Drahtlos laden – aber richtig!

Drahtlos Laden - aber richtig!

QSCR
Disney entwickelt kabelloses Laden in Magnetfeld-Raum

Forscher von Disney Research haben die Idee eines Magnetfeld-Raums entwickelt, in dem sich bis zu 300 mobile Geräte gleichzeitig drahtlos aufladen lassen können. Dazu ist keine Induktionsfläche mehr nötig, allerdings müssen die Räume speziell ausgestattet sein. Das Verfahren funktioniert dann ähnlich wie ein WLAN-Netzwerk.

Die Ladung erfolgt über elektrische Ströme, die durch Metallwände geleitet werden und so ein magnetisches Feld erzeugen. Versuche in einem 16 Quadratmeter großen Raum waren bereits erfolgreich.

Laut den Forschern von Disney Research lassen sich mit der Technik, die sich QSCR (quasistatic cavity resonance) nennt, rund 300 Smartphones gleichzeitig laden. Die Wände, Decke und der Boden des Labors, in dem das Experiment stattgefunden hat, bestehen aus Aluminium. Dadurch konnte Strom zirkulieren und ein Magnetfeld entstehen. Das System schafft so laut den Wissenschaftlern eine Leistung von 1,9 Kilowatt. Menschen sollen in dem Magnetfeld-Raum nicht geschädigt werden.

Alanson Sample von Disney Research ist der Meinung, dass QSCR in Zukunft ähnlich wie WLAN omnipräsent sein wird. Die Forscher hoffen außerdem, dass es bald möglich sein wird, Metallräume durch leitfähige Materialien, wie zum Beispiel durch eine spezielle Wandfarbe, überflüssig zu machen. Das System soll nicht nur Smartphones, sondern auch andere Unterhaltungstechnik oder Roboter laden können.

Zum Einsatz könnte das System zum Beispiel an Bahnhöfen oder Flughäfen kommen, da so viele Menschen ihre Geräte laden könnten, ohne dass eine aufwendige Verkabelung notwendig wäre. Für private Haushalte nennen die Disney-Forscher als Ziel kleine Ladeschränke, in die man seine Geräte zum Laden legen könnte.

Gerüchte um neues iPhone, neues iPad und neue Apple Watch

Apple Store (Bild Apple)

Schon lange wird über einen Termin spekuliert, an dem Apple seine ersten neuen Produkte des Kalenderjahres 2016 vorstellen könnte. Mehrere amerikanische Medien berichten nun davon dass es am 15. März soweit sein soll.

Apple Store (Bild Apple)
Apple Store (Bild Apple)

Dem Vernehmen nach wird Apple im Rahmen einer größeren Präsentation ein neues Tablet (iPad Air 3), eine neue Armbanduhr (Apple Watch 2) und vermutlich auch ein neues Smartphone mit 4-Zoll-Display (iPhone 5se) vorstellen. Offiziell bestätigt sind diese drei Produkte bisher nicht, die Gerüchte der vergangenen Tage sprechen aber für die Vorstellung gleich mehrerer neuer Geräte.

Während die Tablet-Verkäufe nicht nur bei Apple stark rückläufig sind und Smartwatches bisher nur für eine eher kleine Zielgruppe interessant sind, macht die Vorstellung eines neuen iPhones für Apple schon mehr Sinn. Fast 75 Millionen Geräte verkaufte der US-Konzern im vergangenen Quartal – so viele wie nie zuvor.

Mit einem neuen 4-Zoll-Modell könnte Apple Personen ansprechen, die nicht bis zu 1.075 Euro für ein Smartphone (iPhone 6 Plus mit 128 GB Speicher) ausgeben möchten. Das iPhone 5se dürfte das aktuell noch erhältliche iPhone 5s ersetzen, das ebenfalls mit einem 4 Zoll großen Bildschirm ausgestattet ist und je nach Speichervariante zwischen 505 und 555 Euro kostet.

