Huawei D8 – Neues Flaggschiff für das neue Jahr?

Huawei scheint ein neues Flaggschiff für das neue Jahr im Gepäck zu haben. Nach dem Huawei Mate 8 soll das nächste Vorzeige-Modell ein Smartphone namens D8 werden. Dieses Gerät war wohl zunächst für letztes Jahr geplant gewesen, soll nun aber in dieses Jahr verschoben worden sein.

Huawei

Bisherigen Informationen zufolge soll das Huawei D8 als 5,5-Zöller mit einer Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixel auf den Markt kommen. Als Besonderheit wird das Saphirglas angesehen, welches das Display schützen soll. Als Herzstück soll ein bislang unbekannter Kirin 960 als Prozessorzum Einsatz kommen, der von 4 GB großen Arbeitsspeicherkapazitäten unterstützt wird. Mehr Details zur technischen Ausstattung sind bis jetzt noch nicht bekannt.

Das Huawei D8 soll sich im High-End-Bereich ansiedeln und laut Gerüchten dementsprechend stolze 775 US-Dollar ohne Vertrag kosten. Es besteht die Möglichkeit, dass das Smartphone auf dem Mobile World Congress (MWC) im Februar offiziell enthüllt und im Frühjahr 2016 seinen Marktstart erleben wird. Damit könnte Huawei beispielsweise in direkte Konkurrenz mit dem Galaxy S7 von Samsung treten.

Gerüchte um das Y6 Pro von Huawei

Huawei Y5 und Y6 (Bild Huawei)

Im September erschien das günstige Einsteigersmartphone Huawei Y6. In Kürze will Huawei möglicherweise die Palette mit dem Y6 Pro erweitern. Unter dem Namen Huawei Enjoy 5 ist das Smartphone bereits in China erhältlich.

Huawei Y5 und Y6 (Bild Huawei)
Huawei Y5 und Y6 (Bild Huawei)

Laut WinFuture, soll das in China bereits erhältliche Huawei Enjoy 5 bald auch den westlichen Markt erobern; hier allerdings unter dem Namen Y6 Pro. Das Gerät soll bereits bei einigen Händlern außerhalb Chinas gelistet sein.

Das Mittelklasse-Smartphone besitzt einen 5 Zoll großen HD-Display mit einer Auflösung von 720 x 1280 Pixeln. Im Inneren sitzt ein MediaTek MT6735P Quadcore-Prozessor, der mit 1,3 Ghz taktet und von 2 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt 8 GB, es ist noch unklar, ob auch eine 16 GB-Variante für den westlichen Markt vorgesehen ist. Der Speicher ist per microSD-Karte erweiterbar.

Die Hauptkamera des Huawei Y6 Pro besitzt 13 Megapixel und die Frontkamera bietet eine Auflösung von 5 Megapixeln. Das Smartphone ist zudem mit zwei MicroSIM-Kartenslots ausgestattet, wobei nur ein Slot LTE unterstützt. Der 4000 mAh starke Akku sticht bei dem Gerät besonders hervor. Dies könnte eine lange Akkulaufzeit ermöglichen.

Es ist noch unklar, wann das Huawei Y6 Pro tatsächlich auf den Markt kommt. In China wird das Enjoy 5 seit Oktober für umgerechnet 140 Euro verkauft.

Preisverfall der IFA-Highlights

Huawei Mate S (Bild Huawei)

Die IFA, die wie jedes Jahr im September in Berlin stattfand, hatte zahlreiche Neuheiten aus allen Technikbereichen im Gepäck. Seitdem sind aber vor allem die Preise für die dort vorgestellten Smartphones gesunken. Wie das Vergleichsportal guenstiger.de analysieren konnte, fielen die Preise um bis zu 23 Prozent.

Huawei Mate S (Bild Huawei)
Huawei Mate S (Bild Huawei)

Drei Monate nach der IFA haben sich die Preise für die dort vorgestellten Smartphone-Highlights teilweise stark geändert. Den größten Preisverfall kann man bei Huaweis Vorzeige-Gerät Mate S beobachten: Hier sank der Preis um 23 Prozent, sodass sich der Preis von anfänglichen 649 auf aktuell 501 Euro reduzierte. Mittlerweile können Interessenten somit rund 150 Euro bei einem Kauf des Mate S sparen.

