Gerüchte um neues iPhone, neues iPad und neue Apple Watch

Apple Store (Bild Apple)

Schon lange wird über einen Termin spekuliert, an dem Apple seine ersten neuen Produkte des Kalenderjahres 2016 vorstellen könnte. Mehrere amerikanische Medien berichten nun davon dass es am 15. März soweit sein soll.

Apple Store (Bild Apple)
Apple Store (Bild Apple)

Dem Vernehmen nach wird Apple im Rahmen einer größeren Präsentation ein neues Tablet (iPad Air 3), eine neue Armbanduhr (Apple Watch 2) und vermutlich auch ein neues Smartphone mit 4-Zoll-Display (iPhone 5se) vorstellen. Offiziell bestätigt sind diese drei Produkte bisher nicht, die Gerüchte der vergangenen Tage sprechen aber für die Vorstellung gleich mehrerer neuer Geräte.

Während die Tablet-Verkäufe nicht nur bei Apple stark rückläufig sind und Smartwatches bisher nur für eine eher kleine Zielgruppe interessant sind, macht die Vorstellung eines neuen iPhones für Apple schon mehr Sinn. Fast 75 Millionen Geräte verkaufte der US-Konzern im vergangenen Quartal – so viele wie nie zuvor.

Mit einem neuen 4-Zoll-Modell könnte Apple Personen ansprechen, die nicht bis zu 1.075 Euro für ein Smartphone (iPhone 6 Plus mit 128 GB Speicher) ausgeben möchten. Das iPhone 5se dürfte das aktuell noch erhältliche iPhone 5s ersetzen, das ebenfalls mit einem 4 Zoll großen Bildschirm ausgestattet ist und je nach Speichervariante zwischen 505 und 555 Euro kostet.

Gerücht um das iPhone 7

Ein Schweizer Designer hat ein Konzept zum iPhone 7 entworfen. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)

Es ist noch fast ein Jahr hin, bis das neue iPhone 7 vorgestellt wird. Dennoch kursieren bereits jetzt schon die ersten Gerüchte im Netz herum, die sich um das neue Apple-Flaggschiff drehen. Eines der Gerüchte besagt nun, dass das kommende iPhone wieder etwas dünner werden soll, da Apple angeblich auf den Klinkenanschluss verzichten möchte. Darüber hinaus könnte Apple das iPhone 7 mit einem wasserdichten Gehäuse ausstatten.

Die Modelle des iPhone 7 (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)
Quelle: https://www.handy-abovergleich.ch/iphone-7-konzept/

Update vom 30. Dezember 2015
Wasserdichtes iPhone-Gehäuse kommt aus Taiwan

Beim iPhone 7 soll Apple auf bewährte Zuliefer-Betriebe setzen. Wie die chinesische Nachrichtenseite Digitimes berichtet, wird die Firma Catcher Technology auch im Jahr 2016 einen großen Teil der Metallgehäuse für Apple-Smartphones herstellen. 30 bis 35 Prozent der iPhones aus der 7er-Reihe sollen demnach Teile aus den Werken von Catcher Technology haben.

Im Zuge der Berichte kommt außerdem das Gerücht auf, dass das Gehäuse des nächsten iPhones aus einem neuen Material gefertigt sein soll, das einerseits die Antenne des Smartphones versteckt und andererseits für ein wasserdichtes Gerät sorgt.

Update vom 21. Dezember 2015
Neues Konzept zeigt drei Versionen mit USB-Typ-C statt Lightning-Connector

Ein neues Konzept zum iPhone 7 ist aufgetaucht. Erstellt vom Designer Eric Huismann wurde es auf der Schweizer Webseite Handy-Abovergleich vorgestellt. Es zeigt, dass auch das iPhone 7 in drei Varianten – 7 mini, 7 und 7 Plus – erscheinen soll. Außerdem nimmt das Konzept die letzten Gerüchte auf, wonach das nächste iPhone dünner wird. Zu diesen Gunsten fällt der 3,5-mm-Klinken-Anschluss für Kopfhörer weg. Dafür ist die dünnste Variante, das iPhone 7 mini einen halben Zentimeter dick, die beiden anderen Versionen messen hier 5,2 (iPhone 7) beziehungsweise 5,5 Millimeter (iPhone 7 Plus).