Sony Xperia M5 für 399 Euro in Deutschland kaufen

Dass Sony das neue Mittelklasse-Smartphone Xperia M5 mit reichlich Verspätung auch nach Europa bringen wird, war schon seit einigen Tagen klar. Nun steht auch fest, wann und zu welchem Preis es nach Deutschland kommen wird.

Sony Xperia M5 (Bild  Sony Mobile)
Sony Xperia M5 (Bild Sony Mobile)

Ab Mitte Februar wird es auch hierzulande möglich sein, das Sony Xperia M5 zu kaufen. Angeboten wird es in den Farben Schwarz, Weiß und Gold und soll zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399 Euro in den deutschen Handel kommen, wie Sony in einer Unternehmensmitteilung am Dienstag erklärte.

Besonders macht das Xperia M4 nicht nur die Tatsache, dass es mit einem wasserdichten Gehäuse ausgestattet ist, sondern auch, dass auf der Vorderseite eine 13-Megapixel-Kamera mit Weitwinkelobjektiv integriert sein wird. Auf der Rückseite steht eine Kameraa mit einer Auflösung von bis zu 21,5 Megapixeln zur Nutzung bereit.

Als Nachfolger des Xperia M4 Aqua soll das Xperia M5 neue Maßstäbe in der so genannten “Super-Mittelklasse” setzen. Verschiedene Kamera-Effekte bei Selfie-Aufnahmen, eine neue Hybrid-Autofokus-Technologie mit einer laut Hersteller besonders ausgetüftelten Fokussiergeschwindigkeit sowie wie 5-Zoll-Display mit viel Schärfe und Kontrast werden als Markenzeichen des neuen Smartphones gehandelt.

Okta-Core-Prozessor von MediaTek an Bord

Designtechnisch hat Sony sich dafür entschieden, auf der Vorder- und auf der Rückseite eine Glas-Oberfläche zu verbauen. Ecken aus Edelstahl sollen schützend wirken. Angetrieben wird das Xperia M5 von einem MediaTek-Prozessor, dessen acht Kerne mit bis zu 2 GHz takten – unterstützt durch 3 GB RAM. Beim Akku (2.600 mAh) verspricht Sony bis zu zwei Tage Laufzeit, der interne Speicher ist per Micro-SD-Karte um bis zu 200 GB erweiterbar.

Jolla-Kunden erhalten ihr Geld zurück

Jolla Tablet (Bild Jolla)

Jolla kam in den vergangenen Wochen nicht aus den Negativschlagzeilen heraus: Das finnische Start-up hatte mit einer finanziellen Schieflage zu kämpfen und verkündete dann am Neujahrstag, nicht die geplante Zahl von Jolla-Tablets ausliefern zu können. Nun hat sich Jolla-Chef Antti Saarnio zu der verfahrenen Situation geäußert und einen Plan vorgestellt.

Jolla Tablet (Bild Jolla)
Jolla Tablet (Bild Jolla)

Das finnische Start-up Jolla steht vor einem Problem: Durch eine Verwicklung von ungünstigen Umständen geriet der Hersteller in die unangenehme Lage, seine Unterstützer mehr oder weniger im Regen stehen zu lassen. Bereits zu Beginn des Jahres wurde verkündet, dass das geplante Tablet nur an eine kleine Menge von Kunden geliefert werden wird. In einem aktuellen Blogpost meldet sich nun Jollas Chef Antti Saarnio mit einem Plan zu Wort.

Das Jolla Tablet wurde im November 2014 über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert, seit August des vergangenen Jahres konnten Interessenten das mobile Endgerät vorbestellen. Von insgesamt 12.000 geplanten Tablets können letztlich aber nur 540 Einheiten produziert und versendet werden. Zu den künftigen Besitzer werden ausschließlich diejenigen gehören, die zu den ersten Unterstützern des Projekts zählen. Alle weiteren Käufer gehen leer aus. Wie Saarnio in dem Blogpost erklärt, habe Jolla nun aber einen Rückerstattungsplan entwickelt: Demnach erhalten eben diese Käufer ihr gesamtes Geld zurück, inklusive Zubehör und Versand. Für Käufer, die das Tablet über Indiegogo vorbestellt haben, erfolgt die Rückzahlung in zwei Raten – die erste Rate im Februar oder März, die zweite Rate innerhalb eines Jahres. Käufer, die das Gerät über den Jolla Shop vorbestellt haben, erhalten ihr Geld hingegen in einer Summe zurück.

