Ersatzakku für das Fairphone 1 – eine erste Lösung

Da es für das Fairphone 1 am Markt keinen Akku mehr gibt haben wir uns entschlossen, dem Wunsch der Community zu folgen und einen Akku für das Fairphone 1 heraus gebracht.

Eines vorab: Der Akku ist kleiner als das Original, dies betrifft die Kapazität und die Abmessungen!

Der Akku basiert auf der Zelle des Huawei HB5N1H, lediglich das PCB und die Software dessen wurden von uns angepasst.

Nun zum Einbau, welcher recht einfach ist:

Stefan entfernte als Vorbereitung einen kleinen Sticker oben links in der Ecke des Batteriefachs:

Den kleinen Sticker entfernen.

Dadurch sitzt der Akku einfach besser, ohne dass man an diesem herumbasteln muss.

Da der Akku kleiner ist als das Original, musste eine Möglichkeit her, den Akku festzuklemmen. Hier die Lösung von Hermann, welcher einfach Neopren benutzt:

Der Akku muss festgeklemmt werden.

Das Neopren wurde in zwei Keile geschnitten, damit es besser eingepasst werden kann. Es eignet sich aber jedes andere Material auch, Hauptsache, der Akku wird gut gegen die Kontakte gedrückt.

Hier die Lösung von Michael:

Auch mit Sperrholz läßt sich der Akku einpassen.
Auch mit Sperrholz läßt sich der Akku einpassen.

Er benutzt einfach ein 5 Millimeter dickes Stück Sperrholz mit einer schwarzen Folie darauf. Sein Zeitaufwand: 15 Minuten inklusive Suchen und Schneiden. Das inverstiert man doch gern, damit dieses tolle Smartphone wieder Saft hat, oder? Sperrholz bekommt man übrigens leicht im Baumarkt.

Uns ist bewußt, das dies noch lange nicht die optimale Lösung ist – aber sie funktioniert. Mit dieser läßt sich das Fairphone 1 zumindest einmal zuverlässig weiter betreiben.

Dennoch werden wir für Euch an einer passenderen Lösung weiter arbeiten. Jedoch war der Bedarf an einem Ersatzakku lt. der Community so hoch, dass wir erst einmal diese Lösung auf den Markt gebracht haben.

_______________________ UPDATE _________________________

Wir haben nun dieses kleine Teilchen produzieren lassen:

Zwischenstück zum Einpassen des Ersatzakkus ins Fairphone 1.

Es besteht aus Silikon und passt hervorragend in die Lücke zwischen Akku und Akkufach:

Aufgeschraubt: Das versteckt sich in der Apple Watch

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Kaum auf dem Markt, schon zerlegt: Der Apple Watch Teardown lüftet die Geheimnisse um die Elektronik in der smarten Uhr. Für die verstecktesten Bauteile war dazu Röntgenstrahlung nötig.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Vor nicht einmal zwei Wochen startete die langersehnte Apple Watch in den Verkauf. Allerdings nach monatelanger Wartezeit, da es angeblich Verzögerungen bei der Herstellung gab, wie 9to5mac berichtete. Einer Meldung des Wall Street Journal zufolge gibt es aktuell Probleme mit der Produktion des „Taptic Engine“ genannten Vibrationsmotors, was die Auslieferung weiter verzögert. Frühestens Ende Juni wird man die Apple Watch daher ohne Vorbestellung im Apple Store ergattern können.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Verkaufszahlen

Exakte Verkaufszahlen sind bis heute Mangelware, weil Apple die Smartwatch unter „Andere Produkte“ listet und damit zwischen iPods, Apple TV und Zubehör verschwinden lässt. Schätzungen zufolge sollen in den USA am ersten Tag immerhin knapp 1 Million Vorbestellungen eingegangen sein. Die meisten davon für das Einstiegs-Modell „Apple Watch Sport“. Tim Cook beurteilte die Reaktionen auf die Uhr während der Verkündung der Quartatszahlen als „überwältigend positiv“. Der Analyst Mig-Chi Kuo von KGI Securities vermutet auf Giga, dass Apple zunächst 2,3 Millionen Exemplare produzieren ließ und die Vorbestellungen diesen Wert übersteigen. Er geht davon aus, dass zukünftig 2-3 Millionen Uhren im Monat vom Band laufen sollen.

Erste Testberichte oft sekptisch

Nachdem die ersten Exemplare der Apple Watch ausgeliefert wurden, finden sich online auch schon die ersten Kritiken (Winfuture, Computerbild, Appleinsider, CNET). Und die fallen häufig nicht sonderlich euphorisch aus. Das Display sei bei Sonnenlicht nicht gut ablesbar, viele Apps würden lediglich Benachrichtigungen ohne Antwortoption pushen und die Uhr reagiere oft nicht zuverlässig auf Armbewegungen (Aufwach-Funktion). Ohne iPhone sei die Uhr zudem quasi nutzlos. Erstaunlich ist, dass auch die Bedienung, die ja ein herausragendes Merkmal vieler Apple-Produkte ist, nicht gerade glänzend abschneidet: Die Menüführung sei zu uneinheitlich, die vielen Eingabemöglichkeiten schwer zu durchschauen. Dass Tattoos die Funktion des Pulsmessers beeinträchtigen, musste Apple bereits offiziell einräumen.

Das Akku-Drama

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Scheinbar das größte Problem ist der Akku – bei intensiver Nutzung schafft es die Apple Watch kaum über den Tag und auch der Handy-Akku verliert zwischen 10 und 15 Prozent mehr als ohne Uhr. Einige Benutzer beklagten sogar einen noch heftigeren Energieverlust beim iPhone, sodass Apple mit Hilfestellung reagierte. Alles Punkte, die auch unsere Prognose zur Apple Watch eher pessimistisch aussehen lassen.

Besser als über die Stärken und Schwächen der Uhr zu spekulieren ist es aber, sich das elektronische Innenleben anzusehen.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)