Samsung präsentiert auf der CES smarten Gürtel namens „Welt“

WELT ist ein Gürtel der dank eingebauter Sensoren Körperwerte messen kann (Bild Samsung)

Samsung will sich mit Wearables weg vom Handgelenk bewegen. Der südkoreanische Hersteller wird auf der CES einen smarten Gürtel zeigen.

Samsung will auf der CES in Las Vegas drei Innovationen aus seinem Creative Lab (C-Lab) vorstellen, die zumeist neue Wege gehen. Besonders das Smart Device »Welt« dürfte für einiges an Interesse sorgen. Dabei handelt es sich um einen technisch ausgerüsteten Gürtel, der die Fitness des Trägers dokumentieren soll. Damit entfernt sich Samsung von üblichen Geräten wie Trackern und Armbädern, die sich meist am Handgelenk befinden.

WELT ist ein Gürtel der dank eingebauter Sensoren Körperwerte messen kann (Bild Samsung)
WELT ist ein Gürtel der dank eingebauter Sensoren Körperwerte messen kann (Bild Samsung)

Das Unternehmen betont, dass Welt wie ein normaler Gürtel aussieht und einen diskretes Mittel ist, um Sensortechnologie am Körper einzusetzen. Das smarte Kleidungsstück misst den Hüftumfang, zeichnet das Essverhalten auf und zählt mit, wie viele Schritte der Nutzer gegangen ist oder wie lange er sitzt. Diese Daten werden dann an eine App geschickt, die ähnlich den Fitness Tracker-Programmen, Ernährungs- und Bewegungspläne erstellt.

Ein weiteres Produkt aus den C-Labs ist »TipTalk«, ein Gerät, das wie das Armband einer Uhr aussehen soll. Es könne mit einer smarten oder einer herkömmlichen Uhr kombiniert werden und ermögliche es zu telefonieren, indem der Nutzer den Finger an sein Ohr legt. Wie genau TipTalk funktionieren wird, hat Samsung jedoch noch nicht erläutert.

Samsung TipTalk (Bild Samsung)
Samsung TipTalk (Bild Samsung)

Last but not least zeigt das Unternehmen eine Gestensteuerung namens »Rink«, die speziell für den Einsatz mit Virtual Reality-Brillen ausgelegt ist. Sie erfasst Bewegungen der Hände und ermöglicht es, auf diesem Weg mit Programmen und Spielen zu interagieren.

Das C-Lab wurde 2012 von Samsung gegründet und arbeitete bisher an über 100 Projekten, von denen mittlerweile rund 70 fertiggestellt wurden. Wiederum 40 dieser Projekte befinden sich nun in anderen Business Units und werden dort weiterentwickelt. Von einer Marktreife der gezeigten Technologien ist also noch nicht auszugehen. Die Geräte haben laut Samsung aber ein enorm hohes Potenzial, um in absehbarer Zeit tatsächlich veröffentlicht zu werden.

Matias Duarte: „iOS ist komplex und schwerfällig“

Googles Android (Bild Google / inside-handy.de)

Das britische Magazin Wired konnte Androids Chefdesigner Matias Duarte zu einem Interview bewegen, in dem er über die Zukunft von Android sowie über die Konkurrenz Auskunft gibt. Dabei blieb es allerdings nicht: Im Interview teilt Duarte ordentlich aus und machte Apples Betriebssystem iOS zum Ziel seiner Anprangerungen.

Googles Android (Bild Google / inside-handy.de)
Googles Android (Bild Google / inside-handy.de)

Während Google in der Vergangenheit immer wieder sein Design überholt hat, setzt Apple seit jeher auf Kontinuität und auf eine beständig gleiche Oberfläche. Genau dies bemängelte Matias Duarte, Android Chefdesigner, in einem Interview mit Wired und greift Apples Betriebssystem iOS ganz offen an. Die Nutzeroberfläche des Systems sei definitiv zu „komplex und schwerfällig“. Als besonders störend empfindet Duarte die fehlende Weiterentwicklung: Auch wenn Apple mit der Einführung des ersten iPhones im Jahr 2007 einen neuen Standard setzen konnte, so habe sich die Nutzeroberfläche von iOS bis heute nicht wesentlich verändert. Sie bestehe immer noch aus einem Gitter aus App Icons, was seiner Meinung nach unpraktisch bei der Skalierung sei.

Hinzu komme, dass Apple mit seinem Oberflächen-Design einen neuen Standard gesetzt habe, der auch auf andere Hersteller abfärbt. Dadurch würde der Markt bis heute ein Stück weit gelähmt und zu sehr beeinflusst werden. Für Duarte ist somit eine Veränderung bei Apple unausweichlich – schließlich sei eine Lösung, die vor vielen Jahren als optimal galt, nicht die finale Lösung für alle Zeiten. Beispielsweise solle sich der Homescreen auf verschiedene Bildschirmgrößen anpassen können.

Inwiefern Duarte seine Anprangerungen selbst in seinen und Googles Zukunftsplänen umsetzen wird, bleibt abzuwarten. Zu beachten ist auch, dass gerade das einfache Bedienkonzept von Apples iOS-System von vielen Nutzern geliebt wird.

