Neue Fortschritte bei Lithium-Luft-Akkus

heutige Akkus

Während sich die Prozessoren, Grafikkarten und Kameras in den aktuellen Smartphones weiter stetig verbessern und an die Qualität von Laptops und Profi-Kameras heranreicht, bleibt der Akku das Sorgenkind der Technik. Ein neuer Durchbruch bei der Forschung rund um die sogenannten Lithium-Luft-Akkus lässt nun aber auf längere Akkulaufzeiten hoffen.

heutige Akkus
heutige Akkus

Grundsätzlich gelten jetzt schon Lithium-Ionen-Akkus für viele Anwendungsgebiete als die bisher besten verfügbaren Stromspeicher. Bei vergleichsweise geringen Gewicht und Volumen liefern sie die meiste elektrische Leistung. Auf eine noch bessere elektrische Leistung kommt jedoch der Lithium-Luft-Akku, da er eine theoretisch bis zu zehnfach höhere Energiedichte besitzt. Gerade für Smartphones, Wearables und andere mobile Geräte wäre ein solch starker Akku Gold wert.

Prototypen von Lithium Luft Batterien im Vergleichstest (© Tao Liu, Clare Grey und Gabriella Bocchett)
Prototypen von Lithium Luft Batterien im Vergleichstest (© Tao Liu, Clare Grey und Gabriella Bocchett)

Bisher scheiterte die praktische Umsetzung jedoch noch an diversen Problemen. Einige von diesen konnten nun jedoch von britischen Forscher der University of Cambrdge behoben werden. So ist es ihnen gelungen, die Stabiltät und Effizienz eines Lithium-Luft-Akkus deutlich zu verbessern. Bisher nahm die Effizienz der Akkus durch chemische Reaktionen im Inneren mit jedem Ladezyklus ab. Durch die Beimischung eines besonderen Chemikalien-Cocktails kann diese Reaktion jedoch nun vermieden werden. Durch die höhere Effizienz  würde beispielsweise die Reichweite eines Elektroautos, das mit einem solchen Lithium-Luft-Akku betrieben wird, in etwa mit der eines normalen Benziner vergleichbar werden. Zudem soll sich der Akku – zumindest im Labor – bis zu zweitausendmal wieder aufladen.

Dennoch dürfte es noch einige Jahre dauern, bis der Lithium-Luft-Akku tatsächlich Marktreife erlangt. Unter anderem mussten die Forscher den Prototypen mit reinem Sauerstoff in Betrieb nehmen. Um ihn jedoch tatsächlich praxistauglich zu machen, wäre es unumgänglich den Akku mit normaler Luft zu laden.

Neues aus der Forschung: Bio-Akkus aus Sprossen und Kiefernadeln

Akkus aus Sprossen und Kiefernadeln? (Bild: inside-handy.de)

So lassen sich Akkus sinnvoll recyceln

Akkus aus Sprossen und Kiefernadeln? (Bild: inside-handy.de)
Akkus aus Sprossen und Kiefernadeln? (Bild: inside-handy.de)

Bio und recycelbare Materialien sind nicht nur Trend, sondern auch wichtig um die Umwelt zu schützen. Bei den derzeit in Smartphones, Handys, Tablets und Laptops verwendeten Lithium-Ionen-Akkus ist ein recyceln und die Rückgewinnung des Lithiums kaum möglich. Werden die Akkus jedoch einer anderen Herstellungsmethode unterzogen, so könnten sie zukünftig einfacher recycelt werden. Den Hauptbestandteil machen hier Sprossen und Kiefernadeln.