Diverse Sony-Modelle erlitten im vergangenen Vierteljahr ebenfalls einen Preisverfall. Das Xperia Z5 kam für 699 Euro auf den Markt – davon verbleiben nun „nur“ noch 575 Euro. Das kleinste Modell der neuen Xperia-Z5-Reihe, das Z5 Compact, ist derzeit 22 Prozent günstiger erhältlich. Anstatt 549 müssen Käufer 429 Euro bezahlen.

Die geringsten Ersparnisse können Kunden laut guenstiger.de bei Smartwatches einholen, die auf der IFA enthüllt wurden. Die Preise erwiesen sich als stabil, sodass sich bis jetzt nur Unterschiede von ein paar wenigen Euros ergeben haben. Der Preis der ZenWatch 2 aus dem Hause Asus veränderte sich lediglich um 2 Euro, womit die Smartwatch anstatt 169 aktuell noch 167 Euro kostet. Samsungs smarter Begleiter, die Gear S2, kostet hingegen nach wie vor 349 Euro. Diejenigen, die an einer Smartwatch interessiert sind, können bei Motorolas Moto 360 (2015) mit einer Preissenkung von 3 Prozent am meisten sparen: Sie kostet jetzt nur noch 289 Euro.

Google Huawei Nexus 6P jetzt auch mit 128 GB Speicher

Google Huawei Nexus 6P (Bild Google)

All jene Smartphone-Nutzer, die schon immer auf ein Android-Smartphone mit besonders viel Speicherplatz setzen wollten, haben ab sofort eine weitere Möglichkeit dazu. Das von Huawei gefertigte Nexus 6P ist ab sofort in Deutschland auch in einer 128-GB-Speicher-Variante zu haben.

Google Huawei Nexus 6P (Bild Google)
Google Huawei Nexus 6P (Bild Google)

Über den Google Store ist es fortan möglich, nicht nur die beiden Modelle mit 32 und 64 GB Speicherplatz zu bestellen, sondern auch jene Variante mit 128 GB. Es wird in den Farben Silber, Schwarz und Weiß für 799 Euro angeboten. Mit 64 GB werden 699 Euro fällig, für das Modell mit 32 GB 649 Euro. Allerdings ist in der kleinsten Speicher-Variante das weiße Modell nicht zu haben.

Die Lieferzeit liegt bei allen verfügbaren Geräten bei ein bis zwei Werktagen. Nur das 128 GB große Nexus 6P in Weiß ist momentan nur über eine Warteliste zu haben. Zusätzliche Versandkosten fallen grundsätzlich nicht an.

Das Nexus 6P basiert als eines der ersten Smartphones überhaupt auf Android 6.0 Marshmallow und ist mit einem 5,7 Zoll großen WQHD-Display (1.440 x 2.560 Pixel) ausgestattet. Neben einer 12,3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite kommt in dem Handy ein Snapdragon-810-Prozessor von Qualcomm mit acht Kernen und einer Taktrate von 2 GHz zum Einsatz – unterstützt durch 3 GB Arbeitsspeicher.

Huawei zweitstärkste Android-Marke in Europa

Verteilung der Betriebssysteme (Bild: Kantar Worldpanel ComTech)

In China ist Huawei längst der unbestrittene Marktführer auf dem Smartphone-Markt. Hierzulande schickt sich das Unternehmen ebenfalls an, eine immer gewichtigere Rolle in der Branche zu übernehmen.  Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Kantar Worldpanel ComTech ist Huawei Europas zweitstärkste Smartphone-Marke, die Android als Betriebssystem anbietet.

Verteilung der Betriebssysteme (Bild: Kantar Worldpanel ComTech)
Verteilung der Betriebssysteme (Bild: Kantar Worldpanel ComTech)

Ausgewertet wurden Daten aus den fünf umfangreichsten Märkten des Kontinents: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.  Hinter Samsung liegend, hat sich Huawei innerhalb eines Jahres von Platz sechs auf zwei verbessert, dabei profitierte man wohl auch von einem schwachen Jahr der Marken Sony, HTC und Motorola. Huawei habe offenbar mit seiner großen Bandbreite zwischen High-End- und Einsteiger-Smartphones überzeugt, heißt es in der Analyse.