Als Ersatz bietet Apple dem Konzept zufolge eigene Bluetooth-Kopfhörer an, die als AirPods erscheinen und einen besseren Klang liefern sollen als die bisher stets beigelegten EarPods.

Ein Schweizer Designer hat ein Konzept zum iPhone 7 entworfen. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)
Ein Schweizer Designer hat ein Konzept zum iPhone 7 entworfen. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)

Darüber hinaus verzichtet Apple – geht es nach Huismanns Konzept – auf den Lightning-Connector als General-Anschluss. Stattdessen soll das iPhone kompatibler werden, hierfür sorgt ein neuer Anschluss via USB-Typ-C, der auch für schnellere Datenübertragungsraten sorgt.

Das Smartphone selber soll sich in der Erscheinung am aktuellen iPhone 6 beziehungsweise iPhone 6s orientieren. Die Außenhülle soll jedoch nicht aus Glas, sondern aus einer Metalllegierung bestehen, die auch in der Raumfahrt verwendet wird. Auch diese Neuerung kommt der geringeren Dicke zugute.

Unter dem Display ist in den Home-Button, wie schon bei den Vorgängern ein Fingerabdrucksensor integriert. Dieser soll beim iPhone 7 3D-Touch unterstützen und beim Drücken ein haptisches Feedback geben. Der Home-Button ist zudem unsichtbar, solange das iPhone ausgeschaltet oder gesperrt ist, beim Entsperren wird der Button durch einen beleuchteten Ring kenntlich gemacht.

 Das neueste Konzept zeigt Apples iPhone 7 in vier Farbvarianten: Gold, Silber, Roségold und Space Black. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)
Das neueste Konzept zeigt Apples iPhone 7 in vier Farbvarianten: Gold, Silber, Roségold und Space Black. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)

Die drei Versionen des iPhone 7 unterscheiden sich lediglich in der Größe ihrer Erscheinung. Jede Version ist zudem noch in drei Speicherversionen unterteilt. Es stehen jeweils 32, 64 oder 128 GB zur Auswahl.

Bei den Displays prognostiziert der Designer, dass Apple jeweils ein Retina-Display mit 3D-Touch verbaut. Das iPhone 7 mini käme mit einem 4 Zoll großen IPS-Display mit einer Auflösung von 750 x 1.334 Pixeln bei 401 ppi. Das iPhone 7 in der Grundversion würde ein 4,7-Zoll-Display haben, ebenfalls IPS-Technologie besitzen und eine Full-HD-Auflösung bieten (1.080 x 1.920 Pixel, 401 ppi). Die größte Variante, das iPhone 7 Plus kommt laut Konzept mit einem 5,5 Zoll großen Display, die Auflösung beträgt hier 1.440 x 2.560 Bildpunkte bei 401 ppi.

Eine neue Kamera ist ebenfalls in das Konzept eingeflossen. Diese ist vollständig in das dünne Gehäuse eingelassen und wird als iSight bezeichnet. Sie schießt Fotos mit 15 Megapixeln und ist in der Lage, Videos in 5K-Qualität aufzunehmen.

Insgesamt stehen je iPhone-7-Variante vier Farben zur Auswahl: Gold, Silber, Roségold und Space Black.

Mit der endgültigen Vorstellung des neuen iPhones wird wie bisher üblich im Spätsommer des kommenden Jahres gerechnet.