Es klingt ein wenig grotesk, dass ein Akku aus diesen biologischen Materialien bestehen kann – aber er kann und diese Erkenntnis gibt es schon seit den 1960er Jahren, berichtet das Magazin Bild der Wissenschaft. Ein normaler gebrauchter Akku wird in der Regel zusammengeschmolzen und weiterhin mit Säure behandelt. Zurückgewonnen werden mit einem sehr hohen Energieaufwand jedoch nur Metalle wie Nickel oder Kobalt – Lithium jedoch nicht. Der Chemiker Daniel Brandell und seine Forschergruppe an der Universität Uppsala in Schweden recyceln allerdings Akkus aus den oben genannten Materialien mit Wasser und Alkohol. Mit dieser Methode können rund Dreiviertel des verwendeten Lithiums zurückgewonnen werden. Und das Ganze hat noch einen weiteren Vorteil: Die verwendeten Flüssigkeiten sind weniger verseucht.

Diese Rückgewinnungsmethode funktioniert jedoch nur mit einem Akku aus organischen Materialien. Allerdings gibt es einen Haken: Die Leistung der Bio-Akkus ist derzeit noch zu gering – nur insgesamt 1,2 Volt können im Moment erreicht werden. „Aber die organischen Materialien haben auch Vorteile und wir sind die Ersten, die diese ausnutzen“, sagt Brandell. Konkret wird in den Bio-Akkus Elektrodemmaterial verwendet, das sich aus den Sprossen der Luzerne oder aus Kiefernadeln herstellen lässt. Jetzt liegt es an den Forschern die umweltfreundlichen Batterien weiterzuentwickeln um bald damit mehr Leistung erzeugen zu können.

Für den Einsatz in einem Elektroauto wären die Akkus jedoch nicht geeignet. Das Einsatzgebiet dieser biologischen Akkus würde sich zunächst auf Smartphones oder Tablets beschränken. „Da sind die technischen Anforderungen nicht so groß, das wäre auf jeden Fall machbar“, so der Chemiker. Bisher ist der verwendete Akku der Forscher jedoch noch nicht komplett biologisch – auch hier gilt es weiter zu forschen.

Riesen-Akku und USB-Typ-C für das neue Note 5 ?

Die erfolgreiche "Note"-Serie von Samsung (Foto: Samsung)

Nach dem Galaxy S6 ist vor dem Galaxy Note 5. Im September zur IFA wird Samsung wohl eine neue Version des Oberklasse-Phablets präsentieren. Bis dahin machen weiterhin zahlreiche Gerüchte die Runde, wie das neue Note 5 aussehen könnte und wie es technisch ausgestattet ist. Nun gibt es erste Details zu einem möglichen USB-Typ-C-Anschluss, dem Display, dem Akku und der Tiefe des nächsten Samsung-Flaggschiffs.

Die erfolgreiche "Note"-Serie von Samsung (Foto: Samsung)
Die erfolgreiche „Note“-Serie von Samsung (Foto: Samsung)

Einem Bericht aus China zufolge könnte beim Galaxy Note 5 ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss zu finden sein, der für einen deutlich schnelleren Datenverkehr sorgen würde. Denn der USB-Anschluss ermöglicht Transferraten von bis zu 10 GB/s. Zudem lassen sich mit dem neuen Anschluss auch höhere Spannungen und Stromstärken erreichen, sodass auch der Aufladeprozess deutlich beschleunigt werden könnte. Der Aufladeprozess ist mit dem neuen Anschluss ebenfalls etwas benutzerfreundlich. Bei einem USB Typ C kann das Kabel, wie auch schon bei Apples Lightning-Anschluss, von beiden Seiten reingesteckt werden. Der Nutzer muss vor dem Ladevorgang nicht erst die richtige Seite suchen, sondern kann das Kabel schnell und einfach in das Smartphone verfrachten.

Ein weiteres Gerücht besagt außerdem, dass im Galaxy Note 5 ein 4.100 mAh starker Akku untergebracht ist. Dies wäre für das etwa 5,7 Zoll große Phablet mit Quad-HD-Display ein recht großes Energiedepot. Umso erstaunlicher wäre es demnach, wenn das neue Note 5 tatsächlich die besagte Tiefe von nur 7,9 Millimetern besitzen würde.Leider ist bisher nicht bekannt, ob der Akku wechselbar oder fest verbaut sein wird.

