»Killer-SMS« legt iPhones lahm

Apple´s iPhone (Bild: Apple)

Mit einer speziellen Zeichenfolge in einer SMS oder iMessage lassen sich fremde iPhones zum Absturz und Neustart zwingen. Apple verspricht Abhilfe mit einem iOS-Update.

Apple´s iPhone (Bild: Apple)
Apple´s iPhone (Bild: Apple)

Einige Nutzer haben einen sonderbaren Bug bei Apples iPhones entdeckt. Empfangen die Geräte eine SMS oder iMessage mit einer bestimmten Abfolge arabischer Schriftzeichen von einem anderen iPhone, stürzt die Nachrichten-App ab. Wenn das Gerät dabei im gesperrten Modus ist, oder sich den Nutzer die Nachricht per Benachrichtigungszentrale ansieht, startet das iPhone sogar komplett neu. Nach ersten Informationen ist für den sonderbaren Fehler ein Bug in iOS verantwortlich, durch den es zu Problemen beim Rendering der Unicode-Zeichen und dem anschließenden Absturz kommt. Laut einigen Quellen tritt das Problem offenbar nicht in allen lokalisierten iOS-Versionen auf, bei deutschen iPhones soll es beispielsweise nicht funktionieren.

Apple hat den Bug gegenüber der britischen Tageszeitung Guardian bereits bestätigt und versprochen, so schnell wie möglich ein Update für iOS bereitzustellen, mit dem der Fehler behoben wird. Bisher sei allerdings keine Möglichkeit bekannt, wie Cyberkriminelle den Fehler für Angriffe ausnutzen könnten. Für alle Betroffenen, denen Scherzkekse die »Killer-SMS« geschickt haben, ist es der sicherste Weg, ihr Gerät neu zu starten. Laut einigen Forenbeiträgen soll es teilweise auch reichen, ein Bild per Foto-App zu verschicken, um die Nachrichten-App wieder zum Laufen zu bringen.

iPhone 7 Edge: Konzept zeigt iPhone mit randlosem und abgerundetem Display

Konzeptbilder von Hasan Kaymak zum iPhone 7 Edge

Im Herbst dürfte Apple seine neue iPhone-Generation vorstellen. Für das iPhone 6 und iPhone 6 Plus wird es eine Wachablösung geben. Aller Voraussicht nach wird Apple ein „s“ an die Ziffer „6“ hängen und technische Verbesserungen vornehmen. Am Design dürfte sich hingegen erst beim iPhone 7 etwas ändern. Wie das letztendlich aussehen könnte, zeigt nun der deutsche Designer Hasan Kaymak in einem seiner Konzepte.

Konzeptbilder von Hasan Kaymak zum iPhone 7 Edge
Konzeptbilder von Hasan Kaymak zum iPhone 7 Edge

Inwieweit Apple von seinem bisherigen iPhone-Design abweichen wird, steht derzeit noch in den Sternen. Was man aber nach den erfolgreichen Verkaufszahlen des iPhone 6 und iPhone 6 Plus sagen kann: Der Schritt weg vom 4-Zoll-Display hin zu Display-Diagonalen von 4,7 Zoll beim iPhone 6 und 5,5 Zoll beim iPhone 6 Plus hat sich ausgezahlt. Würde man im iPhone 7 das Display noch größer machen und das Gehäuse dabei ähnlich klein halten, dürfte das wohl vielen iPhone-Nutzern gefallen. Der deutsche Designer hat dieses Konzept aufgegriffen und zeigt ein iPhone 7 mit nahezu randlosem Display.

Konzeptbilder von Hasan Kaymak zum iPhone 7 Edge
Konzeptbilder von Hasan Kaymak zum iPhone 7 Edge

Darüber hinaus ist der Bildschirm zu den Seiten hin gebogen – ähnlich wie Samsungs neuestes High-End-Smartphone, das Galaxy S6 edge. Kurzerhand hat auch Kaymak seinem Konzept den Namen „iPhone 7 Edge“ verpasst. Außerdem wünscht sich der Designer offenbar, dass Apple den Lightning-Anschluss durch vier Metallkontakte ersetzt. Ob das Ladekabel dann magnetisch am iPhone befestigt wird, oder ob es somit nur für eine Docking-Station bestimmt ist, wird nicht ersichtlich.

Gerüchteküche zum iPhone 6s brodelt

Apple iPhone 6

Apple möchte Gerüchten zufolge das iPhone 6s mit einer neuartigen Display-Technik ausstatten. »Force Touch« soll durch unterschiedlich starken Druck verschiedenen Funktionen ausführen.

Apple iPhone 6
Apple iPhone 6

Apple-Insider will erfahren haben, dass Apple das iPhone 6s mit der »Force-Touch«-Technik ausstatten möchte. Der neue Touchscreen soll unterschiedliche Funktionen ausführen, indem der Nutzer stärker oder leichter auf das Display drückt.

Die neue Technik wird bereits bei der Apple Watch verwendet, die im April 2015 auch in Deutschland auf den Markt kommen soll. »Force-Touch« könnte durch Vibrationsmotoren unterstützt werden, damit der Nutzer merkt wann er für eine bestimmte Funktion den richtigen Druck ausgeübt hat.

Die im Vorfeld heiß diskutierte Dual-Lens-Kamera soll dagegen nicht im neuen iPhone erscheinen, da der Aufwand zu groß sei. HTC verwendet eine solche Kamera im »One M8«, um bessere Bilder zu machen.

Das neue iPhone wird es vermutlich in den zwei Varianten »6s« mit einem 4,7 Zoll-Display und »6s Plus« (5,5 Zoll) geben. Insider gehen davon aus, dass Apple den üblichen Releasetermin im Herbst für Produkt-Updates seiner Smartphones beibehält.

 

Apple iPhone 5C jetzt bei Hofer

Der österreichische Aldi-Ableger Hofer bietet ab Donnerstag den 19. März das Apple iPhone 5C für unter 300 Euro an.

Mit einem ganz besonderen Angebot will Aldis österreichische Tochter Hofer nächste Woche den hunderttausendsten Kunden für sein erst dieses Jahr gestartetes Mobilfunkangebot »Hot« feiern.

Apple´s iPhone jetzt auch bei Hofer (Aldi)
Apple´s iPhone jetzt auch bei Hofer (Aldi)

Ab Donnerstag bietet der Discounter das Apples iPhone 5C für den Kampfpreis von 296,77 Euro an. Bei anderen Anbietern kostet das gleiche Smartphone-Modell derzeit noch um die 350 Euro. Es ist das erste Mal, dass Hofer seinen Kunden ein Smartphone der selbsternannten Edelmarke Apple anbietet. Ob es das Angebot auch in Deutschland bei Aldi geben wird, ist bisher nicht bekannt.

Die Aktion dürfte für beide Seiten von Vorteil sein. Während Hofer seinen Kunden mit dem iPhone 5C ein für sie außergewöhnliches Schnäppchen anbieten kann, wird Apple aus seinen Lagern Restbestände des Gerätes los, das sich nach Auskunft vieler Reseller gegenüber CRN schon seit seiner Veröffentlichung nur recht schleppend verkauft. Statt der normalen Modellauswahl wird es bei Hofer lediglich die kleinste Variante mit acht GByte Speicher geben. Auch die Farbauswahl ist auf Weiß und Blau begrenzt.

Zu dem Gerät bekommen die Kunden außerdem ein Starterpaket von Hot. Ein kleiner Wermutstropfen ist damit allerdings auch verbunden: Mit Hot können die neuen iPhone 5C-Besitzer derzeit die LTE-Funktionalität des Gerätes noch gar nicht nutzen.