Update vom 29. November 2015
Dünner und ohne Klinkenbuchse

Apple-Fans die bei dem aktuellen iPhone-7-Gerücht nun befürchten, dass man in Cupertino komplett auf einen Kopfhörereingang beim nächsten iPhone verzichten möchte, können durchatmen. Denn selbst wenn das Gerücht, dass Apple beim iPhone 7 keinen Klinkenanschluss mehr verbaut um das iPhone gut einen Millimeter dünner zu machen stimmt, so gibt es bereits eine geplante Alternative für den wegfallenden Kopfhöreranschluss. So berichtet die japanische Webseite Macotakara, dass Apple stattdessen den Lightning-Anschluss als Kopfhöreranschluss nutzen möchte.

Diese Alternative wäre nichts Neues im Hause Apple. Bereits jetzt unterstützt der Lightning-Port von Apple die Ton-Wiedergabe. Erste Hersteller haben schon Kopfhörer mit Lightning-Anschlüssen auf den Markt gebracht. Sollte sich Apple tatsächlich dazu entscheiden, auf den 3,5-mm-Klinkenanschluss zu verzichten, dürfte der Aufschrei am Anfang dennoch groß sein. Denn schließlich haben viele iPhone-Käufer einen womöglich sehr teuren Kopfhörer zu Hause, den sie auch beim iPhone 7 weiter benutzen möchten, der den neuen Anschluss dann noch nicht unterstützt. Höchtwahrscheinlich wird Apple im Fall der Fälle dann einen entsprechenden Lightning-Klinken-Adapter anbieten, der wiederum zusätzliches Geld in die Kassen in Cupertino spült.

Samsung verpasst die Smartwatch-Top-5

Apples Smartwatch (Bild Apple)

Der Markt für Smartwatches und Wearables bleibt weiter in Bewegung. Der Marktforschungsgesellschaft IDC zufolge konnte sich Apple aus dem Stand als zweitgrößter Hersteller in diesem Segment platzieren. Für die Marktführerschaft hat es noch nicht ganz gereicht.

Apples Smartwatch (Bild Apple)
Apples Smartwatch (Bild Apple)

Den Analysten zufolge hat Apple im letzten Quartal 3,9 Millionen Einheiten seiner Apple Watch absetzen können, was einem Marktanteil von 18,6 Prozent entsprach. An der Spitze steht weiterhin Fitbit. Der amerikanische Spezialist für Fitness-Tracker setzte 4,7 Millionen Geräte ab und erreichte somit 22,2 Prozent. Im Vorjahresquartal setzte Fitbit noch 2,3 Millionen Geräte ab, das Ergebnis konnte somit verdoppelt werden.

Insgesamt gingen im dritten Quartal 2015 21 Millionen Wearables weltweit über die Ladentheken. Der Markt ist somit um 197,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Zwar sind die Fitness-Tracker weiterhin die vorherrschende Geräteart, doch besonders Smartwatches konnten einiges an Boden gut machen. Der starke Zuwachs liegt weit über den ursprünglichen Erwartungen der IDC, die noch im März mit rund 133 Prozent Wachstum gerechnet hatte. Mitte Juni wurde die Prognose dann bereits auf 173 Prozent erhöht.

Nach Fitbit und Apple sind in den Top 5 laut IDC noch Xiaomi, Garmin und XTC zu finden. Besonders interessant ist hier der fünfte Platz: XTC ist eine nur in China tätige Tochter des Elektronikkonzerns BBK, der auch hinter den Smartphone-Marken Oppo und OnePlus steht. Das einzige Produkt von XTC ist eine Smartwatch für Kinder, die nur in China erhältlich ist. Mit 700.000 verkauften Einheiten verwies man damit den Mobilfunk-Branchenprimus Samsung auf Platz 6.