Erst vor ein paar Tagen ist außerdem ein Patent von Samsung publik geworden, das einen automatisierten Auswurf-Mechanismus für den Stylus, dem Eingabestift der Phablet-Reihe Galaxy Note, beschreibt. Der Stylus könnte dann per Wischgeste oder per Sprachsteuerung aus dem Gehäuse des Smartphones manövriert werden.

WOW! VIER Tage ohne den Akku zu laden?

Neue Smartphones von Gionee (Bild: Gionee)

Gionee Marathon M5 und Elife E8 vorgestellt:
Monsterakku und 100-Megapixel-Kamera

Neue Smartphones von Gionee (Bild: Gionee)
Neue Smartphones von Gionee (Bild: Gionee)

Der chinesische Smartphone-Hersteller Gionee hat heute in Peking zwei neue Smartphones mit speziellen Eigenschaften vorgestellt. Das Marathon M5 könnte zum ausdauerndsten Smartphone der Welt avancieren und das Elife E8 der Weltmeister im Pixelwahn werden.

Das Gionee Elife E8 reiht sich als größter Vertreter in die Elife-Serie von Gionee ein und besticht mit einem 6 Zoll großen QHD-Display mit 1.440 x 2.560 Pixeln. Es wird von Gorilla Glas 3 geschützt und erreicht eine Pixeldichte von 490 ppi. Dazu spendiert Gionee seinem Phablet-Flaggschiff den neuen MediaTek-Prozessor Helios X10, der mit seinen acht Kernen auf 2 Ghz taktet und auf 3 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann.

Wie schon in einigen Gerüchten angedeutet kann das Gionee Elife E8 Bilder mit 100 Megapixeln Auflösung produzieren. Die immense Pixelzahl wird durch ein zusammenrechnen von Einzelbildern erreicht, die der Sensor mit bis zu 24 Megapixeln aufnimmt. Dazu kommt ein Dual-LED-Blitz und ein optischer Bildstabilisator. Videos können dabei im 4K-Format aufgenommen werden. Die Frontkamera produziert Bilder mit bis zu 8 Megapixel.

Ausstattungsseitig zeigt sich Gionee mit dem Elife E8 ebenfalls von der kundenfreundlichen Seite. Beide SIM-Karten im Dual-SIM-Schacht funken im LTE-Netz und neben NFC und einen Fingerabdruck-Scanner, gibt es auch USB-OTG. Dazu verstecken die Chinesen einen 3.520 mAh großen Akku im Gehäuse seines neuen Flaggschiffs. Das Gionee Elife E8 erreicht nicht die Gehäuse-Rekorde seiner kleinen Brüder und kommt mit 9,6 mm Dicke sogar recht wuchtig daher. Dazu kommen ein Gewicht von 207 Gramm, was ebenfalls überdurchschnittlich ist.

Gionee Elife E8 (Foto: Gionee)
Gionee Elife E8 (Foto: Gionee)

Ganz billig wird der Spaß nicht. Das Gionee Elife E8 soll umgerechnet gut 570 Euro kosten und Mitte Juli in China Marktstart feiern. Danach wird es im August in Indien eingeführt. Ob und wann es nach Deutschland kommt, ist hingegen ungewiss.
Gionee Marathon M5

Akkuprobleme sollen mit dem Marathon M5 der Vergangenheit angehören. Eine monströse Akkukapazität von 6.020 mAh soll dafür sorgen, dass der Nutzer sich vier Tage lang weiter als 1,5 m von einer Steckdose fernhalten kann. Dazu gibt Gionee an, dass man selbst mit 5 Prozent Akkuladung noch 62 Stunden im Standby verweilen könne und, falls einem Freund mal der Saft ausgeht, das Gionee Marathon M5 auch als Akkupack für ein schwächelndes Smartphone benutzt werden kann. Möglich ist die hohe Akkukapazität durch zwei gleiche 3.010 mAh große Akkus, die im M5 kombiniert werden.