Eine wirkliche Vergrößerung der Marktanteile in Europa, Kantar Worldpanel stellt Großbritannien als Beispiel heraus, konnten jedoch lediglich Samsung und LG vorweisen, die Südkoreaner konnten ihre Anteile am Markt von 50 auf 53 Prozent, beziehungsweise von 6 auf 9 Prozent steigen.

Im großen Kampf der Betriebssysteme hat das Institut herausgestellt, dass Android in Europa insgesamt wieder auf dem absteigenden Ast ist und Anteile an Apples iOS verliert. In den USA ist ein umgekehrter Effekt zu beobachten, was allerdings wohl auch daran liegt, dass die Verkäufe der neuesten iPhones, geschuldet ihrer späten Vorstellung, noch nicht in dem Maße in die Analyse eingreifen. Die Flaggschiffe der Konkurrenz hatten durch ihre Vorstellungen im Frühjahr hier einen Zeitvorteil.

Gerüchte um das Huawei Mate 8

(Bild: weibo)

Ende November soll das Huawei Mate 8 vorgestellt werden. Letzte Woche präsentierte Huawei den neuen Prozessor Kirin 950, der möglicherweise auch im Mate 8 zu finden sein wird. PhoneArena berichtet jetzt, dass das neue Vorzeige-Smartphone die Zulassung in China erhalten hat und eine Schnellladefunktion besitzen soll. Zudem sind bei der chinesischen Website Weibo ein Benchmark und neue Teaser-Bilder aufgetaucht.

(Bild: weibo)
(Bild: weibo)

Drei Gerätenummern sind bei der chinesischen Zulassungsstelle gelistet, NXT-AL 10, NXT-CL und NXT-TL00. Wie PhoneArena berichtet, könnte es sich hierbei um drei Versionen des Huawei Mate 8 handeln.

Die Zulassungsstelle nennt keine konkreten Details zur Hardware. Eine Information, die aus der Liste hervorgehen soll ist, dass das Huawei Mate 8 möglicherweise eine Schnellladefunktion besitzt. Es soll in der Lage sein, einen Ladevorgang sowohl mit 5V/2A (10W), als auch mit 9V/2A (18W) durchzuführen. Die Angaben stimmen mit denen von Qualcomm’s QuickCharge Technologie 2.0 überein.

Erst vorgestern tauchten auf der chinesischen Website Weibo neue Teaser-Bilder und ein Benchmarktest auf. Das Ergebnis des Antutu-Benchmarktest ergab demnach eine beachtliche Leistung von 89.630 Punkten. Damit würde das Huawei Mate 8 vor dem aktuellen Spitzenmodell dem Galaxy S6 edge Plus liegen, das im Benchmarktest 68.501 Punkte erzielen konnte.

(Bild: weibo)
(Bild: weibo)

Die Ergebnisse könnten ein Hinweis darauf sein, dass das Huawei Mate 8 den neuen Prozessor Kirin 950 in sich trägt. Dennoch erscheinen die Benchmarkergebnisse außergewöhnlich hoch, als dass sie tatsächlich der Wahrheit entsprechen könnten.

Denn bisher sind dies alles nur Spekulationen. Bestätigt ist zu den technischen Details bisher nichts. Wenn das Huawei Mate 8 am 26. November präsentiert wird, wird man genaueres wissen.

Huawei Kirin 950

Huawei Kirin 950 (Bild: androidcentral)

Huawei hat in Peking einen neuen Prozessor vorgestellt. Wurde vor ein paar Tagen bekannt, dass das neue Smartphone, Huawei Mate 8, im November präsentiert werden soll, stellte Huawei jetzt auch den zugehörigen Prozessor vor. Der HiSilicon Kirin 950 soll das Huawei Mate 8 antreiben und schneller sein als der Chip im Samsung Galaxy S6.

Huawei Kirin 950 (Bild: androidcentral)
Huawei Kirin 950 (Bild: androidcentral)

Beim Kirin 950 handelt es sich um einen Octa-Core-SoC-Prozessor, nach ARMs big.LITTLE-Bauweise. Hier arbeiten vier Prozessorkerne im hohen Takt für Hochleistungs-Aufgaben und vier weitere stromsparend mit niedriegem Takt für Hintergrundprozesse.