Anbieter Stückzahlen Q3/2015 Marktanteil Q3/2015 Stückzahlen Q3/2014 Marktanteil Q3/2014 Veränderung
Fitbit 4,7 Mio 22,2 % 2,3 Mio. 32,8 % 101,7 %
Apple 3,9 Mio. 18,6 % 0,0 0,0 % n.a.
Xiaomi 3,7 Mio. 17,4 % 0,4 Mio. 5,7 % 815,4 %
Garmin 0,9 Mio. 4,1 % 0,5 Mio. 7,0 % 72,5 %
BBK 0,7 Mio. 3,1 % 0,0 0,0 % n.a.
Sonstige 7,3 Mio. 34,6 % 3,9 Mio. 54,6 % 88,8 %
Summe 21,0 Mio. 100 % 7,1 Mio. 100 % 197,6 %

Die Marktforscher erwarten bis 2019 einen Anstieg der Wearable-Verkäufe auf 126 Millionen Geräte jährlich und werden bis dahin an Funktionen und Vielfalt noch einmal deutlich zulegen. Dies dürfte noch viel Raum für neue Anbieter wie Fossil lassen, die gerade erst mit der Fossil Q Founder ihre erste Smartwatch auf den Markt gebracht haben. Die ebenfalls kürzlich bekannt gewordene Übernahme des Wearable-Herstellers Misfit durch den US-Uhrenhersteller zeigt aber, dass sich Fossil hier wohl kaum mit einem der unteren Plätze zufriedengeben wird.

100.000 Songs in der iCloud-Musikbibliothek speichern

Apples iCloud (Bild Apple)

Apple hat damit begonnen, das Limit der iCloud-Musikmediathek von Apple Music sowie iTunes Match zu erhöhen. Ab sofort können Nutzer bis zu 100.000 Songs in der iCloud speichern und mit allen gekoppelten Geräten auf die Musikbibliothek zugreifen.

Apples iCloud (Bild Apple)
Apples iCloud (Bild Apple)

Bislang war es Nutzern von Apple Music und iTunes Match möglich, bis zu 25.000 Lieder in der iCloud zu speichern. Was iTunes-Chef Eddy Cue bereits im Sommer dieses Jahres angekündigt hatte, bestätigen viele Nutzer nun: Das Limit der iCloud-Musikbibliothek ist deutlich angehoben worden. Künftig ist es möglich, auf die vierfache Menge, also 100.000 gespeicherte Songtitel, in der iCloud zuzugreifen. Das Limit wollte Apple bereits mit der Einführung von iOS 9 erhöhen, doch aus unbekannten Gründen verschob sich die Neuerung bis iOS 9.1.

Die Begrenzung bezieht sich dabei auf die Titel einer CD, die Nutzer zu iTunes hinzugefügt haben. Songs, die im iTunes Store gekauft wurden, rechnet Apple nicht mit in die Begrenzung ein. Im wesentlichen synchronisieren iTunes Match und die iCloud-Musikbibliothek die iTunes- und Apple-Music-Musikbibliothek immer wieder und speichern daraufhin all die Songs, die bislang noch nicht in der iCloud aufbewahrt werden.

Die iCloud-Musikbibliothek kostet Nutzer hierzulande 24,99 Euro im Jahr. Auch Anwender von Apple Music können die iCloud zusätzlich und ohne Aufpreis nutzen, müssen im Monat aber weiterhin 9,99 Euro für Apples Musikdienst bezahlen.

Mehr Halt für das iPhone 6/ iPhone 6s

Die OnePlus-Hülle fürs iPhone (Bild OnePlus)

Ein Smartphone-Hersteller der Hüllen für die Smartphones der Konkurrenz verkauft ist schon etwas außergewöhnlich, gleichzeitig aber auch eine rafinierte Marketing-Maßnahme von der aktuell OnePlus Gebrauch macht. Die Chinesen bieten ab sofort Hüllen für das iPhone 6 und iPhone 6s an.

