Was ist NFC eigentlich?

Mit NFC (Near Field Communication) wird ein Standard zur Übertragung von Daten per Funk auf kurzen Strecken bezeichnet.Genutzt wird hierbei eine Frequenz aus dem Hochfrequenzband, nämlich 13.56 MHz.

Man muss bei NFC zwischen passiven und aktiven Transmittern unterscheiden.

Legt Ihr zum Beispiel zwei Handys aufeinander und transferiert per NFC Daten, so unterhalten sich zwei aktive Transmitter. Steuert Ihr mit einem NFC-Tag Eurer Handy, so unterhält sich ein aktiver Transmitter mit einem Passiven.

Was heisst das technisch gesehen?
Aktive Transmitter sind in der Lage, eigenständig Verbindungen zu initiieren und zu kommunizieren. Passive Transmitter hingegen können eigenständig keine Verbindungen aufbauen und benötigen einen aktiven Partner, um ausgelesen zu werden.

Das Interessante daran ist, dass aktive Transmitter eine eigene Energiequelle benötigen, Passive hingegen nicht. Und so wurde das NFC-Tag geboren: es kommt ohne eigene Energiequelle aus. Ein NFC-Tag nutzt die Energie des NFC-Feldes des Handys, um ausgelesen zu werden.

Je nach NFC-Chipsatz können unterschiedliche Datenmengen auf dem NFC-Tag gespeichert werden, es handelt sich hier aber immer um relativ kleine Datenmengen.