Ausgestattet soll der Kirin 950 mit vier Cortex-A72-Chips von ARM sein, die mit 2,3 Ghz takten. Es kommen noch vier Cortex-A53-Chips hinzu, die mit bis zu 1,8 Ghz takten. Als Grafikchip wird die Mali-T880-GPU verwendet. Der Kirin 950 unterstützt Voice over LTE (VoLTE) und der i5-Koprozessor dient als akkuschonende Signalerfassung.

Der Kirin 950 wurde im 16nm-FinFET-Prozess gefertigt. Samsung nutzt für seinen Prozessor Exynos 7420 ein noch feineres 14nm-Verfahren. Der Samsung-Prozessor, beispielsweise eingesetzt im Galaxy S6 edge Plus, erreichte auch im Benchmark-Test der Redaktion von inside-handy.de Spitzenwerte.

Der neue Huawei-Prozessor Kirin 950 soll die Konkurrenz wie Qualcomm und Samsung um 25 Prozent überholen und den eigenen Vorgänger aus dem Mate 7 um 40 Prozent übertreffen. Der Energieverbrauch soll um 60 Prozent verbessert worden sein.

Während Samsung für das Galaxy S7 an einem neuen Chip arbeitet und Qualcomm am Snapdragon 820 tüftelt, bleibt abzuwarten wer in Zukunft die bessere Leistung abrufen kann.

Heißer Kampf um die Prozessorkrone

Der Kapf um die Prozessorleistung (Bild: weibo)

Prozessoren für Smartphones werden immer schneller und könnten auf lange Sicht gesehen mit der Vorstellung von Windows 10 Mobile für einige Anwendungen den Laptop oder den Heim-PC ersetzen. Doch auch ohne Microsofts Betriebssystem sind die Prozessoren für immer umfangreichere Aufgaben gerüstet. Jetzt zeigt ein Vergleich der aktuellen und der zukünftigen Prozessoren der wichtigsten Hersteller, wohin die Reise für Samsung, Apple, LG und Huawei geht.

Der Kapf um die Prozessorleistung (Bild: weibo)
Der Kapf um die Prozessorleistung (Bild: weibo)

Viele der namhaften Hersteller wollen sich anscheinend nicht mehr auf Drittanbieter bei der Prozessor-Herstellung verlassen. Neben Samsung designen auch Apple und Huawei ihre Prozessoren selbst und mit LG will auch das zweite Koreanische Unternehmen in die Königsklasse des Handy-Prozessorbaus aufsteigen. Ein noch nicht offiziell vorgestellter Vergleich der derzeit wichtigsten Prozessoren von Geekbench – ausgenommen sind hier nur Qualcomm und MediaTek – krönt den bisher nicht vorgestellten Exynos M1 von Samsung zum König der Smartphone-Rechner.

Die Vergleichs-Grafik stammt aus dem chinesischen Netzwerk Weibo und deckt sich bis auf kleine Abweichungen mit einem zweiten Vergleich, der ebenfalls von Geekbench stammen soll und von mobile-dad verbreitet wurde. Hier wird allerdings nur der Nuklus 2 von LG und der Exynos 7420 von Samsung in Form des Galaxy S6 verglichen. Bei den Vergleichen werden angeblich mehrere neue Prozessoren zum ersten Mal getestet. Wenn die Werte korrekt sind, kann die nächste Generation an Prozessoren mit einem enormen Geschwindigkeits-Plus aufwarten.

Mehr und mehr Leistung ist gefragt (Bild: mobile-dad)
Mehr und mehr Leistung ist gefragt (Bild: mobile-dad)

Apple entthront Samsung

So sollen Apples A9 und A9X bis zu 30 Prozent schneller sein als ihre Vorgänger und damit dem aktuellen Exynos 7420 die Stirn bieten. Der Apple A9X übertrumpft den Samsung-Prozessor, der zur Zeit im Galaxy S6, dem Schwestermodell Galaxy S6 edge und dem neuen Phablet Galaxy S6 edge Plus zum Einsatz kommt, um ein paar Punkte. Über die beiden neuen Prozessoren von Apple ist bisher wenig bekannt, sollten jedoch wieder in Dual-Core-Bauweise gearbeitet sein und, falls die Gerüchte stimmen, auf 2 GB Arbeitsspeicher bauen. Gerüchte wonach ein Dreikern-Prozessor zum Einsatz kommen soll, können dabei wohl in das Reich der Fabeln geschickt werden.