Die OnePlus-Hülle fürs iPhone (Bild OnePlus)
Die OnePlus-Hülle fürs iPhone (Bild OnePlus)

Das iPhone 6 und iPhone 6 sind mit ihrem sehr dünnen Metallgehäuse zwar sehr edel verarbeitet, jedoch auch sehr flutschig und gleiten schnell aus der Hand. Deutlich griffiger sind da beispielsweise die OnePlus-Smartphones, die es unter anderem auch mit einer sogenannten „Sandstone“-Rückseite zu kaufen gibt. Die nun von OnePlus angebotene iPhone 6/s-Hülle wurde aus Plastik gefertigt, besitzt eine schwarze Färbung und verfügt ebenfalls über die fein angeraute „Sandstone“-Oberfläche, die ein wenig an Schmirgelpapier erinnert. Auf der Innenseite findet sich der Slogan „Get a Grip. #Neversettle“. Eine klare Anspielung seitens OnePlus an Apple, dass die iPhones keinen guten Grip besitzen, die eigenen Smartphones jedoch umso mehr.

Das iPhone-Case von OnePlus kostet 19,99 Euro und kann im Onlineshop des Herstellers bestellt werden. Ein weiterer Marketing-Gag liegt der Hülle in Form eines Codes für den Kauf eines OnePlus X bei. Mit viel Glück berechtigt der Code zu einem Kauf der stark limitierten Keramik-Version oder beinhaltet sogar ein Gratis-Gerät.

Gerüchte um das iPhone 6c

Die Gerüchte rund um ein günstigeres und kleineres iPhone 6c reißen nicht ab. So soll nach den aktuellen Informationen bereits im Februar nächsten Jahres ein 4 Zoll großes iPhone 6c im Metall-Gehäuse in den Apple Stores der Welt zu finden sein. Ein Fingerabdruckscanner soll ebenfalls an Bord sein.

iPhone 6C

Die aktuellen Gerüchte stammen von der Technikseite TechWeb, die sich auf nicht nähere genannte Insider berufen, die jedoch in Kontakt zu Foxconn, Auftragshersteller von Apple, stehen. Laut den Insidern soll das besagte iPhone 6c zwar mit 4 Zoll wieder deutlich kleiner als das iPhone 6 und 6s ausfallen, jedoch ebenfalls ein Metallgehäuse besitzen. Auf ein Gehäuse aus Polycarbonat, wie es noch beim iPhone 5c zum Einsatz kam, soll beim iPhone 6c verzichtet werden. Dafür wird es das günstigere Einsteigermodell wohl wieder in bunten Farben zu kaufen geben.

Vermutlich wird sich der Preis zwischen 400 und 500 US-Dollar ansiedeln, sodass auf neue technische Funktionen wie 3D Touch verzichtet wird. Zur sonstigen technischen Ausstattung wie etwa zum Prozessor oder der Kamera äußerten sich die Insider nicht. Die Vorstellung des iPhone 6c soll wohl aber schon im Januar über die Bühne gehen, sodass ein Marktstart im Februar möglich wäre. Bereits vor gut zwei Wochen waren erneut Gerüchte um ein mögliches iPhone 6c aufgeflammt. Der Forschungsdirektor des chinesischen Unternehmens IHS, Kevin Wang, sollte unter anderem in Erfahrung gebracht haben, dass das iPhone 6c zur Jahresmitte 2016 erscheinen soll.

Apple äußert sich zu Ladeproblemen des iPad Pro

Apple iPad Pro (Bild Apple)

In den vergangenen Tagen häuften sich die Berichten von iPad-Pro-Besitzern, dass sich ihr neues Tablet nach dem Ladevorgang nicht mehr einschalten lässt und nur ein Hard-Reset das Gerät wieder zum Leben erweckt. Nun hat Apple selbst Stellung zu der Problematik genommen.

Apple iPad Pro (Bild Apple)
Apple iPad Pro (Bild Apple)

In den Apple-Foren selbst oder auch bei Reddit häufen sich die Meldungen der Nutzer. Nach dem Ladevorgang, so berichten einige verärgerte Nutzer, friere das iPad Pro ein und könne nicht mehr benutzt werden. Erst nach einem Neustart ist das neue große Tablet wieder betriebsbereit.