Alle entsprechenden Kunden werden in den kommenden Wochen per Mail über die Rückzahlung informiert. Wie Saarnio bittet, solle man sich bis dahin nicht an den Support-Service wenden.

Samsung stellt Galaxy S7 am 21. Februar vor

Galaxy S7 Seitenansicht (Bild evleaks)

Während im Internet immer mehr Bilder des Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge auftauchen, hat Samsung bestätigt, seine Smartphone-Flaggschiffe wie gewohnt im Vorfeld des Mobile World Congress vorstellen zu wollen.

Galaxy S7 Frontansicht (Bild evleaks)
Galaxy S7 Frontansicht (Bild evleaks)

Wie schon in den vergangenen Jahren wird Samsung auch 2015 seine neuen Galaxy-Spitzenmodelle am Vorabend des Mobile World Congress in Barcelona vorstellen. Einladungen für das unter dem Motto »The Next Galaxy« stehende Event am 21. Februar wurden bereits verschickt, zudem hat der Hersteller ein kleines Teaser-Video veröffentlicht – das erwartungsgemäß aber keine Infos zu den Geräten liefert.

Die mehren sich unterdessen im Internet. Der für seine Leaks zu Smartphones bekannte Evan Blass hat bereits diverse Bilder von Vorder- und Rückseite der beiden Telefone getwittert. Die zeigen, dass sich am Design nicht viel geändert hat, allerdings unterscheiden sich Galaxy S7 und S7 Edge deutlich in ihrer Größe. Brachten die Vorgänger noch beide ein Display mit 5,1 Zoll mit, so soll das S7 Edge nun mit 5,5 Zoll größer ausfallen. Teilweise wurde sogar über 5,7 Zoll spekuliert, aber so deutlich erscheint der Unterschied auf den geleakten Bildern nicht.

Galaxy S7 Seitenansicht (Bild evleaks)
Galaxy S7 Seitenansicht (Bild evleaks)

Beide Geräte werden ein Super AMOLED-Display mit 1.440 x 2.560 Pixeln besitzen und von einem Snapdragon 820 Quadcore- oder einem Exynos 8890 Octacore-Prozessor angetrieben. Es werden wohl vier GByte RAM in den Gerät stecken sowie 32 oder 64 GByte interner Speicher. Ein microSD-Slot soll anders als bei den Vorgängermodellen an Bord sein. Die Kamera hat, wenn die Gerüchte stimmen, zwar von der Zahl der Megapixel her abgespeckt (nur noch zwölf statt 16), soll aber mit einem größeren Sensor und f/1.7-Blende bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen machen. An der Frontkamera mit fünf Megapixeln wird sich offenbar nichts ändern.

Galaxy S7 Rückansicht (Bild evleaks)
Galaxy S7 Rückansicht (Bild evleaks)

Bereits im Dezember waren Informationen aufgetaucht, Samsung würde Galaxy S7 und S7 Edge mit einem Retina-Scanner und einem druckempfindlichen Display bestücken, das ähnlich wie Force Touch beim iPhone erkennt, wie stark der Nutzer mit dem Finger aufdrückt. Zudem soll ein USB Typ-C-Anschluss verbaut sein, über den die Geräte mittels Schnellladefunktion binnen einer halben Stunde wieder aufgeladen werden können.

Huawei D8 – Neues Flaggschiff für das neue Jahr?

Huawei scheint ein neues Flaggschiff für das neue Jahr im Gepäck zu haben. Nach dem Huawei Mate 8 soll das nächste Vorzeige-Modell ein Smartphone namens D8 werden. Dieses Gerät war wohl zunächst für letztes Jahr geplant gewesen, soll nun aber in dieses Jahr verschoben worden sein.