 

Galaxy S7/edge: Alle Gerüchte, Details und Fotos

Nachdem zuletzt Informationen zur neuen TouchWiz-Oberfläche, erste Bilder und ein Video aufgetaucht sind und es bereits diverse Gerüchte um eine mögliche Speichererweiterung, das Design und zwei Größen beim Samsung Galaxy S7 gab, gibt es nun neue Informationen zum möglichen Release-Datum und Verkaufsstart des Galaxy S7/edge.

Samsung Galaxy

Update 05. Januar 2016:
Zahlreiche Details und neue Frontbilder des Galaxy S7 geleakt

Der Technik-Insider Evan Blass behält mit seinen Leaks in den meisten Fällen recht. Nun hat er einen Artikel in dem Magazin „Venture Beat“ veröffentlicht, in dem er zahlreiche Details zu den kommenden Vorzeige-Smartphones von Samsung verrät. Demzufolge soll das S7, wie die aktuellen S6-Modelle auch, definitiv in zweifacher Ausführung auf den Markt kommen: Einmal als herkömmliches Modell mit 5,1 Zoll Display-Diagonale sowie einmal als edge-Variante mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm. Während die Displaygröße des normalen S7-Modells gleich mit der des S6 bleibt, verkleinert sich das Display des S7 edge im Vergleich zum S6 edge Plus um 0,2 Zoll.

Darüber hinaus sollen beide Modelle IP67-zertifiziert worden sein, sind also sowohl wasser- als auch staubdicht. Für eine ausreichende Energiezufuhr sollen ein 3.000 mAh großer Akku im S7 und ein 3.500 mAh großer Akku im S7 edge sorgen. Im Vergleich: Die aktuellen Modelle besitzen einen Akku mit 2.550 mAh (S6) und 2.600 mAh (S6 edge). Ein kabelloses Aufladen soll innerhalb von zwei Stunden ebenfalls möglich sein.

Die mutmaßliche Front des Galaxy S7 (Bild No Where Else)
Die mutmaßliche Front des Galaxy S7 (Bild No Where Else)

Blass berichtet weiter, dass Samsung offenbar an einer sogenannten „always-on-Funktion“ gearbeitet hat. Das bedeutet, dass das Display immer an ist (ähnlich wie beispielsweise einem E-Ink-Display), eine Informationserfassung auf den ersten Blick erlaubt und dabei aber nur ein Prozent des Akkus pro Stunde verbraucht. Als Prozessor soll entweder der Exynos 8890 oder der Snapdragon 820 eingesetzt werden. Je nach Region soll dies variieren.

Und damit noch nicht genug: Evan Blass berichtet, dass es von den S7-Modellen je eine Variante mit 32 GB und 64 GB internen Speicherkapazitäten geben soll. Die Kamera soll außerdem mit 12 Megapixeln sowie einer f/1.7-Blende ausgestattet sein. Als „Design-Neuheit“ gilt das Kameramodul auf der Rückseite, das erstmals nicht aus dem Gehäuse heraus stehen soll, sondern flach integriert wurde.

Update 28. Dezember 2015:
Vorstellung wohl auf dem MWC und Marktstart im März

Da bereits das Galaxy S5 und auch das Galaxy S6 / S6 edge jeweils auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wurden, geht man bisher davon aus, dass auch das nächste Samsung-Flaggschiff dort das Licht der Welt erblicken wird. Diese Annahme wird nun halboffiziell vom größten chinesischen Mobilfunk-Provider China Mobile bestätigt, als dieser auf einer Veranstaltung eine Roadmap für das Jahr 2016 präsentierte. Auf dieser Zeittafel ist der Release des Galaxy S7 für März 2016 angesetzt. Dies scheint ein realistischer Zeitplan für den chinesischen Markt, wenn Samsung das Galaxy S7 und S7 edge tatsächlich auf dem MWC präsentiert. Denn dieser findet 2016 vom 22. bis 25. Februar statt.

Update 21. Dezember 2015:
Mit einer neuen TouchWiz-Oberfläche soll Apple Konkurrenz gemacht werden

Die Benutzeroberfläche TouchWiz soll nach den neuesten Gerüchten beim Galaxy S7 runderneuert werden und ein besseres Nutzererlebnis sicherstellen, berichtet GforGames, die sich auf chinesische Quellen beziehen. Samsung soll dabei im Auge haben, dass die Benutzeroberfläche so optimiert wird, dass das Apple-Betriebssystem iOS überholt werden kann.

Für die Weiterentwicklung von TouchWiz sollen Ingenieure von Google herangezogen worden sein. Diese arbeiten laut der Quelle daran, die Reaktionszeit der auf Android basierenden UI zu minimieren.

In den letzten Tagen machten zudem die Gerüchte die Runde, dass das Samsung Galaxy S7 ein druckempfindliches Display erhalten soll, das will das Wall Street Journal erfahren haben. Diese Funktion besitzt auch das iPhone 6s oder das Huawei Mate S. Außerdem soll das Galaxy S7 mit einer neuen Schnellladefunktion ausgestattet sein.

Die neuesten Gerüchte sind wiederum mit Vorsicht zu genießen, bestätigt ist hiervon noch nichts. Wahrscheinlich wird es zum MWC in Barcelona Ende Februar genauere Informationen geben.