Damit wäre der derzeitige Primus überholt, jedoch wollen hier auch LG und Huawei noch ein Wörtchen mitreden. Der neue LG Nuclus 2 soll dem Vergleich nach, im Single-Core-Test zwar langsamer sein als die Prozessoren von Apple, kommt mit seinen angeblich acht Kernen auf einen deutlich höheren Wert im Multi-Core-Test. Der Nuclus 2 soll dabei auf vier Cortex A72 mit einer Taktfrequenz von 2,1 Ghz und vier Cortex A53 mit 1,5 Ghz bauen.

Huawei schlägt zu

Mit dem Nuclus 2 zeigt LG zwar eine starke Performance, kann sich jedoch nicht gegen den Kirin 950, der sich zur Zeit in der Entwicklung bei Huawei befinden soll, durchsetzen. Der Kirin 950 soll auf die gleichen Bauteile wie der Nuclus 2 setzen, jedoch die vier Cortex-A72-Kerne auf 2,4 statt 2,1 Ghz takten lassen. Sie sind wohl für die 6096 Punkte im Multi-Core-Test verantwortlich, die der zukünftige Spitzenprozessor von Huawei bieten soll.

Nvidia Tegra bärenstark

Auch Nvidia hat mit seiner Tegra-Reihe ein heißes Eisen im Feuer. Beim angeblich getesteten Prozessor soll es sich um den Tegra X2 handeln. Er soll den besten Single-Core-Wert aller Prozessoren besitzen und mit einem Multi-Core-Wert von 4.691 auch bei den Großen mitspielen. Welche Technik dahintersteckt, liegt allerdings noch im Verborgenen. Der Tegra X1 kann mit einigen spezielleren Lösungen aufwarten und wurde auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas, Anfang des Jahres vorgestellt.

Der König der Prozessoren

Einer überragt alle. Der von Samsung angeblich fast fertiggestellte Exynos M1 soll der zukünftige König am mobilen Prozessor-Markt sein. Laut des Vergleichs könnte der Exynos M1 einen Multi-Core-Wert von 7.497 Punkten erreichen und wäre damit fast 50 Prozent schneller als der Exynos 7420, der derzeit das schnellste Rennpferd am Markt ist.

Die im Vergleich eingebundenen Prozessoren sind zum Teil noch nicht offiziell bestätigt und auch der Vergleich ist nicht offiziell von Geekbench herausgegeben, jedoch scheinen die Werte realistisch und auch die Prozessoren wurden in einigen Gerüchten schon vorher genannt. Somit steht der Richtigkeit der Angaben wenig im Weg, allerdings sind sie trotzdem mit Skepsis zu bewerten, da Entwicklungen und damit auch Testwerte einer gewissen Schwankung unterliegen, die hier nicht dargestellt werden kann.

Honor Band Zero

Honor Watch Band Zero (Bild: Huawei)

Kurz nachdem Huawei am vergangenen Dienstag auf einer Pressekonferenz mit dem Honor 7 ein neues Spitzenmodell vorgestellt hat, sorgen die Chinesen auf Twitter für neuen Wirbel. Denn dort wurde von dem offiziellen Huawei-Account „Huawei Devices“ ein erstes Foto einer Smartwatch von Honor gepostet. Sie besitzt den Namen „Honor Band Zero“ und kommt anscheinend in gebürsteten Aluminium daher.

Honor Watch Band Zero (Bild: Huawei)
Honor Watch Band Zero (Bild: Huawei)

Bereits Vorweg ist zu sagen, dass sich die Chinesen zu den technischen Details noch vollkommen bedeckt halten. Alle Informationen zur ersten Honor-Smartwatch lassen sich bisher nur aus dem Twitter-Post schlussfolgern. So besitzt auch die Honor-Uhr wie die Huawei Watch ein rundes Display, fällt jedoch insgesamt etwas schmaler aus. Als Betriebssystem kommt vermutlich Android Wear zum Einsatz.