Huawei

Bisherigen Informationen zufolge soll das Huawei D8 als 5,5-Zöller mit einer Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixel auf den Markt kommen. Als Besonderheit wird das Saphirglas angesehen, welches das Display schützen soll. Als Herzstück soll ein bislang unbekannter Kirin 960 als Prozessorzum Einsatz kommen, der von 4 GB großen Arbeitsspeicherkapazitäten unterstützt wird. Mehr Details zur technischen Ausstattung sind bis jetzt noch nicht bekannt.

Das Huawei D8 soll sich im High-End-Bereich ansiedeln und laut Gerüchten dementsprechend stolze 775 US-Dollar ohne Vertrag kosten. Es besteht die Möglichkeit, dass das Smartphone auf dem Mobile World Congress (MWC) im Februar offiziell enthüllt und im Frühjahr 2016 seinen Marktstart erleben wird. Damit könnte Huawei beispielsweise in direkte Konkurrenz mit dem Galaxy S7 von Samsung treten.

Gerüchte um das Y6 Pro von Huawei

Huawei Y5 und Y6 (Bild Huawei)

Im September erschien das günstige Einsteigersmartphone Huawei Y6. In Kürze will Huawei möglicherweise die Palette mit dem Y6 Pro erweitern. Unter dem Namen Huawei Enjoy 5 ist das Smartphone bereits in China erhältlich.

Huawei Y5 und Y6 (Bild Huawei)
Huawei Y5 und Y6 (Bild Huawei)

Laut WinFuture, soll das in China bereits erhältliche Huawei Enjoy 5 bald auch den westlichen Markt erobern; hier allerdings unter dem Namen Y6 Pro. Das Gerät soll bereits bei einigen Händlern außerhalb Chinas gelistet sein.

Das Mittelklasse-Smartphone besitzt einen 5 Zoll großen HD-Display mit einer Auflösung von 720 x 1280 Pixeln. Im Inneren sitzt ein MediaTek MT6735P Quadcore-Prozessor, der mit 1,3 Ghz taktet und von 2 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt 8 GB, es ist noch unklar, ob auch eine 16 GB-Variante für den westlichen Markt vorgesehen ist. Der Speicher ist per microSD-Karte erweiterbar.

Die Hauptkamera des Huawei Y6 Pro besitzt 13 Megapixel und die Frontkamera bietet eine Auflösung von 5 Megapixeln. Das Smartphone ist zudem mit zwei MicroSIM-Kartenslots ausgestattet, wobei nur ein Slot LTE unterstützt. Der 4000 mAh starke Akku sticht bei dem Gerät besonders hervor. Dies könnte eine lange Akkulaufzeit ermöglichen.

Es ist noch unklar, wann das Huawei Y6 Pro tatsächlich auf den Markt kommt. In China wird das Enjoy 5 seit Oktober für umgerechnet 140 Euro verkauft.

Samsung präsentiert auf der CES smarten Gürtel namens „Welt“

WELT ist ein Gürtel der dank eingebauter Sensoren Körperwerte messen kann (Bild Samsung)

Samsung will sich mit Wearables weg vom Handgelenk bewegen. Der südkoreanische Hersteller wird auf der CES einen smarten Gürtel zeigen.

Samsung will auf der CES in Las Vegas drei Innovationen aus seinem Creative Lab (C-Lab) vorstellen, die zumeist neue Wege gehen. Besonders das Smart Device »Welt« dürfte für einiges an Interesse sorgen. Dabei handelt es sich um einen technisch ausgerüsteten Gürtel, der die Fitness des Trägers dokumentieren soll. Damit entfernt sich Samsung von üblichen Geräten wie Trackern und Armbädern, die sich meist am Handgelenk befinden.