Update 13. Dezember 2015
Neues Video und Hands-On-Bilder des Rahmens aufgetaucht

Das Samsung Galaxy S7 wird sich wohl beim Design nicht sehr vom aktuellen Modell unterscheiden. Trotz eines Größenzuwachses wird das grundsätzliche Aussehen wohl nicht angetastet. Das war bisher gemunkelt worden und könnte sich gerade durch neue Bilder bestätigt haben.

Beim Kurznachrichtenportal Weibo sind drei Bilder des Rahmens des neuen Spitzenmodells aufgetaucht, die keine großen designerischen Experimente beinhalten. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, dass ein gerendertes Modell des Galaxy S7 von allen Seiten zeigt. Das Video stammt dabei von uSwitch Tech, die sich auf Material von @OnLeaks berufen.

Während das Video das Design so widerspiegelt, wie sich ein Designer auf Grundlagen von Gerüchten das neue Smartphone vorstellt, wirken die Bilder des Rahmens auf der chinesischen Plattform sehr real und könnten einen genaueren Eindruck des geplanten Endprodukts vermitteln.

Update 08. Dezember 2015
Erste Renderbilder zum Galaxy S7 aufgetaucht

Die Seite GSMArena zeigt die Render-Bilder zum Galaxy S7. Die Bilder sind bei einem Smartphone-Hüllenhersteller aufgetaucht und geben einen neuen Hinweis darauf, wie das Galaxy S7 aussehen könnte. Sie bestätigen das Gerücht, dass sich das Design kaum von dem des Galaxy S6 unterscheidet.

Nach den Bildern zu urteilen würde das Galaxy S7 in zwei Versionen auf dem Markt erscheinen. Ein normales Modell mit einer Größe von 43,3 x 70,8 x 6,9 Millimetern und eine Plus-Version mit den Maßen von 163,3 x 82 x 7,8 Millimetern. Die Plus-Version, die hier vorgestellt wird, ist keine Edge-Version. Damit wird eine weitere Version in den Raum geworfen und es ist nicht wirklich klar, welche Versionen eines Galaxy S7 zu erwarten sind. Möglich sind eine normale Version in Kombination mit einer Edge-Version oder einer Plus-Version.

Die Bilder bestätigen das Gerücht, dass sich das Design des Galaxy S7 kaum von dem des Galaxy S6 unterscheidet. Die Kamera ragt auf den Bildern, wie beim Galaxy S6, aus dem Gehäuserücken heraus und auch die Position der Lautsprecheraussparungen, der Kopfhörerbuchse und des USB-Eingangs bleiben laut den Bildern unverändert. Die Frontkamera ist weiter an den rechten Rand gerutscht.

Die Abbildungen zeigen auch ein Detail der Vorderseite: Die Home-Taste ist rechteckig und nicht im Vergleich zum S6 an den Kanten abgerundet. Der Rahmen des Galaxy S7 ist laut den Grafiken komplett abgerundet, Einkerbungen an den Seiten sind nicht mehr zu erkennen.

Die seitlichen Tasten sind laut den Renderbildern unverändert geblieben, das Fach für eine Nano-SIM-Karte ist etwas weiter nach unten gerutscht, einen Hinweis auf ein Fach für eine microSD-Karte geben die Bilder nicht.

Galaxy S7 - Renderbilder (Bild ITSkina)
Galaxy S7 – Renderbilder (Bild ITSkina)

Update 07. Dezember 2015
Benchmark-Test beweist: Galaxy S7 so schnell wie iPhone 6s

In dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo hat eine anonyme Quelle Ergebnisse eines Geekbench-Tests veröffentlicht, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um das kommende Samsung-Flaggschiff Galaxy S7 handelt, berichtet der Blog SamMobile. In dem Test wurde der Snapdragon 820 unter die Lupe genommen, der einen Multicore-Wert von 5.423 Punkten erreichen konnte. Im Vergleich zu den Ergebnissen des Modells mit dem Exynos-Prozessor, der auf 8.890 Punkte kam, ist dieses Ergebnis deutlich niedriger.

Daneben wird auch der Singlecore-Wert des Galaxy S7 mit verbautem Qualcomm-Chip angegeben, der sich auf 2.456 Punkte beläuft. Das Modell mit Exynos-Prozessor konnte hingegen nur 2.294 Punkte ergattern. Wenn man diesen Werten Glauben schenken darf und es sich letztlich tatsächlich um das Galaxy S7 handelt, so würde das S7 mit dem Snapdragon 820 in der Singlecore-Belastung schneller sein, die Exynos-Variante hingegen in der Multicore-Auslastung.

Im Vergleich konnte der A9-Chip von Apple, der im iPhone 6s werkelt, im Singlecore-Test einen Wert von 2.495, im Multicore-Test 4.351 Punkte erzielen. Wenn die Benchmark-Ergebnisse echt sind, könnte das Galaxy S7 es im Hinblick auf die Prozessorleistung mit Apples A9-Chip aufnehmen und in direkte Konkurrenz treten.

Update 02. Dezember 2015
Mehr technische als optische Verbesserungen

Wie die „Korea Times“ mit Bezug auf Insider-Quellen aus Samsung-Kreisen berichtet, wird Samsung offenbar am Design des kommenden Galaxy S7 und S7 edge nicht viele Veränderungen vornehmen. Laut dem Wortlaut eines Informanten hätten „das Galaxy S6 und S6 edge bereits Fortschritt repräsentiert, das Galaxy S7 soll nun Verbesserungen hinsichtlich der Kamera, der Performance und einige andere neue Funktionen besitzen.“ Damit ist offenbar gemeint, dass Samsung das Galaxy S6 und S6 edge optisch durch die neuen hochwertigeren Materialien aus Metall und Glas und ebenfalls durch das neue Design bereits so gut verbessert hat, dass sich die Südkoreaner im nächsten Jahr vor allem auf den technischen Fortschritt konzentrieren möchten.