Nun hat sich auch erstmals Apple selbst zu der besagten Problematik geäußert. Man sei sich dem Problem bewusst und arbeite an einer Lösung. Bis das Problem behoben ist, spricht Apple die folgende Empfehlung an betroffene Nutzer aus: „Um Ihr iPad Pro wieder nutzen zu können, müssen Sie einen Neustart erzwingen, indem Sie den Ein/Aus-Schalter und den Home-Button gleichzeitig für mindestens zehn Sekunden gedrückt halten, bis Sie das Apple-Logo sehen“. Nach diesem Neustart kann das iPad Pro wieder wie gewohnt benutzt werden, allerdings läuft man als Nutzer beim nächsten Ladevorgang erneut Gefahr, dass das iPad einfriert.

Laut den Einträgen in den Foren sind von dem besagten Problem sowohl das iPad Pro mit 32 und 128 GB in der WLAN-, als auch in der LTE-Version mit iOS 9.1 betroffen. Da vereinzelt auch einige iPhone-6s-Nutzer ein ähnliches Problem schildern, deutet derzeit alles eher auf einen Software-, als auf einen Hardware-Fehler hin. Ebenso berichtet das Technikportal 9to5Mac, dass das Problem unter iOS 9.2 behoben worden sei. Aktuell liegt iOS 9.2 jedoch erst in der vierten Beta-Version vor.

Mozilla-Firefox-Browser für iOS veröffentlicht

Firefox (Bild: Mozilla)

Lange mussten iPhone- und iPad-Nutzer auf den Web-Browser mit dem roten Fuchs warten, ab heute ist es nun soweit: Der Firefox-Browser von Mozilla steht ab sofort auch für iOS im App Store von Apple zum kostenlosen Download zur Verfügung – Ein gutes halbes Jahr nachdem Mozilla bekannt gab, den Firefox-Browser nun auch für iOS entwickeln zu wollen und eine erste Beta-Phase startete.

Firefox (Bild: Mozilla)
Firefox (Bild: Mozilla)

Die Firefox-App findet sich seit dem heutigen Donnerstag im App Store von Apple zum kostenlosen Download. Von den Funktionen her umfasst sie die wichtigsten Features, die der Nutzer schon vom Webbrowser kennt wie den Privaten-Surf-Modus oder der automatischen Synchronisation, wenn man sich mit einem Firefox-Konto auf allen Geräten anmeldet, auf denen man den Mozilla-Browser in Benutzung hat. Ähnlich wie beim Safari-Browser gibt es auch auf bei der iOS-Version des Firefox-Browsers eine spezielle Lese-Funktion, die störende Elemente beim Lesen eines längeren Artikels entfernt und dem Nutzer nur den Text samt Bild ausliefert. Dieser Lesemodus kann hinsichtlich der Hintergrundfarbe und der Schriftart frei gestaltet werden.

Firefox (Bild: Mozilla)
Firefox im Apple-Store (Bild: Mozilla)

Lange hat Mozilla mit sich selbst gerungen: Eigentlich wollte man keinen mobilen Ableger des hauseigenen Browser ohne seine eigene Rendering Engine aufsetzen. Apple lässt aber genau das nicht zu und besteht darauf, dass Browser unter iOS die Apple-eigene Rendering Engine nutzen. Bei der nun kostenlos downloadbaren Firefox-App für iOS handelt es sich um eine universelle App, sie passt sich also entsprechend dem Display an, ganz gleich ob man ein iPad Air, ein iPad mini, ein iPhone 6s, ein iPhone 6s Plus oder noch ein kleines iPhone 4s nutzt.

Gerücht um das Apple iPhone 7c

(Bild: Apple)

Die Gerüchte um ein zweites iPhone-c-Modell gehen schon seit langem mit mehr oder weniger Wahrheitsgehalt durch die Gazetten. Nun schaltet sich KGI-Analyst Ming-Chi Kuo ein und sagt ein 4 Zoll großes Metall-iPhone voraus, das im Jahr 2016 kommen soll.