WELT ist ein Gürtel der dank eingebauter Sensoren Körperwerte messen kann (Bild Samsung)
WELT ist ein Gürtel der dank eingebauter Sensoren Körperwerte messen kann (Bild Samsung)

Das Unternehmen betont, dass Welt wie ein normaler Gürtel aussieht und einen diskretes Mittel ist, um Sensortechnologie am Körper einzusetzen. Das smarte Kleidungsstück misst den Hüftumfang, zeichnet das Essverhalten auf und zählt mit, wie viele Schritte der Nutzer gegangen ist oder wie lange er sitzt. Diese Daten werden dann an eine App geschickt, die ähnlich den Fitness Tracker-Programmen, Ernährungs- und Bewegungspläne erstellt.

Ein weiteres Produkt aus den C-Labs ist »TipTalk«, ein Gerät, das wie das Armband einer Uhr aussehen soll. Es könne mit einer smarten oder einer herkömmlichen Uhr kombiniert werden und ermögliche es zu telefonieren, indem der Nutzer den Finger an sein Ohr legt. Wie genau TipTalk funktionieren wird, hat Samsung jedoch noch nicht erläutert.

Samsung TipTalk (Bild Samsung)
Samsung TipTalk (Bild Samsung)

Last but not least zeigt das Unternehmen eine Gestensteuerung namens »Rink«, die speziell für den Einsatz mit Virtual Reality-Brillen ausgelegt ist. Sie erfasst Bewegungen der Hände und ermöglicht es, auf diesem Weg mit Programmen und Spielen zu interagieren.

Das C-Lab wurde 2012 von Samsung gegründet und arbeitete bisher an über 100 Projekten, von denen mittlerweile rund 70 fertiggestellt wurden. Wiederum 40 dieser Projekte befinden sich nun in anderen Business Units und werden dort weiterentwickelt. Von einer Marktreife der gezeigten Technologien ist also noch nicht auszugehen. Die Geräte haben laut Samsung aber ein enorm hohes Potenzial, um in absehbarer Zeit tatsächlich veröffentlicht zu werden.

Matias Duarte: „iOS ist komplex und schwerfällig“

Googles Android (Bild Google / inside-handy.de)

Das britische Magazin Wired konnte Androids Chefdesigner Matias Duarte zu einem Interview bewegen, in dem er über die Zukunft von Android sowie über die Konkurrenz Auskunft gibt. Dabei blieb es allerdings nicht: Im Interview teilt Duarte ordentlich aus und machte Apples Betriebssystem iOS zum Ziel seiner Anprangerungen.

Googles Android (Bild Google / inside-handy.de)
Googles Android (Bild Google / inside-handy.de)

Während Google in der Vergangenheit immer wieder sein Design überholt hat, setzt Apple seit jeher auf Kontinuität und auf eine beständig gleiche Oberfläche. Genau dies bemängelte Matias Duarte, Android Chefdesigner, in einem Interview mit Wired und greift Apples Betriebssystem iOS ganz offen an. Die Nutzeroberfläche des Systems sei definitiv zu „komplex und schwerfällig“. Als besonders störend empfindet Duarte die fehlende Weiterentwicklung: Auch wenn Apple mit der Einführung des ersten iPhones im Jahr 2007 einen neuen Standard setzen konnte, so habe sich die Nutzeroberfläche von iOS bis heute nicht wesentlich verändert. Sie bestehe immer noch aus einem Gitter aus App Icons, was seiner Meinung nach unpraktisch bei der Skalierung sei.

Hinzu komme, dass Apple mit seinem Oberflächen-Design einen neuen Standard gesetzt habe, der auch auf andere Hersteller abfärbt. Dadurch würde der Markt bis heute ein Stück weit gelähmt und zu sehr beeinflusst werden. Für Duarte ist somit eine Veränderung bei Apple unausweichlich – schließlich sei eine Lösung, die vor vielen Jahren als optimal galt, nicht die finale Lösung für alle Zeiten. Beispielsweise solle sich der Homescreen auf verschiedene Bildschirmgrößen anpassen können.

Inwiefern Duarte seine Anprangerungen selbst in seinen und Googles Zukunftsplänen umsetzen wird, bleibt abzuwarten. Zu beachten ist auch, dass gerade das einfache Bedienkonzept von Apples iOS-System von vielen Nutzern geliebt wird.