Samsungs größter Konkurrent Apple schlägt seit Jahren einen ähnlichen Weg ein. So besitzen etwa das iPhone 4 und iPhone 4s das gleiche Design und auch das iPhone 6 und iPhone 6s sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Lediglich das iPhone 5 und iPhone 5s unterscheiden sich etwas mehr.

So könnte es also sein, dass man auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, wo mit großer Wahrscheinlichkeit das neue Samsung-Flaggschiff seine Premiere feiert, ein optisch nahezu unverändertes Smartphone zu Gesicht bekommt. Die Kosten die sich Samsung für die Designentwicklung spart, könnten sich zudem positiv auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) auswirken. Durch die unterschiedlichen Speichervarianten lag die UVP des Galaxy S6 zwischen 699 und 899 Euro beziehungsweise der des Galaxy S6 edge bei 849 und 1.049 Euro. Mittlerweile ist der Marktpreis des Galaxy S6 auf rund 435 Euro und der des Galaxy S6 edge auf 549 gesunken.

Update 30. November 2015
Konzeptvideo zeigt mögliches Design

Laut Jermaine Smit hat das Galaxy S7 Edge geschwungene Ecken und leicht abgerundete Bildschirmkanten. In dem Konzeptvideo wird das Galaxy S7 edge in vier verschiedenen Farben präsentiert: Schwarz, Weiß, Titanium und Blau.

In dem Video nimmt Jermaine Smit auch technische Details auf, die sich teilweise auf frühere Gerüchte stützen. Das Galaxy S7 edge soll nach seinen Vorstellungen ein 5,7 Zoll großes Display haben, das mit 1.440 x 2.560 Pixeln auflöst. Im Inneren des Smartphones soll ein Exynos 8890 oder ein Snapdragon 820 sitzen, der von einem 3150-mAh-Akku mit Energie versorgt wird. Der interne Speicher soll nach Smits Vorstellungen entweder 32, 64 oder 128 GB betragen und der Arbeitsspeicher soll nach dem Wunsch des Designers eine Größe von 6 GB haben. Die Arbeitsspeicher-Kapazität ist möglicherweise etwas zu optimistisch angesetzt, ein Arbeitsspeicher von 4 GB liegt eher im realistischen Bereich, diesen findet man auch im Galaxy S6 edge Plus vor.

Auch Kameradetails lässt Smit nicht aus. In seinem Video hat die Hauptkamera 16 Megapixel und die Frontkamera acht. Der Designer hofft außerdem, dass die neue BRITCELL-Technik von Samsung genutzt wird, die auch bei wenig Licht scharfe Bilder ermöglicht.
Samsung selbst hat bisher weder ein Galaxy S7 noch ein Galaxy S7 edge offiziell angekündigt oder bestätigt. Es gibt aber schon Hinweise darauf, dass die neuen Geräte Ende Februar zum MWC in Barcelona vorgestellt werden könnten. Bis dahin bleiben alle Details nur Vermutungen und es bleibt abzuwarten, wie das Galaxy S7 wirklich aussehen wird.

Update 10. Oktober 2015
Samsung plant wohl Speichererweiterung und zwei Größen

Wie verschiedene Medien berichten, werden sich die Änderungen beim Galaxy S7 und dem Galaxy S7 Plus, sofern sie denn so heißen werden, in der Größe der Displays und der Ausstattung verbergen. Dass es zwei Größen geben wird, wird kaum mehr bezweifelt, hat Samsung doch mit dem Galaxy S6 edge Plus eine zwei-Größen-Politik eingeführt, die wohl auch in der neuen Generation fortgeführt werden wird.

Dabei sollen die beiden Größenvarianten etwas wachsen und auf ein 5,2 statt einem 5,1 und ein 5,8 statt einem 5,7 Zoll großen Panel bauen. Dazu soll das neue Galaxy S7 wieder einen Micro-SD-Kartenslot bekommen, dessen Wegfall beim Galaxy S6 und seinen Brüdern stark kritisiert wurde. Akkuwechsler sollen jedoch weiter enttäuscht werden: Der Akku des neuen Galaxy S7 wird wohl wie schon beim Vorgänger nicht wechselbar sein. Schuld daran sollte das Unibody-Gehäuse sein, dass einen Wechselakku unmöglich macht.

Update 09. Oktober 2015
Prozessor, Display und Ausstattung des Galaxy S7

Die großen Fragezeichen bei den Gerüchten um das Samsung Galaxy S7 prangen noch auf der Displayauflösung, dem Prozessor und den Modellvarianten. Während es noch keine Informationen dazu gibt, ob es wieder zwei Varianten mit und ohne gekrümmten Rändern geben wird, kann bei der Auflösung und dem Prozessor zumindest spekuliert werden.