(Bild: Apple)
(Bild: Apple)

Neben den vom Analysten vorgegebenen Daten ist wenig über die Pläne von Apple bekannt. Nachdem sich verschiedene Gerüchte um ein iPhone 6c mit der Vorstellung der beiden anderen Smartphones iPhone 6s und iPhone 6s Plus zerschlagen haben, nimmt die Gerüchteküche damit einen neuen Anlauf ein neues günstigeres iPhone bis zur Vorstellung des iPhone 7 herbeizureden.

Wie wahrscheinlich eine solche Vorstellung ist, ist hochspekulativ, jedoch gilt Ming-Chi Kuo als sehr verlässlicher Informant, der gut mit den einzelnen Armen der Zuliefererkette verknüpft ist. Neben der Displaygröße und dem Gehäusematerial hat er laut appleinsider noch eine Information in eine Notiz an Investoren fallen lassen. Das iPhone 7c, wie ein zu erwartendes Budget-iPhone genannt werden müsste, sollte es zusammen mit der nächsten Generation iPhone und im neuen Design auf den Markt kommen, soll den A9-Chip an Bord haben und wohl auf 3D-Touch verzichten. Damit würden die Unterschiede zu den teureren iPhones wohl groß genug sein, damit Apple seine teureren Modelle nicht kannibalisiert.

Neben den technischen Daten gibt der Analyst noch eine Absatzprognose heraus, die allerdings ebenfalls als hochspekulativ anzusehen ist und einen dementsprechend großen Bereich abdeckt. Es sollen nämlich zwischen 20 und 30 Millionen der günstigen Smartphones abgesetzt werden.

Das iPhone 5c war für Apple-Verhältnisse kein großer Erfolg. Im Test des iPhone 5c von inside-handy.de konnte es sich damals 4,5 von 5 Sterne erbeuten und präsentierte sich als echte Alternative zum Spitzenmodell.

iPhone 6s: Apple bezahlt 200 Euro für die Bauteile

Das iPhone (BIld: Apple)

Apples neues iPhone 6s gibt es ab einem Preis von 739 Euro. Dafür bekommt man die Version mit 16 GB Speicher. Dem Magazin Business Insider zufolge hat die Bank of America-Tochter Merrill Lynch nun eine erste Schätzung veröffentlicht, wie viel das iPhone den Hersteller kostet. Für die einzelnen Bauteile soll Apple demnach gut 200 Euro bezahlen.

Das iPhone (BIld: Apple)
Das iPhone (BIld: Apple)

Den größten Anteil der Gesamtkosten macht die Halbleiter-Elektronik aus – knapp 113 Euro werden hierfür fällig. Davon entfallen 32 Euro auf das Funkmodul und 22 Euro auf den neuen 64-Bit-A9-Prozessor. Sensoren wie der Fingerabdruckscanner oder die NFC-Einheit schlagen mit 19,50 Euro zu Buche, während für den 64-GB-Speicher knapp 18 Euro fällig werden. Hinzu kommen die Kosten für das Display, die Kamera und den Akku, die sich auf 65 Euro belaufen. Die restlichen technischen Komponenten sowie das Gehäuse aus Metall werden mit gut 29 Euro beziffert.

Zieht man die Summe von den 849 Euro ab, die das iPhone 6s in der Version mit 64 GB Speicher kostet, bleiben unter dem Strich gut 640 Euro übrig. Posten für das Marketing, die Entwicklung, den Verkauf sowie die Fertigung sind hierbei aber noch abzugsfähig. Rechtfertigen darf sich Apple aber für den immensen Aufschlag beim Speicher. Wer das iPhone 6s statt mit 16 GB Speicher mit einem internen und nicht per Micro-SD-Karte erweiterbaren Datendepot von 64 GB haben möchte, muss für ein Bauteil, dass nur wenige Euro mehr kosten dürfte, satte 110 Euro mehr bezahlen.