Die Maße des Smartphones aus Fernost halten sich dabei in Grenzen: Mit 8,5 mm ist es gar dünner als das Flaggschiff Elife E8. Viel kleiner ist es dabei nicht. Das Marathon M5 besitzt einen 5,5 Zoll großen Bildschirm mit 720 x 1.280 Pixeln in AMOLED-Bauweise. Der Prozessor taktet auf seinen vier Kernen mit 1,3 Ghz und wird von 2 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Auf dem 16 GB großen internen Speicher können die Fotos der 13-Megapixel-Kamera gespeichert werden.

Gionee Marathon M5 (Foto: Gionee)
Gionee Marathon M5 (Foto: Gionee)

Das Gionee Marathon M5 wird in den Farben Schwarz, Gold und Weiß und für einen Preis von knapp 330 Euro zu haben sein.

Samsung Galaxy S6 Active

Galaxy S6 Activ (Bild: Samsung)

Samsung verrät technische Details des Outdoor-Smartphones

Galaxy S6 Activ (Bild: Samsung)
Galaxy S6 Activ (Bild: Samsung)

Mitte des vergangenen Monats zeigte sich Samsungs kommendes Outdoor-Smartphone Galaxy S6 Active erstmals in seiner ganzen Pracht, sodass die bisherigen Gerüchte um das Gerät bestätigt wurden. Nun ist ein neues Bild über Twitter ins Netz gelangt, welches das Smartphone in einer neuen Farbe zeigt. Darüber hinaus stellte Samsung für einige Zeit ein Datenblatt des Geräts auf der Homepage zur Schau – mittlerweile ist diese Seite aber wieder gelöscht.

Der Technik-Insider Evleaks hat auf Twitter das neue Bild des Galaxy S6 Active in die Öffentlichkeit geschickt. Auf den ersten Bildern des S6 Active war das Gerät zwar fast genauso zu sehen wie jetzt, allerdings erscheint die Rückseite auf der neuen Aufnahme ohne Camouflage-Muster. Das S6 Active ist hier komplett Schwarz.

Galaxy S6 Activ (Bild: Evleaks)
Galaxy S6 Activ (Bild: Evleaks)

Technische Details

Bezüglich technischen Details macht Evleaks keine neuen Angaben. Dafür stellte aber Samsung offenbar für kurze Zeit ein Datenblatt ins Internet, welches aber mittlerweile nicht mehr zu finden ist. Offenbar war dies ein Fehler, gerade deswegen, weil der Hersteller das Galaxy S6 Active noch mit keinem Wort offiziell erwähnt hat. Wie die Technikseite GSMArena berichtet, konnten sich die technischen Daten des Smartphones trotz allem bereits verbreiten und belaufen sich demzufolge auf die Spezifikationen, die das reguläre Galaxy S6 auch besitzt:

  • Display: 5,1 Zoll, QHD
  • Prozessor: Octa-Core, Exynos 7420
  • Kamera: 5 MP / 16 MP
  • Maße und Gewicht: 143,5 x 70,6 x 6,85 Millimeter / 138 Gramm

Ein Unterschied soll sich allerdings im Akku ergeben, der sich einerseits austauschen lassen wird und andererseits 2.550 mAh stark ist. Des Weiteren wird berichtet, dass das S6 Active einen 32 GB großen internen Speicher bietet. Ein möglicher Micro-SD-Kartenslot, der in Gerüchten immer wieder angedeutet wurde, wurde von Samsung allerdings nicht bestätigt.

Angaben bezüglich der Präsentation sowie dem Marktstart machte Samsung bislang noch nicht.