Das Magazin asiatoday berichtet über ein UHD-Display, das wohl mit einer Auflösung von 2.160 x 3.840 Pixeln daher kommen wird. In welchem Modell es verbaut sein soll, wird jedoch nicht genannt. Beim Prozessor wird dabei über den Snapdragon 820 gemunkelt, der mit 4 GB Arbeitsspeicher versorgt wird. Eine Kombination, die getrost angezweifelt werden kann, da Samsung mittlerweile dazu übergegangen ist, seine Spitzenmodelle mit seinen eigenen Prozessoren der Exynos-Baureihe zu bestücken. Die Arbeitsspeicher-Kapazität liegt jedoch im realistischen Bereich, was den Einsatz des Arbeitsspeichers im Galaxy S6 edge Plus beweist.

Dazu kommt, dass Samsung noch einiges an Prozessor-Technik in petto hat. Der neue Exynos M1 soll eine echte Rakete sein und alle anderen mobilen Prozessoren überbieten. Ob er allerdings schon zum Debüt des Galaxy S7 einsatzbereit ist, ist ebenfalls noch zu bezweifeln.

Weniger Besucher für weniger Stress in den Messehallen der CES

CES (Bild Lenovo)

Auf der CES in Las Vegas wird auf die Bremse getreten. Die Zahl der Fachbesucher werde in diesem Jahr auf 150.000 bis 170.000 gedrückt. Nachdem im Jahr 2015 ein Zuwachs um elf Prozent auf 176.000 Gäste registriert wurde, soll es dieses Jahr „weniger gedrängt“ zugehen, sagte der Messe-Chef Gary Shapiro dem „Wall Street Journal“.

CES (Bild Lenovo)
CES (Bild Lenovo)

Ein weiteres Problem bleibt trotz der Ticket-Reduzierung allerdings bestehen: Das Messegelände in Las Vegas ist für die Technikmesse inzwischen viel zu klein. Diverse Pressekonferenzen finden deswegen in den örtlichen Hotels oder anderen Räumlichkeiten statt. Für die Aussteller sorgt das zwar für mehr Exklusivität abseits des Messetrubels, die Kehrseite ist allerdings ein Verkehrschaos auf den ohnehin stark frequentierten Straßen des Spieleparadieses. Auch die Monorail, die zwischen Hotels und Messegelände eingesetzt wird, ist oft hoffnungslos überfüllt.

Ähnlich wie der Mobile World Congress in Barcelona ist auch die Consumer Electronics Show in Las Vegas nur für Fachbesucher nach einer vorherigen Anmeldung zugänglich. Normale Besucher erhalten in der Regel keinen Zutritt auf das Messegelände. Und noch etwas sorgt für Aufsehen: Wer das Messegelände in Las Vegas betreten möchte, muss in diesem Jahr auf das Mitführen eines Koffers verzichten. Die Angst vor etwaigen versteckten Sprengsätzen ist nach den Ereignissen der vergangenen Monate auch in den USA groß. Deswegen soll es auch zu verstärkten Taschenkontrollen kommen.

Moto X Force im Benchmark-Test

Moto X Force Antutu 6.0 (Bild inside-handy.de)

Anfang Dezember des vergangenen Jahres enthüllte Motorola neben seiner Smartwatch Moto 360 Sport auch das Moto X Force, das durch ein besonders bruchsicheres Display überzeugen soll. Im gleichen Monat wurde auch eine neue Version des Antutu-Benchmarks veröffentlicht. Die Redaktion von inside-handy.de hat das Moto X Force sowohl mit der alten, als auch mit der neuen Benchmark-Test-Version auf die Probe gestellt.

Moto X Force Antutu 5.7 (Bild inside-handy.de)
Moto X Force Antutu 5.7 (Bild inside-handy.de)

Das Moto X Force von Motorola wurde von inside-handy.de durch den Antutu-Benchmark geschickt – zunächst in der älteren Version 5.7. Dort konnte das noch junge Smartphone 58.984 Punkte erzielen. Mit diesem Ergebnis positioniert sich das Moto X Force gut und kann beinahe mit dem iPhone 6s Plus mithalten: Apples neuestes Gerät erzielte 59.171 Punkte. Etwa auf Augenhöhe begegnet es dem zweiten Smartphone von OnePlus, dem OnePlus 2: Mit 58.392 Punkten liegt das chinesische Gerät nur knapp hinter dem Moto X Force.

Zum weiteren Vergleich: Während das LG G4 50.373 Punkte erzielte, bekam das Mate S aus dem Hause Huawei auf 51.089 Punkte, das HTC One M9 mit 56.613 Punkten auf ein etwas besseres Ergebnis. An das Galaxy S6 von Samsung konnte das Moto X Force jedoch nicht aufschließen: Das S6 saust mit 64.258 Punkten am neuen Motorola-Smartphone vorbei.

Antutu-Benchmark 6.0

Im Test mit der neuen Antutu-Benchmark-Version 6.0 haben sich allerdings Unterschiede ergeben: Hier konnte das Moto X Force weitaus mehr Punkte absahnen: 84.460. Im Ranking des Antutu-Benchmarks lagen nur das Hauwei Mate 8 mit 92.746 Punkten sowie das Pro 5 von Meizu mit 85.652 Punkten vor dem Smartphone. Kurz hinter dem Moto X Force landete das Galaxy Note 5 mit 83.087 und das Galaxy S6 Edge mit 81.087 Punkten. Damit schneidet das noch frische Motorola-Gerät überdurchschnittlich gut ab.