Das US-amerikanische Technikportal PhoneArena will jedoch bereits erfahren haben, dass das Honor Band Zero dank IP68-Zertifizierung wasser- und staubgeschützt ist. Ebenso soll es bereits im August im Heimatland China in den Verkauf gelangen. Farblich wird es die erste Honor-Uhr wohl in einer weißen, beigen und schwarzen Variante zu kaufen geben.

Android M Updates: Diese Smartphones bekommen Googles neues Betriebssystem

Googles Android M

Auch wenn noch nicht klar ist, wann genau die finale Version von Android M erscheinen wird, gibt es bereits jetzt erste Informationen zu Geräten, die mit der nächsten Version des mobilen Betriebssystems von Google versorgt werden sollen. Die Redaktion von inside-handy.de hat erste Informationen namhafter Smartphone- und Tablet-Hersteller zur Android-M-Updates zusammengetragen.

Googles Android M
Googles Android M

Samsung-Updates auf Android M

Eine klare Botschaft wurde gegenüber der Redaktion von Samsung verkündet. „Wir äußern uns nicht zur kommenden Update-Politik“ heißt es seitens der in Deutschland zuständigen Presseagentur der Südkoreaner. Man darf aber davon ausgehen, dass diverse (ehemalige) Flaggschiffe wie das Galaxy S6, das Galaxy S6 edge, das Galaxy S5 oder das Galaxy S5 mini mit Android M versorgt werden. Auch das Galaxy Note Edge und das Galaxy Note 4 dürften mit der neuen Firmware ausgestattet werden.

HTC-Updates auf Android M

Als eines der ersten Unternehmen meldete sich HTC direkt nach der Ankündigung von Android M zu Wort. Über Twitter wurde bekannt gegeben, dass neben dem One M9 auch das One M9+ auf jeden Fall mit der neuen Android-Version versorgt werden sollen. Weitere Geräte, die ein entsprechendes Update spendiert bekommen, möchte HTC nach eigenen Angaben schon bald bekanntgeben.

Huawei-Updates auf Android M

Huawei gab auf Anfrage von inside-handy.de bekannt, dass das P8 sicherlich ein Update auf Android M bekommen werde. Bis zur endgültigen Bereitstellung könne es allerdings dauern, da man derzeit noch daran arbeite, sämtliche Flaggschiffe aus dem aktuellen Produktbestand zunächst mit Android 5.0 Lollipop zu versorgen.

Google-Nexus-Updates Auf Android M

Dass Google seine aktuellen Nexus-Flaggschiffe mit Android M versehen wird, darf man ebenso als gesichert annehmen wie die Tatsache, dass die für dieses Jahr neu erwarteten Nexus-Modelle – möglicherweise gefertigt von LG und Huawei – direkt ab Werk mit der neuen Android-Version ausgestattet sein werden. Kein Update werden unterdessen die Nexus-Modelle aus dem Jahr 2012 erhalten. Ziel von Google sei es, alle herausgebrachten Geräte mit zwei großen Android-Aktualisierungen zu versorgen, sagte Google-Manager Dave Burke gegenüber dem „Standard“.

Großes Schweigen bei Motorola, LG, Sony und Wiko

Von anderen namhaften Herstellern konnte die Redaktion noch keine gesicherten Informationen zur kommenden Update-Politik in Erfahrung bringen. Motorola, Sony und LG gaben zu Protokoll, derzeit noch keine Angaben zu Android-M-Updates machen zu können, die deutsche Presseagentur von Wiko hüllte sich komplett in Schweigen.

Grund für die noch zurückhaltenden Aussagen der Smartphone-Hersteller dürfte sein, dass es vermutlich noch bis zum vierten Quartal dieses Jahres dauern wird, ehe die finale Version von Android M erscheinen wird. Ein langer Zeitraum, in dem noch eine ganze Menge mit den zwischenzeitlich zu erwartenden Entwickler-Versionen von Android M passieren kann.

Außerdem sind die Hersteller vorsichtig geworden, nachdem sie in der Vergangenheit zum Teil Updates ankündigten, diese später aber aus unterschiedlichen Gründen nicht einhalten konnten.