Aufgeschraubt: Das versteckt sich in der Apple Watch

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Kaum auf dem Markt, schon zerlegt: Der Apple Watch Teardown lüftet die Geheimnisse um die Elektronik in der smarten Uhr. Für die verstecktesten Bauteile war dazu Röntgenstrahlung nötig.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Vor nicht einmal zwei Wochen startete die langersehnte Apple Watch in den Verkauf. Allerdings nach monatelanger Wartezeit, da es angeblich Verzögerungen bei der Herstellung gab, wie 9to5mac berichtete. Einer Meldung des Wall Street Journal zufolge gibt es aktuell Probleme mit der Produktion des „Taptic Engine“ genannten Vibrationsmotors, was die Auslieferung weiter verzögert. Frühestens Ende Juni wird man die Apple Watch daher ohne Vorbestellung im Apple Store ergattern können.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Verkaufszahlen

Exakte Verkaufszahlen sind bis heute Mangelware, weil Apple die Smartwatch unter „Andere Produkte“ listet und damit zwischen iPods, Apple TV und Zubehör verschwinden lässt. Schätzungen zufolge sollen in den USA am ersten Tag immerhin knapp 1 Million Vorbestellungen eingegangen sein. Die meisten davon für das Einstiegs-Modell „Apple Watch Sport“. Tim Cook beurteilte die Reaktionen auf die Uhr während der Verkündung der Quartatszahlen als „überwältigend positiv“. Der Analyst Mig-Chi Kuo von KGI Securities vermutet auf Giga, dass Apple zunächst 2,3 Millionen Exemplare produzieren ließ und die Vorbestellungen diesen Wert übersteigen. Er geht davon aus, dass zukünftig 2-3 Millionen Uhren im Monat vom Band laufen sollen.

Erste Testberichte oft sekptisch

Nachdem die ersten Exemplare der Apple Watch ausgeliefert wurden, finden sich online auch schon die ersten Kritiken (Winfuture, Computerbild, Appleinsider, CNET). Und die fallen häufig nicht sonderlich euphorisch aus. Das Display sei bei Sonnenlicht nicht gut ablesbar, viele Apps würden lediglich Benachrichtigungen ohne Antwortoption pushen und die Uhr reagiere oft nicht zuverlässig auf Armbewegungen (Aufwach-Funktion). Ohne iPhone sei die Uhr zudem quasi nutzlos. Erstaunlich ist, dass auch die Bedienung, die ja ein herausragendes Merkmal vieler Apple-Produkte ist, nicht gerade glänzend abschneidet: Die Menüführung sei zu uneinheitlich, die vielen Eingabemöglichkeiten schwer zu durchschauen. Dass Tattoos die Funktion des Pulsmessers beeinträchtigen, musste Apple bereits offiziell einräumen.

Das Akku-Drama

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Scheinbar das größte Problem ist der Akku – bei intensiver Nutzung schafft es die Apple Watch kaum über den Tag und auch der Handy-Akku verliert zwischen 10 und 15 Prozent mehr als ohne Uhr. Einige Benutzer beklagten sogar einen noch heftigeren Energieverlust beim iPhone, sodass Apple mit Hilfestellung reagierte. Alles Punkte, die auch unsere Prognose zur Apple Watch eher pessimistisch aussehen lassen.

Besser als über die Stärken und Schwächen der Uhr zu spekulieren ist es aber, sich das elektronische Innenleben anzusehen.

Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)
Die Bauteile der Apple Watch (Foto: iFixit)

Test: 12 von 12 Samsung-Akkus bei Amazon sind gefälscht

Nicht immer ist eine Fälschung vom Original zu unterscheiden.

Bei Amazon erhält man in 12 von 12 getesteten Fällen einen gefälschten Akku, wenn man einen neuen für sein Samsung Handy bestellen will. Das Geschäft mit Fälschungen boomt, da der Qualitätsunterschied oft erst nach Monaten deutlich wird.

In einem Test des Technologiemagazins c’t haben sich alle zwölf über Amazon gekauften Original-Akkus für Samsung-Smartphones als Fälschungen herausgestellt. Die bestellten Exemplare stammten teils von kleineren Händlern, teils von Amazon selbst, so die Tester. Die Kopien waren demnach optisch so gut nachgebaut, dass sie kaum von den Originalen zu unterscheiden waren. Erst eine Überprüfung durch den Hersteller bestätigte dann, dass kein einziger der angeblichen Original-Akkus tatsächlich original war.