Moto X Force Antutu 6.0 (Bild inside-handy.de)
Moto X Force Antutu 6.0 (Bild inside-handy.de)

Gerücht um Samsung-Tablet mit Windows 10 und 12 Zoll Bildschirm

Samsung Tablet (Bild Samsung)

Der ungarischen Seite techlabor.hu liegt ein Zertifizierungsergebnis für ein Samsung-Tablet mit Windows 10 vor. Das Wi-Fi-Alliance-Zertifikat weist auf ein Tablet hin, das mit Windows 10 läuft und die Kennung SM-W700 trägt. Weitere Angaben lassen möglicherweise auf ein 12-Zoll-Gerät schließen. Bei der Display-Auflösung mutmaßt die Quelle, dass das Gerät mit 2K oder 4K kommt. Dies wären dann 1.600 x 2.560 Pixel beziehungsweise 2.400 x 3.840 Pixel.

Samsung Tablet (Bild Samsung)
Samsung Tablet (Bild Samsung)

Den Kern des Tablets soll ein Intel-Prozessor bilden, hier ist die Rede vom Intel Core M, dem 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Außerdem dürfte das Tablet mit dem S Pen kompatibel sein.

Eine Vorstellung des Tablets bereits im Januar scheint nicht ausgeschlossen, so die Quelle. Die in der dieser Woche beginnende Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas könnte dafür einen geeigneten Rahmen bieten.

Zertifizierung Samsung Tablet (Bild techlabor hu)
Zertifizierung Samsung Tablet (Bild techlabor hu)

Im August gab es bereits Gerüchte um ein Samsung-Tablet mit Windows 10, das in direkte Konkurrenz zu Microsofts Tablet Surface Pro 4 treten sollte. Die Daten von damals decken sich zum größten Teil mit den aktuellen von techlabor, sodass es ein und dasselbe Gerät sein könnte. Eine offizielle Verlautbarung seitens Samsung steht noch aus.

Gerücht um günstige Samsung-Tablets

Samsung Tablet (Bild Tabletguide)

Samsung plant offenbar einen Angriff auf den Tablet-Markt. Zunächst tauchte die Zertifizierung eines 12-Zoll-Tablets auf. Nun berichtet die Seite Gadgetzarena von einem 8-Zöller, der zu Testzwecken in Indien gelandet sein soll. Dabei wird sich auf eine indische Import-Export-Behörde namens Zauba berufen.

Samsung Tablet (Bild Tabletguide)
Samsung Tablet (Bild Tabletguide)

Zwei bis dato unbekannte Tablets mit den Kennzeichen SM-T375S sind demnach im Dezember von Südkorea nach Dehli gesendet worden. Der Vermerk „For Testing“ lässt auf Test- oder Zertifizierungsgeräte schließen. Ebenfalls heißt es in dem Vermerk, dass die Geräte nicht verkauft und nach Erfüllung ihrer Funktion zerstört werden sollen.

Gadgetzarena hat zudem zu Datum und Modellbezeichnung passende Zertifizierungsangaben gefunden, die das Gerät quasi bestätigen sollen. Demnach handelt es sich um ein 8-Zoll-Android-Tablet.

Ebenfalls hat die Seite aus den angegebenen Daten einen Preis errechnet, der umgerechnet bei knap 100 US-Dollar liegt. Es müsste sich demnach um ein Einsteiger-Tablet handeln. Weitere Daten zu dem Gerät sind aus den Aufzeichnungen nicht zu entnehmen.

Die Zertifizierung lässt die Tests bereits als fortgeschritten wirken, sodass mit einer zeitnahen Präsentation des oder der Tablets gerechnet werden kann. Möglicherweise ist die Consumer Electronic Show in Las Vegas ein geeigneter Schauplatz.

Gerücht um das iPhone 7

Ein Schweizer Designer hat ein Konzept zum iPhone 7 entworfen. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)

Es ist noch fast ein Jahr hin, bis das neue iPhone 7 vorgestellt wird. Dennoch kursieren bereits jetzt schon die ersten Gerüchte im Netz herum, die sich um das neue Apple-Flaggschiff drehen. Eines der Gerüchte besagt nun, dass das kommende iPhone wieder etwas dünner werden soll, da Apple angeblich auf den Klinkenanschluss verzichten möchte. Darüber hinaus könnte Apple das iPhone 7 mit einem wasserdichten Gehäuse ausstatten.

Die Modelle des iPhone 7 (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)
Quelle: https://www.handy-abovergleich.ch/iphone-7-konzept/

Update vom 30. Dezember 2015
Wasserdichtes iPhone-Gehäuse kommt aus Taiwan

Beim iPhone 7 soll Apple auf bewährte Zuliefer-Betriebe setzen. Wie die chinesische Nachrichtenseite Digitimes berichtet, wird die Firma Catcher Technology auch im Jahr 2016 einen großen Teil der Metallgehäuse für Apple-Smartphones herstellen. 30 bis 35 Prozent der iPhones aus der 7er-Reihe sollen demnach Teile aus den Werken von Catcher Technology haben.

Im Zuge der Berichte kommt außerdem das Gerücht auf, dass das Gehäuse des nächsten iPhones aus einem neuen Material gefertigt sein soll, das einerseits die Antenne des Smartphones versteckt und andererseits für ein wasserdichtes Gerät sorgt.

