst zu kurz auf dem Markt, um einen entsprechenden Schutz für die Marke beantragen zu können. Genauso wurden Microsofts Anwälte auch mit der Verteidigung abgeschmettert, die beiden Marken würden in Großbritannien bereits seit Jahren friedlich nebeneinander existieren, ohne dass es zu nennenswerten Verswechslungen gekommen sei. Diese bisherige Koexistenz ist für die Richter kein Garant, dass es nicht künftig bei anderen Produkten und Waren als dem reinen IP-Telefonieangebot zu Verwechslungen kommen könne. Schließlich hatte Skype in seinem Antrag zum Schutz des Wort- und Bildzeichens für Skype 2004 neben der Telefonie auch mögliche Produkte wie Foto-, Audio- und Videogeräte, sowie IT-Dienstleistungen, Software und Webservices genannt.

Microsoft muss jetzt innerhalb von zwei Monaten erneut Revision einlegen und dann hoffen, dass der Europäische Gerichtshof als letzte mögliche Instanz das Urteil doch noch revidiert. Sonst müsste wahrscheinlich bereits zum zweiten Mal ein gut eingeführter Produktname aufgrund einer Klage von Sky geändert werden. Noch ärgerlicher wäre dies, nachdem man gerade erst die Business-Kommunikationslösung Lync in Skype for Business umbenannt hat. Erst im vergangenen Jahr hatte Microsoft seinen Speicherdienst SkyDrive nach einer erfolgreichen Klage von Sky in OneDrive umbenennen müssen.