Bei den bei eBay gehandelten Akkus wird es wohl auch nicht viel besser aussehen.

Nicht immer ist eine Fälschung vom Original zu unterscheiden.
Nicht immer ist eine Fälschung vom Original zu unterscheiden.

Zollstatistiken zufolge wächst der Handel mit gefälschten Akkus rasant: 2011 wurden in Deutschland noch 7000 gefälschte Handy-Akkus beschlagnahmt, 2014 waren es bereits über 45.000. c‘t berichtet, das Geschäft sei so erfolgreich, da den wenigsten Nutzern der Unterschied auffalle. Erst nach Monaten zeige sich die schlechtere Qualität durch rapide abnehmende Akkuleistung. Allerdings würden nur wenige Kunden dann noch reklamieren.

Bei Apple-Geräten gibt es ebenfalls einen großen Markt für Fälschungen: Da Apple überhaupt keine Original-Akkus in den Handel bringt, handelt es sich bei den Hunderten von entsprechenden Angeboten im Netz fast immer um Fälschungen.

Mehr zu diesem Thema in Kürze!

faltbarer Akku

Medienberichten zufolge hat der Hersteller Jenax einen Akku entwickelt, welcher sich 200.000 mal falten lässt und somit viel flexibler in einem Wearable eingesetzt werden könnte. Damit könnte man geringen den Platz, den das Innenleben eines Wearables bietet, optimal ausnutzen und das Problem von mangelnder Akkulaufzeit beheben.

faltbarer-Akku

Das leidige Thema bei vielen Wearables ist immer wieder die Batterielaufzeit. Während einige Fitnessarmbänder und Tracker mehrere Wochen auskommen, halten viele Smartwatches immerhin ein paar Tage durch. Die Apple Watch wird voraussichtlich sogar täglich geladen werden müssen und hält bei intensiver Nutzung nur wenige Stunden durch.

Daher plant der Hersteller Jenax eine kleine Revolution und arbeitet an einem Akku, der sich 200.000 mal falten lässt und daher im Handy, aber auch vor allem in Wearables den wenigen Platz optimal ausnutzen könnte. Der J.Flex Akku wurde bereits vorgestellt und soll den Sicherheitsanforderungen, zumindest in Südkorea, entsprechen. Über die genaue Laufzeit lassen sich noch keine Angaben machen, wobei davon gesprochen wird, dass ein Smartphone Akku mit der flexiblen Lösung 6 mal länger halten könnte.

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Nicht nur in dem Bereich soll der Akku zum Tragen kommen, der Hersteller sieht sich auch in Computern, Robotern und der Haushaltselektronik. Andere Hersteller arbeiten jedoch ebenfalls an ähnlichen Projekten, daher heißt es hier erst einmal abwarten, denn es könnte noch eine Weile dauern bis ein faltbarer Akku allen Sicherheitsstandards gerecht wird und den Markt erobert.

Samsung Smartphone Ladebuchse defekt? Akku lädt nicht mehr?

Liebe Community,

immer wieder wird an uns die Frage, „Was kann ich machen, meine Ladebuchse am Samsung Smartphone ist defekt?“ heran getragen.

Leider ist dies ein bekanntes Samsung-Problem, welches sich durch alle Modelle zieht. Irgendwann erwischt es eigentlich jedes Samsung Smartphone.

Der einfachste Weg ist es, den Akku extern zu laden. Leider verliert man da immer wieder die Einstellungen des Gerätes, wenn man Datum, Uhrzeit und WLAN und so weiter immer neu einrichten muss, ist dies eine lästige Sache.

Aber es gibt eine Lösung: Ein Bundle aus zweitem Akku und externem Ladegerät.
So kann ein Akku immer im Handy verbleiben, während der andere Akku im externen Ladegerät lädt.

Zu kaufen gibt es derartige Bundles hier: http://www.jubatec.net/bundles/handybundles/samsung/

Liebe Grüße und weiterhin viel Freude an Eurem Smartphone
Euer JuBaTec – Team