Update vom 21. Dezember 2015
Neues Konzept zeigt drei Versionen mit USB-Typ-C statt Lightning-Connector

Ein neues Konzept zum iPhone 7 ist aufgetaucht. Erstellt vom Designer Eric Huismann wurde es auf der Schweizer Webseite Handy-Abovergleich vorgestellt. Es zeigt, dass auch das iPhone 7 in drei Varianten – 7 mini, 7 und 7 Plus – erscheinen soll. Außerdem nimmt das Konzept die letzten Gerüchte auf, wonach das nächste iPhone dünner wird. Zu diesen Gunsten fällt der 3,5-mm-Klinken-Anschluss für Kopfhörer weg. Dafür ist die dünnste Variante, das iPhone 7 mini einen halben Zentimeter dick, die beiden anderen Versionen messen hier 5,2 (iPhone 7) beziehungsweise 5,5 Millimeter (iPhone 7 Plus).

Als Ersatz bietet Apple dem Konzept zufolge eigene Bluetooth-Kopfhörer an, die als AirPods erscheinen und einen besseren Klang liefern sollen als die bisher stets beigelegten EarPods.

Ein Schweizer Designer hat ein Konzept zum iPhone 7 entworfen. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)
Ein Schweizer Designer hat ein Konzept zum iPhone 7 entworfen. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)

Darüber hinaus verzichtet Apple – geht es nach Huismanns Konzept – auf den Lightning-Connector als General-Anschluss. Stattdessen soll das iPhone kompatibler werden, hierfür sorgt ein neuer Anschluss via USB-Typ-C, der auch für schnellere Datenübertragungsraten sorgt.

Das Smartphone selber soll sich in der Erscheinung am aktuellen iPhone 6 beziehungsweise iPhone 6s orientieren. Die Außenhülle soll jedoch nicht aus Glas, sondern aus einer Metalllegierung bestehen, die auch in der Raumfahrt verwendet wird. Auch diese Neuerung kommt der geringeren Dicke zugute.

Unter dem Display ist in den Home-Button, wie schon bei den Vorgängern ein Fingerabdrucksensor integriert. Dieser soll beim iPhone 7 3D-Touch unterstützen und beim Drücken ein haptisches Feedback geben. Der Home-Button ist zudem unsichtbar, solange das iPhone ausgeschaltet oder gesperrt ist, beim Entsperren wird der Button durch einen beleuchteten Ring kenntlich gemacht.

 Das neueste Konzept zeigt Apples iPhone 7 in vier Farbvarianten: Gold, Silber, Roségold und Space Black. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)
Das neueste Konzept zeigt Apples iPhone 7 in vier Farbvarianten: Gold, Silber, Roségold und Space Black. (Bild: Handy-Abovergleich/Huismann)

Die drei Versionen des iPhone 7 unterscheiden sich lediglich in der Größe ihrer Erscheinung. Jede Version ist zudem noch in drei Speicherversionen unterteilt. Es stehen jeweils 32, 64 oder 128 GB zur Auswahl.

Bei den Displays prognostiziert der Designer, dass Apple jeweils ein Retina-Display mit 3D-Touch verbaut. Das iPhone 7 mini käme mit einem 4 Zoll großen IPS-Display mit einer Auflösung von 750 x 1.334 Pixeln bei 401 ppi. Das iPhone 7 in der Grundversion würde ein 4,7-Zoll-Display haben, ebenfalls IPS-Technologie besitzen und eine Full-HD-Auflösung bieten (1.080 x 1.920 Pixel, 401 ppi). Die größte Variante, das iPhone 7 Plus kommt laut Konzept mit einem 5,5 Zoll großen Display, die Auflösung beträgt hier 1.440 x 2.560 Bildpunkte bei 401 ppi.

Eine neue Kamera ist ebenfalls in das Konzept eingeflossen. Diese ist vollständig in das dünne Gehäuse eingelassen und wird als iSight bezeichnet. Sie schießt Fotos mit 15 Megapixeln und ist in der Lage, Videos in 5K-Qualität aufzunehmen.

Insgesamt stehen je iPhone-7-Variante vier Farben zur Auswahl: Gold, Silber, Roségold und Space Black.

Mit der endgültigen Vorstellung des neuen iPhones wird wie bisher üblich im Spätsommer des kommenden Jahres gerechnet.

Update vom 29. November 2015
Dünner und ohne Klinkenbuchse

Apple-Fans die bei dem aktuellen iPhone-7-Gerücht nun befürchten, dass man in Cupertino komplett auf einen Kopfhörereingang beim nächsten iPhone verzichten möchte, können durchatmen. Denn selbst wenn das Gerücht, dass Apple beim iPhone 7 keinen Klinkenanschluss mehr verbaut um das iPhone gut einen Millimeter dünner zu machen stimmt, so gibt es bereits eine geplante Alternative für den wegfallenden Kopfhöreranschluss. So berichtet die japanische Webseite Macotakara, dass Apple stattdessen den Lightning-Anschluss als Kopfhöreranschluss nutzen möchte.

Diese Alternative wäre nichts Neues im Hause Apple. Bereits jetzt unterstützt der Lightning-Port von Apple die Ton-Wiedergabe. Erste Hersteller haben schon Kopfhörer mit Lightning-Anschlüssen auf den Markt gebracht. Sollte sich Apple tatsächlich dazu entscheiden, auf den 3,5-mm-Klinkenanschluss zu verzichten, dürfte der Aufschrei am Anfang dennoch groß sein. Denn schließlich haben viele iPhone-Käufer einen womöglich sehr teuren Kopfhörer zu Hause, den sie auch beim iPhone 7 weiter benutzen möchten, der den neuen Anschluss dann noch nicht unterstützt. Höchtwahrscheinlich wird Apple im Fall der Fälle dann einen entsprechenden Lightning-Klinken-Adapter anbieten, der wiederum zusätzliches Geld in die Kassen in Cupertino spült.

Google Glass 2 zeigt sich

Google Glasss 2 (Bild FCC)

Vor rund einem Jahr stellte Google die Testreihe der Google Glass ein und verkaufte keine neuen Testgeräte mehr. In den letzten Monaten gab es zahlreiche Gerüchte zu einer neuen Generation der Datenbrille. Diese zeigte sich nun bei der amerikanischen Zertifizierungsbehörde FCC.

Google Glasss 2 (Bild FCC)
Google Glasss 2 (Bild FCC)

Die Fotos der Google Glass 2 lassen darauf schließen, dass den Entwicklern das Design durchaus imponiert hat. Im Hauptteil der Brille hat sich hier wenig getan, allerdings gibt es bei der neuen Brille die Möglichkeit, sie so zu falten, dass die Datenbrille kompakt und taschenfreundlich wird. Dies betrifft den rechten und elektronischen Teil der Brille. Der linke Bügel mit rein haltender Funktion ist bei der neuen Generation, laut den FCC-Bildern, komplett weggefallen.

Innerhalb des Gerätes soll sich einiges getan haben: So wurde die WLAN-Konnektivität verbessert und die Stromversorgung erweitert und der Akku hinsichtlich der Hitzeentwicklung optimiert. Für letzteres soll auch der Prozessor, ein Intel Atom sorgen.

Die Google Glass der zweiten Generation soll als „Enterprise-Edition“ vor allem für Unternehmen gedacht sein und im Arbeitsbereich eingesetzt werden. Hierbei kommt das Google-Programm „Glass for Work“ ins Spiel: Zunächst sollen die Startups innerhalb dieses Programms die Datenbrillen erhalten, dies berichtet 9to5Google.

Samsung Galaxy A9

Samsung Galaxy A9 (Bild 9to5Google)

Erst gestern waren neue Bilder und Daten zu Samsungs erwartetem Phablet Galaxy A9 aufgetaucht. Nun lässt der südkoreanische Konzern seine Fans nicht länger warten lassen und hat das Smartphone offiziell in China vorgestellt. Es ist das größte der Galaxy-A-Reihe, die im Mittelklasse-Segment eine Vorreiter-Rolle übernehmen soll, wie die S-Reihe sie im Oberklasse-Bereich innehat.

Samsung Galaxy A9 (Bild 9to5Google)
Samsung Galaxy A9 (Bild 9to5Google)

Die Gerüchte verdichteten sich in den vergangenen Wochen so sehr, dass Samsung in China, laut dem Blog Sammobile, wenig Exklusives zu berichten hatte. Der 6-Zoll-Bildschirm kommt wie erwartet mit Full-HD-Auflösung (1.080 x 1.920 Pixel). Der Akku ist mit einer Kapazität von 4.000 mAh zunächst ein Hingucker. Hierbei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass ein 6-Zoll-Display auch seine Energie benötigt.

Angetrieben wird das A9 von einem Qualcomm Snapdragon 652, 64-Bit Version. Bis zuletzt war dieser Prozessor unter der Kennung 620 bekannt. Dessen acht Kerne takten mit 1,8 GHz. Dazu gesellen sich 3 GB Arbeitsspeicher.

Intern stehen 32 GB Speicherplatz zur Verfügung, dieser kann per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden.

Samsung Galaxy A9 (Bild TEENA )
Samsung Galaxy A9 (Bild TEENA )

Die Hauptkamera auf der Rückseite des Galaxy A9 löst mit 13 Megapixeln aus. Auf der Vorderseite stehen 8 Megapixel zur Verfügung. Außerdem ist ein Fingerabdruck-Sensor, unter anderem für Samsung Pay in den Home-Button integriert

Das Gehäuse des neuen Samsung ist aus Glas und Metall und führt somit die Reihe nach dem Galaxy A5 (2016) und dem A7 (2016) fort.

Es wurde bislang erwartet, dass das Smartphone auch in Europa erscheint. Dazu machte Samsung explizit jedoch keine genauen Angaben. In China wird das Smartphone noch vor dem Jahreswechsel in den Verkauf kommen. Ein Preis wird erst dann genannt.

Das Samsung galaxy A9 im Überblick:

  • Display: 6 Zoll, Full-HD, 1.080 x 1.920 Pixel, 2,5D-Glas
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 652, 64 Bit, Octa-Core, 1,8 GHz
  • Arbeitsspeicher: 3GB RAM; interner Speicher: 32 GB, erweiterbar um bis zu 128 GB
  • Hauptkamera: 13 Megapixel; Frontkamera: 8 Megapixel
  • Akku: 4.000 mAh
  • OS: Android 5.1.1 alias Lollipop; TouchWiz
  • Fingerabdrucksensor
  • Metall-Glas-Gehäuse